"Buchloe setzt Meilenstein"

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Ralf Grath (3. v. re.), Geschäftsführer der Lebenshilfe, sprach mit den Podiumsexperten Dr. Volkmar Reschke (v. li.), Karin Bruckmeier, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Hans Raabe, Vorsitzender der Lebenshilfe, Johann Miller und Bürgermeister Josef Schweinberger über Frühförderung.

Buchloe – „Buchloe setzt mal wieder einen Meilenstein.“ Damit meinte Landrätin Maria Rita Zinnecker eine Zweigstelle der Interdisziplinären Frühförderung der Lebenshilfe Ostallgäu, die am Mittwoch in der Kaufbeurener Straße eingeweiht wurde.

Bisher mussten die Eltern ihre Kinder bis nach Kaufbeuren fahren, wo die Kinder, die in der Entwicklung etwas nachhinken, besonders gefördert werden. Mit dem vierten dezentralen Standort im Landkreis wurde nun weiter Abhilfe geschaffen. Der Bedarf wächst stetig. Zwar bestanden seit 2008 Räumlichkeiten, doch nachdem die Bahn laut Buchloes Bürgermeister Josef Schweinberger das Gebäude abgestoßen hat, renovierte es die Stadt bedarfsgerecht. Dort werden jetzt 40 Kinder versorgt, so Leiterin Karin Bruckmeier. 

Das Förderangebot umfasst unter anderem die heilpädagogische Förderung, medizinische Therapien, Eltern- und psychologische Beratung. Sachgebietsleiter Johann Miller vom Bezirk Schwaben betonte die Chancen für Kinder, die sich durch die Frühförderung verbesserten. Kinder- und Jugendarzt Dr. Volkmar Reschke sagte, er lege, wie seine Kollegen, Eltern Frühförderung nahe, falls Entwicklungsdefizite erkennbar sind. Am Mittwoch erteilten die Pfarrer Christian Veit und Reinhold Lappat ihren Segen.

von Martina Staudinger

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