Um 30000 Euro betrogen

Auf eine vermeintliche Hellseherin aus Rastatt ist ein 38-Jähriger Kemptener reingefallen und jetzt um 30000 Euro ärmer. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Dame. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie eine 45-Jährige aus dem Landkreis um 9000 Euro geprellt.

Einmal mehr ist ein Kemptener Opfer einer vermeintlichen Hellseherin geworden. Da sich der Mann nach Auskunft der Polizei in einer finanziellen Notlage befand und außerdem um seinen Job als Mechaniker zittern musste, wandte er sich telefonisch an die „Wahrsagerin“ in Rastatt. Zwar war das erste „Beratungsgespräch“ noch kostenlos, doch dann langte die Dame mit 1500 Euro pro „Beratung“ ordentlich hin. Außer allgemeine Hinweise auf mögliche Lottogewinne und berufliche Erfolge war von der „Hellseherin“ jedoch nicht viel zu erfahren. Alles in allem summierten sich die Kosten für die Gespräche irgendwann auf 30000 Euro, die das Opfer teilweise als Kredit aufnehmen musste. Die angekündigten Lottogewinne blieben erwartungsgemäß aus – lediglich seinen Job hat der Mechaniker bislang behalten. Den Ermittlungen zufolge handelt es sich bei der „Wahrsagerin“ um die selbe, die im vergangenen Sommer eine 45-jährige Oberallgäuerin um 9000 Euro erleichterte. Beide Opfer waren über Inserate in den heimischen Zeitungen aufmerksam geworden.

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