Genetische Spuren an totem Kalb

Wolf im Landkreis Ostallgäu jetzt nachgewiesen

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Marktoberdorf – Am 31. Oktober 2018 wurden, wie berichtet, südlich von Marktoberdorf ein Kalb und ein Muttertier tot aufgefunden. Da das Kalb äußere Verletzungen aufwies, wurden genetische Proben beauftragt. Erste Analysen der genetischen Proben ergaben keinen Hinweis auf einen Wolf. Bei weiteren Untersuchungen wurden an dem Kalb nun doch genetische Spuren eines Wolfs festgestellt. Das teilte das Bayerische Landesamt für Umwelt am Montagvormittag mit.

Bei dem Wolf handelt es sich nicht um das Tier, das im Sommer 2018 im Oberallgäu nachgewiesen wurde. Der Tierhalter erhält eine Entschädigung aus dem Ausgleichsfonds Große Beutegreifer. 

Nach Bayern können jederzeit einzelne Wölfe zu- oder durchwandern, sowohl aus dem Nordosten Deutschlands als auch aus den Alpen. Jungtiere wandern bei Geschlechtsreife weite Strecken auf der Suche nach einem eigenen Territorium. Standorttreue Wölfe gibt es im Veldensteiner Forst, im Nationalpark Bayerischer Wald und auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr.kb

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