Zwei Millionen Euro

Zuschuss des Freistaats für Sanierung der Kinder- und Jugendeinrichtung Kulturwerkstatt in Kaufbeuren

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Mit zwei Millionen Euro will der Freistaat die Sanierung der Kulturwerkstatt Kaufbeuren fördern.

Kaufbeuren – Die Kulturwerkstatt Kaufbeuren (KW) wird im Rahmen des Investitionspakts Soziale Integration im Quartier 2020 mit zwei Millionen Euro unterstützt. Das Geld soll in verschiedene geplante Maßnahmen gesteckt werden.

Wie der Leiter der Einrichtung, Thomas Garmatsch, dem Kreisbote auf Anfrage sagte, habe die KW den Antrag über ein Jahr lang vorbereitet. Umso größer sei jetzt die Freude, dass er nun erfolgreich war, besonders durch die Unterstützung der Grünen Bundestagsabgeordneten Ekin Deligöz und der positiven Begleitung der Stadt Kaufbeuren, so Garmatsch.

„Inklusion, kulturelle Teilhabe und die noch stärkere Vernetzung mit unseren Nachbarn – wie Schraderschule, Heinzelmannstift, Jugendzentrum und Josef Landes-Schule – stehen bei der weiteren Entwicklung der Kulturwerkstatt des Stadtjugendrings im Vordergrund“, erklärte Garmatsch. Zunächst müsse das Haus jetzt in einem Gutachten auf den Prüfstand, um dann den Umbau umsetzen zu können. Ein inklusives Café, medienpädagogische Räumlichkeiten und Garderoben sind in Planung. Zudem arbeite die Kulturwerkstatt daran, zusammen mit Stadt und Stiftung das alte Schauburgkino zukunftsfähig zu machen.

Wie berichtet, hatte der Bauausschuss im Februar das Projekt bei der Regierung von Schwaben für die Städtebauförderung angemeldet. Eine Machbarkeitsstudie soll untersuchen, inwieweit das Gebäude saniert und gegebenenfalls erweitert werden kann. Dann ist wieder der Stadtrat am Zug, der über die Sanierung der Kulturwerkstatt entscheidet.

Martina Staudinger

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