Abschied von der zweiten Heimat

Pfarrer Pius Benson (3.v.l.) bei seinem Abschiedsgottesdienst. Foto: privat

Nach gut vier Jahren Wirken in der Pfarreiengemeinschaft Weitnau verlässt Pfarrer Dr. Pius Benson die Pfarreien Weitnau, Sibratshofen, Kleinweiler, Wengen, Rechtis und Hellengerst. Ab September übernimmt er die Pfarreiengemeinschaft Irsee.

Der Wengener Kirchenchor gestaltete den Abschiedsgottesdienst in der nahezu vollen Wengener Pfarrkirche musikalisch mit schwungvollen Klängen in deutsch, englisch und auch afrikanisch. Der nigerianische Pfarrer Benson ging in seiner Predigt auf die Bitte Salomo's ein, ihm ein hörendes Herz zu verleihen, um als sehr junger König sein Volk regieren und Gutes von Bösem unterscheiden zu können. Beim abschließenden Stehempfang in der Wengener Dorfhalle hieß Pfarrer Dr. Rudolf Funk die zahlreichen Gäste willkommen. Die Wengener Ministranten brachten die Anwesenden mit ihrem humorvollen Sketch zum Lachen. Dabei stellte sich an der Pointe die Frage, ob Papst Benedikt der Chauffeur von Gott Vater ist. Musikalische Wünsche Der Rechtiser Jugendchor sang von Träumen, afrikanischen Weisen und überbrachte musikalische Wünsche mit „All das wünschen wir“. Für Benson's Wirken dankte Weitnaus Bürgermeister Alexander Streicher und wünschte ihm auf Wiedersehen, verbunden mit der Hoffnung, die Gemeinde in guter Erinnerung zu behalten. Das von der Hellengerster Ministrantin Melanie Martin souverän vorgetragene Gedicht reflektierte sein über vierjähriges Wirken in der Pfarreiengemeinschaft. Pfarrer Dr. Funk dankte dem Scheidenden für seinen Einsatz und die Zusammenarbeit und würdigte sein Wissen, seine Kompetenz, seine klare Vorstellung und Richtung sowie seine Rücksichtnahme. Seine zweite Heimat sei Weitnau geworden, so Pfarrer Benson in seinen abschließenden Worten. 13 Jahre seines 19-jährigen Priestertums habe er bislang in Deutschland verbracht, über vier Jahre davon in Weitnau. Er habe hier sehr viel Schönes erlebt, nette Menschen kennengelernt und eine freundliche Aufnahme erfahren. Er dankte allen, die sich ihm öffneten und allen, mit denen er in dieser Zeit zusammengearbeitet hat. Er nehme die neue Aufgabe an und werde dort sein Bestes geben im Bewusstsein „Der Mensch denkt und Gott lenkt“. So verabschiedete er sich mit einem „Auf Wiedersehen und dem Angebot „Wer zu mir kommen will, für den ist meine Tür offen“. Umrahmt wurde dieser Abend von der Musikkapelle Wengen.

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