Alles oder nichts?

Einmal mehr spannende Torraumszenen verspricht das anstehende Lokal-Derby zwischen den Kemptener „Sharks“ und Sonthofen. Foto: ESC Kempten

Um den Spielbetrieb in der neuen Saison aufrechtzuerhalten, müssen beim ESC Kempten künftig alle Beteiligten verstärkt an einem Strang ziehen. Zu diesem Schluss ist jetzt Schatzmeister Jürgen Kugler im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gekommen. „Die Zukunft des ESC hängt vom Großteil vom Erfolg der 1. Mannschaft in der Landesliga und den Zuschauerzahlen ab“, hieß es. „Allerdings stehen und fallen dieser auch mit dem Engagement vieler freiwilliger Helfer rund um den Spielbetrieb.“

Denn sollten die Zuschauerzahlen bei der 1. Mannschaft drastisch zurückgehen, droht der Verein in eine finanziell kritische Situation abzurutschen. Ungefähr 40 000 Euro wird die neue Eishockey-Saison den Club kosten. Einem freiwilligen Rückzug in die Bezirksliga erteilte die Versammlung eine Absage, da eine Bezirksliga-Saison nur unwesentlich billiger zu bestreiten sei. Im Gegenteil: Langfristig soll in den nächsten Jahren der Aufstieg in die Bayernliga geschafft werden. Erschwert werde die Situation derzeit allerdings noch dadurch, dass die ertragreiche Eiskunstlaufabteilung in der kommenden Saison nicht mehr besetzt werden kann, da sich kein Trainer findet. Der Vorstand des ESC um den jkommissarischen Vorsitzenden Jochen Kress ist nach einer einstimmigen Verabschiedung einer Satzungsänderung wieder beschlussfähig. Zum neuen Jugendleiter bestimmten die Anwesenden einstimmig Klaus Forster. Das erste Heimspiel der Kemptener „Sharks“ findet am Sonntag, 26. September, um 18 Uhr gegen den Bayernligisten ERC Sonthofen 99 statt.

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