Zwei Männer für mehr Struktur

ür mehr Struktur möchte der neue Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Kirchweih-tal Dirk Elies sorgen. Seit 1. Februar ist er da und wurde von den Mitarbeitern „super freundlich“ empfangen.

Der 48-jährige gebürtige Nürnberger ist der Nachfolger von Geschäftsführer Theodor Schneider, der das Unternehmen im November 2009 verlassen hat. Momentan wohnt Elies noch im 180 Kilometer entfernten Weingarten. Das tägliche Fahren mache ihm allerdings nichts aus. Kaufbeuren gefalle ihm vom Gebiet her sehr gut, denn als aktiver Motorradfahrer sei die Nähe zu Bergen und Seen für ihn einfach wichtig. Bevor er nach Kaufbeuren zu Kirchweihtal kam, war er bei den Unternehmen Regionalbus Augsburg (RBA) in Lindau und Isny tätig. Während es in Lindau und Isny deutlich weniger Mitarbeiter und Busse waren, ist Elies jetzt für 263 Mitarbeiter und 171 Busse verantwortlich. Und an diesem Personalstand werde sich laut Elies auch nichts ändern: Entlassungen stünden nicht an. Wieder „Struktur in die Firma“ zu bringen (beispielsweise Kontrollen der Führerscheine) hat für Elies oberste Priorität. Darüber hinaus möchte der Geschäftsführer alles daran setzen, „um uns breiter aufzustellen in Sachen Mobilität“. Unterstützt wird er dabei von Betriebsleiter Christian Lenz. Dieser ist seit dem 1. Januar bei Kirchweiltal. Lenz ist der Nachfolger von Rudolf Albrecht, der in den Ruhestand gegangen ist. Der 39-jährige Lenz lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Untrasried bei Obergünzburg. Bevor er zu Kirchweihtal wechselte, war er für das Busunternehmen Adam Pfahler tätig. Dieses ist ein Tochteunternehmen der RBA - genauso wie Kirchweihtal. Auch Lenz wurde von der „hoch motivierten und top qualifizierten Belegschaft“ gut aufgenommen. Als erstes Projekt hat er den neuen Buszug begleitet, der vergangene Woche vorgestellt wurde. Mehr dazu auf unserer Seite 12.

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