Für Allgäuer Interessen

Den Erhalt der Allgäuer Landschaft hat sich der jetzt neu gegründete Verein „Natürlich für’s Allgäu“ auf die Fahnen geschrieben. „Wir sind natürlich für’s Allgäu. Unser Engagement gilt dem Erhalt und der Zukunftsfähigkeit der einzigartigen Kulturlandschaft des Allgäus“, sagte Lothar Prinz, Vorsitzender des neuen Clubs „Natürlich für’s Allgäu e. V.“. Am kommenden Sonntag, 13. Februar, ab 19 Uhr stellt sich der gemeinnützige Verein in der Turn- und Festhalle Beuren allen interessierten Bürgern näher vor.

Das höchste Gut von Erholungslandschaften wie dem Allgäu ist die Landschaft selbst, ihre Eigenheit, Unverwechselbarkeit und Natürlichkeit. Die Realisierung von Projekten zur Gewinnung erneuerbarer Energien verursacht schwerwiegende Eingriffe in sensible Ökosysteme. Hektarweise Mais-Monokulturen für Biogasanlagen und Windräder, weit höher als das Ulmer Münster, verändern die Landschaft massiv. Die schwerwiegenden Nachteile erneuerbarer Energien sind daher sehr verantwortungsbewusst gegen deren unbestrittene Vorteile abzuwägen, so die Auffassung des Vereins. Der bisherigen Diskussion um erneuerbare Energien in Isny scheint diese Abwägung dagegen gänzlich abzugehen, kritisieren die Verantwortlichen. Das Thema Biogas sei dafür ein Beispiel. Zahlreiche Leserbriefe in der Tagespresse aus den letzten Monaten belegen das aus Sicht der Vereinsvertreter deutlich. Sorgen wegen Windpark Jetzt ist ein Windpark auf dem Beurener Höhenzug mit fünf bis neun je 180 Meter hohen Windrädern angedacht. Das löst größte Ängste, Sorgen und Befürchtungen bei den Bürgern der Region Isny, Argenbühl und Leutkirch aus. Die sachliche und fundierte Auseinandersetzung mit diesem Thema aufzunehmen, war der Anlass, der Initiative „Beuren21.de“ nun auch den gemeinnützigen Verein „Natürlich für’s Allgäu e. V.“ folgen zu lassen. Info-Veranstaltung Am kommenden Sonntag, den 13. Februar, informiert Lothar Prinz über die Ziele des Vereins sowie die bisherigen Aktivitäten und Erfolge. Der Vorsitzende des Heimatbund Allgäu e. V., Karl Stiefenhofer, referiert über die Auswirkungen von derartigen Windpark-Projekten auf die Region. Rechtsanwalt Markus Nessler gibt zum Abschluss einen Ausblick auf die geplanten Maßnahmen des Vereins. Vor und nach der Veranstaltung besteht außerdem ausreichend Gelegenheit, beitragsfrei Vereinsmitglied zu werden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung oder zum Verein gibt es bei Vereinsvorsitzendem Lothar Prinz, Am Dorfbach 9, 88316 Isny-Beuren, unter der E-mail-Adresse info@beuren21.de oder im Internet unter www.beuren21.de.

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