45000 Euro für Handwerker

Das Handwerkerhaus heißt ab sofort „Haus für historisches Handwerk“ und kann darüber hinaus nun auch „winterfest“ gemacht werden: 45000 Euro hat der Schul- und Kulturausschuss dafür jetzt locker gemacht. Für die meisten Stadträte ist damit die Schmerzgrenze jedoch erreicht.

Insbesondere historische Handwerkstechniken sollen im alten Garderobenhaus an junge Leute weiter gegeben werden, berichtete Kulturamtsleiter Dr. Gerhard Weber dem Ausschuss. Mit mehreren Schulen seien bereits dahingehende Projekte geplant. Auch Behinderteneinrichtungen und das Jugendbildungswerk im Burgenverein wollten das Angebot nutzen. Doch damit die Kursteilnehmer im Winter nicht frieren, muss das Haus erst noch „winterfest“ gemacht werden. So fehlen laut Weber noch eine Heizung und auch die Außenverkleidung ist noch nicht fertig. Um die Arbeiten erledigen zu können, seien rund 45000 Euro nötig, die der Ausschuss im Jahr zuvor auch in Aussicht gestellt habe. Zumal die Beteiligten viel in Eigenarbeit leisten würden, wie der Kulturamtsleiter berichtete. Nach Angaben von Rudolf Müller-Tolk vom Burgenverein hätten sich bereits 40 Unterstützer bereit erklärt zu helfen. Zehn von ihnen hätten bereits eine handwerkliche Ausbildung. „Die personelle Seite scheint gesichert“, so Müller-Tolk. Einige Stadträte, allen voran Hildegard Greiter (CSU), wollten die Kosten für den Ausbau des Handwerkerhauses allerdings in engen Grenzen halten: 45000 Euro sei das höchste der Gefühle, so Greiter, die eine Deckelung des Betrags forderte. Dem schloss sich der Ausschuss einstimmig an.

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