Zwei Niederlagen eingefahren

Der ESVK macht Druck auf das Tor der Wild Wings. Am Ende verlieren die Joker 3:4 im eigenen Eisstadion.

Spannung pur bis zum letzten Spieltag! Nicht nur der Kampf um den letzten Play-Off-Platz, sondern auch der Tabellenerste im direkten Duell zwischen Landshut und Heilbronn und der Kampf um den Heimvorteil zwischen Schwenningen und Kaufbeuren. So war die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag. Die Kaufbeurer Joker vergaben bereits am Freitag ihren Bonus, als sie erstmals in dieser Saison gegen Ravensburg mit 3:0 Toren verloren.

Coach Ken Latta ging mit einer offensiv ausgerichteten Mannschaft ins Freitagsspiel. Für den pausierenden Verteidiger Carl Hudson stürmten nun fünf Kontingentstürmer. Das Match stand lange Zeit offen, erst das 2:0 in doppelter numerischer Überlegenheit brachte die Joker vor 3100 Zuschauern auf die Verliererstraße. Auch die Begegnung gegen Rosenheim verlief nicht optimal. Durch den frühzeitigen Rückstand der Rosenheimer in Hannover und der 2:0-Führung der Joker durch Treffer von Hudson und Menge schien alles auf ein Duell verbunden mit Heimrecht mit den Lausitzer Füchsen hinauszulaufen. Sogar nach dem Ausgleich gelang Schäffler in der 48. Minute wieder die Führung der Kaufbeurer. Als dann noch eine Fünf-Minuten-Strafe durch Hauptschiedsrichter Steinecke gegen die Gäste verhängt wurde, schien dem Sieg nichts mehr im Wege zu stehen. Doch die Überzahl wurde nicht genutzt, noch schlimmer, der als „Spieler des Abends“ gewählte Carl Hudson legte mit einem Fehlpass den Wild Wings den unverhofften 3:3-Ausgleich vor 2434 Zuschauern auf. Das 3:4 war dann nur noch eine Frage der Zeit. Weiter geht es nun mit den Play-Off-Spielen gegen die Starbulls: Am Mittwoch in Rosenheim und Freitag zuhause. Aus für DNL-Team Auf den Boden der Realität wurden die Jungs aus dem DNL-Team des ESVK geholt. Der Gegner, die Alterskollegen des Krefelder EV, entfalteten sich zur rechten Zeit ihre spielerischen Leistungen. Das belegen auch die Zahlen, denn 25:8 Tore in entscheidenden Spielen sind nicht wegzudiskutieren. Chancenlos präsentierten sich in zwei der drei Vergleiche die Kaufbeurer Jungs. Schon beim Auswärtsmatch kamen die Kaufbeurer deutlich mit 12:2 unter die Räder. Die Hoffnungen ruhten daher auf den beiden Heimspielen. Doch bereits im ersten Match dominierten die Krefelder wieder und kamen zu einem überzeugenden 7:1-Erfolg am Berliner Platz. Wesentlich besser lief es am Sonntag. Erst Sekunden vor Schluss musste der ESVK noch den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen und in der Verlängerung erreichten die Krefelder mit ihrem entscheidenden Siegtreffer die nächste Runde im Kampf um die Deutsche Meisterschaft in der DNL. Trotz des überraschend schnellen Ausscheidens fällt für den ESVK der Rückblick über den gesamten Saisonverlauf positiv aus. Unter Trainer Dieter Hegen startete das Kaufbeure Team eine furiose Aufholjagd und beendete als bester Aufsteiger der Historie mit einem sagenhaften fünften Tabellenrang die Saison.

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