Willofs im Woodstock-Fieber

End of Summer Festival lockt wieder viele Besucher an

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Yasi Hofer riss das Publikum mit ihrer Performance an der E-Gitarre vom Hocker.
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Yasi Hofer riss das Publikum mit ihrer Performance an der E-Gitarre vom Hocker.
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Yasi Hofer riss das Publikum mit ihrer Performance an der E-Gitarre vom Hocker.
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Yasi Hofer riss das Publikum mit ihrer Performance an der E-Gitarre vom Hocker.
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Yasi Hofer riss das Publikum mit ihrer Performance an der E-Gitarre vom Hocker.
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Yasi Hofer riss das Publikum mit ihrer Performance an der E-Gitarre vom Hocker.
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Lacuna, die Band aus Saarbrücken, gab Alternative Rock zum Besten.
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Lacuna, die Band aus Saarbrücken, gab Alternative Rock zum Besten.

Willofs/Obergünzburg – Ebenso vielfältig wie die Besucher des Festivals ist auch die Bandbreite der Musik, die beim End of Summer Festival geboten wird. Eine Konstante, die sich aber auch dieses Jahr durch das Festival-Wochenende zog, war die entspannte Atmosphäre und das familiäre Feeling, das Feiernde verschiedenster Couleur miteinander verband.

Die Bands und DJs trugen ihren Teil zur Feierstimmung bei: „Mary Lou“, die Indie-Rocker aus dem Allgäu, brachten pure Emotionen „ohne inszenierte Botschaften“ auf die Bühne, während die Berliner Punkrocker „Smile and Burn“ eine mitreißende Performance hinlegten. Die Münchener Stoner Rocker, die sich selbst bescheiden „The Legendary“ nennen, präsentierten einen kernigen Mix aus klassischem Hardrock, Boogie und Alternative. Für ruhigere Klänge sorgte der in Kaufbeuren geborene Singer-Songwriter und Blues-Gitarrist DobBroMan aus Berlin mit seiner speziell klingenden Dobro-Resonator-Gitarre. Garage-Rock im Stil der 60er Jahre gab es von der Band „The Rejetnicks“ zu hören und wilden Ska-Punk aus Italien von „Le lene“.

Geballte Frauenpower bot die Ausnahmegitarristin Yasi Hofer, die ihre Liebe zur Musik und das Faible für die E-Gitarre schon im Alter von zwölf Jahren entdeckte, mit beeindruckenden Solo-Darbietungen. Individuell untermalten Rocksound gaben Bowmen, Lacuna und Soulspeed zum Besten; rockige Töne hauten auch „The Backyard Band“ aus NRW raus und brachten die Bühne zum Beben. Eine hypnotische Wirkung hatte die Kemptener Band Orange Vibes mit ­Trance und Percussion-Klängen auf das Publikum, und Vollgas gab es abschließend von der tschechischen Formation „Pirates of the Pubs“, die einen Mix aus Irish Folk und Punkrock brachte.

Die Besucher ließen sich vom Charme des kultigen Festivals anstecken, tanzten sich frei oder fanden gemütlich beim Lagerfeuer oder Campen auf dem Parkgelände zusammen.

Das Grenzen überwindende Element ist auch für Veranstalter Thomas Seegger das Besondere am „Woodstock des Allgäus“, denn „hier begegnen sich Menschen generationenübergreifend und aus jeder Bevölkerungsschicht friedlich und auf Augenhöhe. Die Leute und Bands aus nah und fern füllen die Location mit Leben, bewegen gemeinsam etwas und schaffen ein Event, das in Erinnerung bleibt“.

von Mahi Kola

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