Feierliche Zeugnisverleihung der Beruflichen Oberschule Kaufbeuren

299 Absolventen erhalten Fachabitur

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Die Ehrung der Jahrgangsbesten: Schulleiter Wolfgang Gall, Thomas Denninger (Elternbeirat), Armin Meindl (Keisverband VR – Banken), Oliver Preißler (Förderverein) Vorne: Martin Schmölz, Katharina Oertel, Philipp Blumberg, Tobias J. Schmid, Mohammed Sinan, Lisa Feichtmeier, Julia Stölzle, Lina Kieweg, Alexander Streif und Sandra Brand.

Kaufbeuren/Bad Wörishofen – Selten sieht man morgens um 9 Uhr so viele festlich gekleidete und bestens gelaunte Menschen vor dem Kursaal in Bad Wörishofen. 299 Fachabiturienten und rund 400 Gäste fanden sich zu dieser frühen Stunde zur Zeugnisverleihung der Beruflichen Oberschule Kaufbeuren ein.

Die Veranstaltung begann mit einem Weckruf der Schulband, so dass dann auch alle Schüler ihre Plätze einnahmen. Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch den Schulleiter Wolfgang Gall ergriff der Kaufbeurer Bürgermeister Gerhard Bucher das Wort. Er betonte in seinem Grußwort, dass die Fachabiturienten jetzt eine wichtige Etappe in ihrem Leben geschafft, sie alle aber noch ihre Zukunft vor sich hätten. Er hob heraus, dass für die Absolventen nicht nur die Leistung zählen sollte, darüber hinaus müssten sie vor allem Herz und Verstand einsetzen, um ihre Zukunft positiv gestalten zu können. Des Weiteren brachte er seine Freude zum Ausdruck, dass der lang ersehnte Erweiterungsbau der Schule nun sehr weit fortgeschritten sei. Dies böte den Schülern nun eine hervorragende Basis, um in Zukunft ihre Ziele erreichen zu können.

Der Vorsitzende des Elternbeirates, Thomas Denninger, betonte in seinem Grußwort, dass dieses Zeugnis das Visum für eine glorreiche Zukunft bedeute. Die Absolventen würden nun den Ort verlassen, der ihr Leben bestimmt habe. Sie könnten stolz darauf sein, allen Widrigkeiten zum Trotz, diese zwölf Jahre fleißig und motiviert hinter sich gebracht zu haben. Sie hätten jetzt ein so breites Wissen, welches man vielleicht nie mehr haben werde. Jetzt sei Eigenverantwortung und Selbstvertrauen nötig, um die für die Zukunft richtigen Entscheidungen zu treffen.

Im Anschluss hob Oliver Preißler, der Vorsitzende der „Freunde und Förderer der Beruflichen Oberschule“, seine Achtung vor der Ausdauer der Absolventen hervor und vergaß nicht zu erwähnen, welch große Bedeutung auch das Umfeld der Schüler hatte, um diese Etappe auf ihrem Weg in die Zukunft erreichen zu können. Die Fachabiturienten hätten sich die Eintrittskarte für eine gelungene Zukunft redlich verdient.Nun hatte das Warten für die Schüler ein Ende, der eigentliche Höhepunkt, die Verleihung der Zeugnisse der Fachhochschulreife, stand bevor. Trotz der großen Anzahl wurde jeder Schüler einzeln auf die Bühne gerufen und bekam sein Zeugnis durch Schulleiter Wolfgang Gall und den jeweiligen Klassenleiter ausgehändigt. Nicht vergessen werden durfte natürlich die Ehrung der besten Schüler der beruflichen Oberschule. Unter 28 Absolventinnen und Absolventen mit einer Eins vor dem Komma wurden die zehn besten als Anerkennung für ihre exzellenten Leistungen mit Preisen durch den Förderverein und den Elternbeirat geehrt.

Über den Sonderpreis der Volks- und Raiffeisenbank im Ostallgäu und Kaufbeuren konnte sich dabei Lisa Feichtmeier als Schulbeste besonders freuen.Die Schulband unter der Leitung von Tiny Schmauch bereicherte die Zeugnisverleihung durch jazzige Einlagen und sogar zwei Eigenkompositionen eines Schülers. Einen ganz besonderen Sketch dachte sich die Theatergruppe „FOBOSSUM“ unter der Leitung von Andrea Einfeldt aus. Sie komponierten einen ganz speziellen Song, der vor allem einen Gedanken beinhaltete: Wir wollen raus (aus der Schule)! Auch der Lehrerchor textete eigens für die Abiturienten das Lied „Ein Hoch auf uns (euch)“ um und ließ die begeisterten Schüler hochleben. Zum Abschluss der Zeugnisverleihung im Kursaal in Bad Wörrishofen sprachen die Schülersprecher Mafalda Silveira Rocha und Christof Deinstorfer, welche zuvor lebendig und authentisch durch das Programm führten, über ihre zurückliegende Zeit an der Schule. Sie werden einander vermissen und sich trotz allem Stress gerne an die Berufliche Oberschule zurückerinnern.

Kreisbote
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