Ein Ort des Wohlfühlens

Zusammen mit zahlreichen Ehrengästen wurde nicht nur die Fertigstellung der neuen Schulanlage gefeiert, sondern gleichzeitig auch das 175-jährige Bestehen der klösterlichen Schultradition der Marienschulen in Kaufbeuren.

11,4 Millionen Euro kostet der Umbau der Kaufbeurer Marienschulen, der sich über gut drei Jahre hinzog. Der Aus- und Umbau war nötig geworden, weil die rund 1600 Schülerinnen nur noch unter beengten Verhältnissen unterrichtet werden konnten. Nach jahrelangen Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten sei nun ein Ort des Wohlfühlens und natürlich auch des Lernens entstanden, so der Tenor von Schülerinnen, Lehrern und zahlreichen Festrednern. Bischof Dr. Walter Mixa wies, in einem vor dem Festakt stattgefundenen Dankgottesdienst, auf die Bedeutung des Fundaments des Glaubens für die Erziehung junger Menschen hin. Mixa weihte anschließend die neuen Räume der Schule. Die Festrede hielt Beate Merk, Bayerische Justiz- und Verbraucherschutzministerin und Mitglied im Kuratorium der Kaufbeurer Internatsstiftung St. Maria. Sie rief die Schülerinnen auf, an der Wissensgesellschaft aktiv – auch in Männerberufen – teilzunehmen. Die beiden Architekten Karl-Georg Bauernfeind und Karl-Heinz Roll übergaben offiziell die Schlüssel an Generaloberin Schwester M. Regina Winter.

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