Verena Ridder hat viel vor

Vorstellung der neuen Stadtmarketing-Chefin in Kaufbeuren

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Verena Ridder freut sich auf neue Herausforderungen im – wie sie sagt – „lebendigen und attraktiven Kaufbeuren“.

Kaufbeuren – Anfang August hat Verena Ridder die Nachfolge von Rainer Hesse als Geschäftsführerin des Vereins Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing e.V. angetreten. Vergangene Woche stellte der Vereinsvorstand die 37-Jährige im Rathaus offiziell vor. Anwesend waren der 1. Vorsitzende und Schatzmeister Ulf Jäkel, die 2. Vorsitzende und Schriftführerin Sylwia Pohl, der 3. Vorsitzende und Schatzmeister Ulrich Kraus sowie von der Stadt Kaufbeuren Caroline Moser (Referatsleiterin Wirtschaft und Kultur) und Peter Igel (Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung).

Über 40 Bewerbungen aus allen Richtungen waren auf die Ausschreibung der Position eingegangen. Verena Ridder konnte „mit ihrer offenen und sympathischen Art“, wie es Vorstand Ulf Jäkel formulierte, die Entscheider in Stadtverwaltung und Vereinsvorstand schließlich für sich gewinnen. Dazu trug auch ganz wesentlich bei, dass Ridders berufliche Erfahrungen und die Schwerpunkte ihres Bachelor- und Masterstudiums am besten den in der Ausschreibung geforderten Qualifikationen entsprechen: Nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten war sie zunächst neun Jahre Projektleiterin in Kevelaer mit Tätigkeitsschwerpunkten im Stadtmarketing/Citymanagement und Elementen von Wirtschaftsförderung, Tourismusmarketing und Kulturorganisation. Auch mit dem Pilgertum war sie im Wallfahrtsort Kevelaer befasst. 

Zwischen 2015 und 2018 bekleidete sie die Position als Geschäftsführerin der Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH. Im mit rund 50.000 Einwohnern größenmäßig Kaufbeuren vergleichbaren Ibbenbüren lagen ihre Tätigkeitsschwerpunkte ebenfalls bei Stadtmarketing/Citymanagement/Tourismusmarketing und Elementen vom Standortmarketing. Parallel zu ihrer Berufstätigkeit absolvierte Ridder zunächst ein Studium zum Bachelor of Arts im International Management mit dem Schwerpunkt Marketing. Das Thema ihrer Abschlussarbeit lautete „Markenbildung von Regionen“. Im Anschluss daran folgte das Studium zum Master of Business Administration (MBA), ebenfalls mit Schwerpunkt Marketing, das sie mit einer Arbeit über „Social Media im Stadtmarketing“ abschloss.

Für ihren neuen Wirkungskreis Kaufbeuren hat Verena Ridder, die umgehend eine Wohnung in Neugablonz bezogen hat, viel vor. „Frau Ridder ist jetzt knapp zehn Tage im Amt und hat schon mindestens ebenso viele ansprechende Ideen präsentiert“, lobt Caroline Moser. So hat Ridder als erstes ihr ureigenstes Fachgebiet „Soziale Medien“ eingebracht: in nächster Zeit wird Kaufbeuren zunächst bei Facebook (später auch bei Twitter, Instagram und ähnlichen) stärker präsent sein, weil diese Medien vor allem die junge Generation erreichen und Interaktion ermöglichen. Daneben wird es natürlich weiterhin die traditionellen Druckmedien geben. 

Eine von Ridders Hauptaufgaben ist das City-Management, um die Innenstadt stärker zu beleben und der Konkurrenz des Online-Handels entgegenzuwirken durch das „Erlebnis Innenstadt“. Dabei sollen die Familien nicht nur zum bloßen Shoppen in die Stadt kommen, sondern Attraktionen besuchen und nebenzu auch noch einkaufen können. Unter anderem schwebt ihr da ein „etwas anderer Weihnachtsrundgang“ mit Lesungen in den Geschäften vor. Das unter Rainer Hesse begonnene Konzept der Tourismusförderung wird fortgesetzt und erweitert. „Ich freue mich sehr, dass ich in dieser lebendigen und attraktiven Stadt und ‚in einer Gegend, wo andere Urlaub machen‘, arbeiten darf“, sagt Verena Ridder.

von Ingrid Zasche

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