Zwei unter einem Dach

Neues Vereinsheim in Beckstetten seiner Bestimmung übergeben

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Großer Andrang herrschte bei der feierlichen Einweihung des neuen Vereinsheims der Freiwilligen Feuerwehr und des Schützenvereins Adler in Beckstetten.

Beckstetten – Die Beckstettener strahlten kürzlich mit der Frühlingssonne um die Wette. Mit großer Freude und Stolz konnten die Dorfbewohner das neue Vereinsheim der Freiwilligen Feuerwehr und des Schützenvereins „Adler“ seiner Bestimmung übergeben und in einem feierlichen Festakt einweihen.

Bürgermeister Franz Hauck, Schirmherr dieser Feierlichkeiten, würdigte in seiner Ansprache die großartige Zusammenarbeit der Vereine und das Engagement aller, was letztlich zum Erfolg und Gelingen führte. Rund 10.000 freiwillige Arbeitsstunden waren nötig, um nach knapp einjähriger Bauzeit „dieses Schmuckstück“ übergeben zu können. Diakon Alfred Hoffmann weihte den Bau mit gesegnetem Beckstettener Quellwasser und übergab ihn anschließend an die örtlichen Vereine.

Thomas Schweiger, Vorsitzender des Schützenvereins, und der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr, Stefan Müller, lobten übereinstimmend die vollbrachte Leistung und sprachen voller Stolz und Hochachtung von „ihren Mitgliedern“ und der Beckstettener Bevölkerung, die sich ehrenamtlich zum Gelingen des Ganzen eingebracht haben. Und so gab es auch noch Ehrungen für engagierte Mitglieder des Bau- und Festausschusses für deren unermüdlichen Einsatz.

Der Andrang vor dem neuen Vereinsheim war entsprechend groß und so hatten sich neben den Schützenvereinen und Feuerwehren aus der Umgebung auch zahlreiche Ehrengäste zu diesem festlichen Ereignis eingefunden – so unter anderem der CSU-Bundestags­abgeordnete Stephan Stracke, die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Dabei gab es bei den überbrachten Grußworten uneingeschränktes Lob und Anerkennung für den Fleiß und den Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaft. Nur so könne man ein derartiges Projekt erfolgreich zu Ende bringen.

Mit der Musikkapelle Weicht an der Spitze setzte sich nach diesem offiziellen Teil der Festzug zum nahe gelegenen Feststadel in Bewegung. Gemeinsam wurde dort mit Pfarrer Johann Keppeler und Diakon Alfred Hoffmann der Gottesdienst gefeiert.

Original „Beckstettener Ochsenbraten“ gab es beim anschließenden Mittagstisch, der musikalisch vom Musikverein Weicht gestaltet wurde. Am Nachmittag konnte das Innere des Schützenheims und des Feuerwehrhauses besichtigt werden und wer sich traute, konnte sogar seine Treffsicherheit an den neuen Schießständen ausprobieren. Für den treffsichersten Schützen gab es als Hauptpreis einen Alpenrundflug. Bei Kaffee und Kuchen, begleitet vom Musikverein Ketterschwang, ging dann dieser „Feiertag“ der Gemeinde Beckstetten zu Ende.

von Klaus-Dieter Körber

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