Die neue Brücke wird höher und breiter

Züge rollen – noch

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Inzwischen rollen die Baufahrzeuge an. Neben der alten Eisenbahnbrücke an der Augsburger Straße in Buchloe entsteht das neue Brückenbauwerk. Wenn es fertig ist, wird die alte Brücke abgerissen und das neue Brückenbauteil auf Schienen eingeschoben

Buchloe – Seit dem Dienstag nach Ostern ist die Augsburger Straße in Buchloe für mindestens ein halbes Jahr gesperrt. Inzwischen herrscht dort reger Baustellenverkehr., denn dort wird eine neue Eisenbahnbrücke gebaut. Interessant ist die Technik, die dahinter steckt. Die Baustelle könnte ein neues Ausflugsziel für die Buchloer werden.

Die Bahn baut die neue Brücke neben der alten Brücke auf. Erst wenn in einem halben Jahr das Brückenteil fertig ist, wird die Bahnlinie zwischen Buchloe und Kaufering gekappt. Die alte Brücke wird dann abgerissen und das neu gebaute Brückenteil auf Schienen eingeschoben. Die Sperrung der Bahnlinie soll den Verantwortlichen zufolge nur wenige Tage dauern. 

Für diese Zeit werde es einen Schienenersatzverkehr geben, so die Stadt. Wie der Kreisbote berichtet hatte, ist die über 100 Jahre alte Brücke nicht mehr sanierungsfähig. Die Stadt hat die Gelegenheit genutzt, einen Fuß- und Radweg im Rahmen der Brückenbauarbeiten mit einplanen zu lassen. 

Während die Brückenbaukosten von der Bahn und die Straßenbaukosten vom Staatlichen Bauamt in Kempten getragen werden, da es sich um eine Staatsstraße (2035) handelt, muss die Stadt nur für die Kosten des Geh- und Radweges aufkommen. 

Die neue Unterführung soll nicht nur höher, sondern auch breiter als die bisherige werden. Bis dato reichte die Breite gerade aus, dass zwei PKW nebeneinander knapp Platz haben. Die Breite, die nun angedacht ist, liegt bei 11,80 Meter. Dazu soll noch einmal der drei Meter breite Geh- und Radweg kommen.

von Siegfried Spörer

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