Offene Türen

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Veronika Klassen (v. li.), Laura Aland und Rahime Diler organisieren einen „Russlandtag“.

Kaufbeuren – Strahlende Gesichter sowie aktive Schülerinnen und Schüler bestimmten das Erscheinungsbild in der Kaufbeurer Wirtschaftsschule Frenzel am vergangenen Samstag. Die Schule hatte zu einem Tag der offenen Tür alle Interessenten und Eltern sowie die derzeitigen Schüler eingeladen.

Im Fokus stand dabei die Vorstellung der privaten, staatlich anerkannten Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung, die ihre Absolventen – abhängig vom Einstieg – nach zwei oder vier Jahren mit einem Mittleren Bildungsabschluss entlässt. In Projekten, mit Vor- und Hausführungen, präsentierten die Schüler „ihre“ Schule. „Wir sind mit dem Verlauf des Tages mit gut 200 Besuchern zufrieden“, so Rolf Wolfram und Norbert Schmied seitens der Geschäftsleitung der Übungsfirma, die in die Fachschule integriert ist. 

Auch die guten Kontakte zu den Mittelschulen in der Region sorgten für genügend Bewerber in den mit bis zu 25 Schülern jährlich startenden Klassen. „Viele ehemalige Absolventinnen und Absolventen nutzten ebenfalls die Möglichkeit zu Gesprächen und kamen zum Teil mit ihren Kindern zur Anmeldung“, so Wolfram. 

Projekte und Modenschau

In der neunten Klasse finden alljährlich drei Projektgruppen statt, dessen Themen die Teilnehmer selbst aussuchen. Während eine Gruppe mit dem Bedrucken von Taschen auf den Tigerschutz des WWF aufmerksam machte, hatte die Backgruppe mit selbst geschriebenen Rezepten und Bildern ein eigenes Backbuch erstellt. Die dritte Gruppe plant und organisiert einen „Russlandtag“, bei dem selbst hergestelltes russisches Gebäck und ein Quiz über Russland die Mitschüler erwarten. Eine moderierte Modenschau über die Kleidung der Römer fand unter dem Beifall der vielen Zuschauer statt. 

"Übungsfirma" 

Im Fach „Übungsfirma“ arbeiten die Schüler entweder in der „Kaufbeurer Inneneinrichtungs GmbH“ oder in der „Frenzel Modeschmuck GmbH“. Das Arbeitsleben wird praktisch „live“ dargestellt – von der Geschäftsführung über Einkauf und Kalkulation bis zur Auslieferung der Produkte. Beide Übungsfirmen sind fiktive Großhandelsunternehmen, die dem bayerischen Übungsfirmenring angeschlossen sind. Sie sind zudem zertifiziert, das heißt, sie arbeiten nach genau festgelegten Qualitätsstandards. 

Die „Frenzel Modeschmuck GmbH“ ist seit Herbst 2014 Mitglied im englischsprachigen Übungsfirmenportal GET-IN und stellt sich damit dem internationalen Wettbewerb. Sämtliche Geschäftskontakte werden dabei in Englisch abgewickelt.

von Wolfgang Becker

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