Bestes Ergebnis seit Bestehen

Erfolgreich wie nie

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Freuen sich über das gute Geschäftsergebnis 2012 der BSG-Allgäu: Roland Hübner (v.l., Aufsichtsrat), Hans-Wolf von Wrangel (Aufsichtsrat), Susanne Marton (Aufsichtsrätin), Johann Georg Hailer (Vorstand), Herbert Schiek (Aufsichtsratsvorsitzender), Hans Maier (Verbandsdirektor VdW Bayern, Verband Bayerischer Wohnungsunternehmen e.V., München), Mario Dalla Torre (Vorstandsvorsitzender), Dietmar Wenzel (Aufsichtsrat), Christine Doll-Dormayer (Aufsichtsrätin) sowie Eduard Geyer (Aufsichtsrat).

Kempten – Den 39 anwesenden von insgesamt 69 Vertretern ihrer rund 3300 Mit- glieder standen Vorstand und Aufsichtsrat der Bau- und Siedlungsgenossenschaft (BSG)-Allgäu Anfang der Woche Rede und Antwort über das Geschäftsjahr 2012.

Da es sich hierbei, so Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Schiek, um „das beste Ergebnis seit Bestehen der Genossenschaft handelt“, war die Vertreterversammlung ein rundum erfreuliches Ereignis für alle Beteiligten.

Am Ende wurde die vom Vorstand vorgeschlagene Dividendenausschüttung in Höhe von vier Prozent freudig und einstimmig angenommen. Gründe für die voraussichtlich stei- gende Zahl von Wohn-Mietverhältnissen sah Schiek in den hohen Immobilienpreisen in Folge der Finanzkrise sowie der größeren Flexibilität von „Mieten statt Kaufen“, was dem unbeständigen Arbeitsmarkt entgegenkomme. Ein zu geringes Angebot an bezahlbaren Mietwohnungen treffe aber „nicht nur in Ballungszentren, sondern auch in Kempten“ zu – Anlass für die BSG-Allgäu, ihren Ruf „als sozial orientiertes Wohnungsunternehmen“ zu untermauern: 25 öffentlich geför- derte Mietwohnungen auf der Ludwigshöhe seien bereits im Bau und des Weiteren auf der Ludwigshöhe sechs Mehrfamilienhäuser sowie 88 Wohnungen geplant, die Hälfte davon ebenfalls öffentlich geförderte Mietwohnungen für durchschnittlich 5,50 Euro pro Quadratmeter. Er kritisierte die wahlkampfpopulistischen „Forderungen nach Mietpreisbremsen“ als letztendlich investi- tionshemmend.

Seine Anerkennung galt den engagierten Mitarbeitern der BSG-Allgäu, die „kein Abnickverein“ sei, und dem Vorstandsvorsitzenden Mario Dalla Torre, „der keine Probleme kennt, sondern nur Lösungen“. Mietpreise für Genossenschaftswohnungen um 20 bis 30 Prozent unter dem Durchschnittsniveau in Kempten, Schwerpunkte bei den Modernisierungen auf energiesparenden Maßnahmen und Wohnungsanpassungen auf Grund des demographischen Wandels oder ein Bauprogramm mit 78 fertiggestellten Objekten und weiteren 75 im Bau befindlichen Etagenwohnungen und Reihenhäusern zählten zur Fülle positiver Nachrichten, die Dalla Torre den Genossenschaftsvertretern zum Geschäftsjahr 2012 verkünden durfte (siehe Infokasten mit Kennzahlen). Baumaßnahmen von insgesamt 142 Objekten stehen laut Vorstandsvorsitzendem für das laufende Jahr auf dem Plan: 46 Reihenhäuser, 63 Etagenwohnungen, 33 Mietwohnungen plus Wohn- und Geschäftshaus – der Löwenanteil davon auf Kemptener Gebieten.

Das erfolgreiche Wirtschaften der BSG-Allgäu führte er unter anderem auf die „fachliche Kompetenz und strategischen Weitblick“ Schieks sowie dem „engagierten Einsatz“ der Beschäftigten und Aufsichtsratsmitglieder zurück. Er betonte, dass über all den guten Zahlen und Ergebnissen „in unserer Genossenschaft der Mensch, das Mitglied, der Kunde, die Mitarbeiter im Mittelpunkt aller Überlegungen steht“ und nicht ausschließlich Renditeüberlegungen die Unternehmensziele bestimmen würden. Mit einem stattlichen Bilanzgewinn 2012 in Höhe von über 1,2 Millionen Euro konnte die BSG-Allgäu das Vorjahresergebnis in Höhe von knapp 970 000 Euro dennoch toppen (der Kreisbote berichtete).

Christine Tröger

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