»Technik muss den Menschen dienen« 

5G im Fokus 

Vor der Stadtratssitzung verteilten Josef Krumsiek (Mitte) und Ewald Strodl (2.v.li.) zusammen mit Ex-Stadtrat Helmut Hitscherich (re.) Unterlagen zu 5G an jedes Gremiumsmitglied, hier an Annette Hauser-Felberbaum (li.) und Dr. Stefan Thiemann
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Vor der Stadtratssitzung verteilten Josef Krumsiek (Mitte) und Ewald Strodl (2.v.li.) zusammen mit Ex-Stadtrat Helmut Hitscherich (re.) Unterlagen zu 5G an jedes Gremiumsmitglied, hier an Annette Hauser-Felberbaum (li.) und Dr. Stefan Thiemann (2.v.re.).

Kempten – Auf dem Weg zu ihrer jüngsten Sitzung bekamen die Stadträtinnen und Stadträte einen dicken Umschlag überreicht. Die Mobilfunk Bürgerinitiative Kempten erwartete die Parlamentarier vor der Kultbox, dem coronabedingt derzeitigen Sitzungsort. 

Dort bekam jedes Gremiumsmitglied persönlich einen Offenen Brief überreicht, in dem sie u.a. aufgefordert werden, für die geplante Einführung des 5G- Mobilfunkstandards ein Moratorium zu beschließen. Bevor nicht genauer geklärt sei, wie sich diese neue Technologie mit ihrer deutlich höheren Strahlenbelastung auf Gesundheit, Natur und Energieverbrauch auswirkt, dürfe nicht mit dem Roll-out des mobilen Netzes begonnen werden. Städte und Gemeinden sollten die Diskussion über die 5G-Funktechnik, ihre Vorteile und Risiken „aus den Hinterzimmern“ herausholen und ein verantwortungsvolles Gesamtkonzept erarbeiten, das sowohl den Strahlenschutz als auch den kommunikationstechnischen Versorgungsbedarf berücksichtigt.

kb

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