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Abschluss des Förderprogramms „Starke Zentren“ auf dem St.-Mang-Platz

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Von: Jörg Spielberg

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Ein Foto als Erinnerung – am Ende stellten sich alle Beteiligten des Förderprogramms „Starke Zentren“  Kempten für ein Gruppenbild zusammen.
Ein Foto als Erinnerung – am Ende stellten sich alle Beteiligten des Förderprogramms „Starke Zentren“ für ein Gruppenbild zusammen. © Spielberg

Kempten – Die Stadt Kempten war eine von fünf Modellstädten, die in den Genuss des Förderprogramms „Starke Zentren“ gekommen ist.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hatte das Programm „Starke Zentren“ zur Ausarbeitung modellhafter Vorhaben zur Stärkung der Innenstädte aufgelegt.

Begleitet vom Planungsbüro Modul 5 aus Wien entwickelte das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadt Kempten unter der Regie von Michaela Waldmann und Dagmar Lazar gemeinsam mit dem City-Management Kempten innovative Konzepte und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt.

Bei verschiedenen Beteiligungsformaten waren zuvor die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region zu Wort gekommen. Alle gesammelten Ideen, Anregungen und Vorschläge wurden ausgewertet und strukturiert. Anlass für das sogenannte Fitnessprogramm „Starke Zentren“ war die Corona-Pandemie mit ihren Kontaktbeschränkungen und Lockdowns.

Starke Zentren - die Plätze sollen belebt werden

Konkret stellen sich die Verantwortlichen vor, die Plätze der Innenstadt stärker zu beleben. „Mit unserer Idee, mehr Urbanität zu schaffen, möchten wir den öffentlichen Plätzen ihre ursprüngliche Funktion zurückgeben, die sie seit der Antike innehatten”, erklärt Niklas Ring­eisen, Geschäftsstellenleiter des City-Management Kempten.

Für den St.-Mang-Platz, der vor Jahren runderneuert wurde, dennoch unter seiner Randlage und bei Sonnenschein unter einer spürbaren Wärmeentwicklung leidet, können sich die Planer u.a. Urban Gardening mit Hochbeeten, kleinere Kunstausstellungen, Musik-Soiréen und Mitmach-Angebote aus dem Bereich Fitness/Sport vorstellen.

Auch der Illerstrand rückte in den Fokus der Verantwortlichen. Jahre nachdem das Programm „Iller erleben“ aus der Taufe gehoben wurde, möchte man nun den Bereich Illerstrand mehr in die Innenstadt einbinden und insbesondere Jugendlichen einen weitestgehend verbots- und gebotsfreien, sicheren und ansprechenden Treffpunkt schaffen. „Ein wesentliches Ziel des Projekts ist es, zukünftig vor allem konsum- und kostenfreie Aufenthaltsräume in der Innenstadt zu schaffen.

Wir müssen Räume auch für „unkontrollierte Urbanität“ bereitstellen. Auf diese Weise möchten wir verstärkt Angebote an Jugendliche, Senioren und Armutsbetroffene machen“, sagt der Projektmanager des City-Management Moritz Dornbusch.

Nun wurde das Ende der konzeptionellen Phase des Projekts auf dem St.-Mang-Platz gebührend gefeiert. Unter Anwesenheit von u.a. Oberbürgermeister Thomas Kiechle, dem Geschäftsführer und Raumplaner DI Josef Lueger vom Planungsbüro Modul 5, einigen Stadträten, Vertretern des Amts für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung und des City Management Kempten präsentierten Tänzerinnen und Tänzer des Kari Tanzhaus noch einmal die Ideen des Projekts in Form von eindrucksvollen künstlerischen Acts mit Tanz, Performance und Musik. Auch die Anwohner des St.-Mang-Platzes und Besucher der Innenstadt waren eingeladen, an der Feier teilzunehmen. Bei sommerlichen Temperaturen wurde ihnen Erfrischungen gereicht.

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