AG erneut Roboter-Champion

Robotergruppe Allgäu robotics qualifiziert sich für das Semifinal Europe

Kempten /Aalen – Am Wochenende des 13./14. Januar war es wieder so weit. Bereits am Freitagmorgen war die verschworene Robotergruppe des Allgäu Gymnasiums gestartet.

Nach einem Tag und viel programmieren in der Jugendherberge in Aalen ging es nach Schwäbisch Gmünd zum diesjährigen Regionalausscheid der FirstLegoLeague. „Lasst die Spiele beginnen!“ Mit diesen Worten wurden am Samstagmorgen die Jugendlichen in den Wettkampf entlassen. Dort traten sie gegen 15 Teams aus Süddeutschland an. Seit Sommer hatten die Schüler einen vollständig neuen und den diesjährigen Aufgaben angepassten Roboter entwickelt und die entsprechenden Programme erstellt.

„FIRST® LEGO® League (FLL) ist ein Förderprogramm, welches Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt. Dadurch soll ihnen der Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtert sowie auch ihre Motivation, einen Ingenieur- oder IT-Beruf zu erlernen, frühzeitig geweckt werden.

Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Technologie zu begeistern und Entwicklung von Teamgeist bei den teilnehmenden Gruppen, Kindern und Jugendlichen anzuspornen, damit sie komplexe Aufgaben mit kreativen Lösungen bewältigen.

Der Wettbewerb kombiniert den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der spannenden Atmosphäre eines Sportevents. Im Team arbeiten die Kinder und Jugendlichen wie echte Ingenieure an einem gemeinsamen Thema. Sie planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, um knifflige Missionen zu meistern.

Sie haben die Möglichkeit, wertvolle praktische Erfahrungen in der Arbeit mit komplexen Technologien zu sammeln und ihre Problemlösungsfähigkeiten zu verbessern – und das alles mit einer Menge Spaß und Fantasie!“ (Zitat: www.first-lego-league.org/de/allgemeines/was-ist-fll.html) Der Wettkampf beginnt. Im Laufe des Vormittags müssen alle Teams drei Aufgaben bewältigen:

ROBOTDESIGN: Die von den Schülern konstruierten Roboter werden einer Jury vorgestellt. Jedes Team muss den Aufbau und die den Aufgaben angepassten Programme erklären. Dabei zählt Innovation, Design, Kreativität und Effizienz.

FORSCHUNGSPRÄSENTATION: Das diesjährige Thema war „Hydro Dynamics“. Das Thema muss unter wissenschaftlichen Aspekten untersucht und durchleuchtet werden. Jedes Team hat dabei fünf Minuten Zeit, seine Ergebnisse zu präsentieren und die Jury von ihrer Idee und den Lösungsvorschlägen zu überzeugen. Die Schüler des Allgäu Gymnasium stellten eine Möglichkeit zur Einsparung von Wasser an Schulen vor.

TEAMWORK: Teamwork ist eine Grundvoraussetzung zur Bewältigung der vielseitigen Anforderung im Rahmen dieses Wettbewerbs. Genau diese Fähigkeit wird von der Jury bewertet, indem jedes Team vor eine neue Aufgabe gestellt wird, die es spontan gemeinsam bewältigen muss.

Am Nachmittag findet dann das „Robot-Game“ statt. Dabei muss der Roboter in zweieinhalb Minuten auf einem speziell entworfenen Spielfeld so viele Aufgaben wie möglich lösen und dabei Punkte sammeln. Dazu sind ein strategisches Konzept, ein gut programmierter Roboter sowie viele für die einzelnen Aufgaben ausgetüftelte Anbauten erforderlich.

Endlich ist es Abend. Alle erwarten mit großer Spannung die Ergebnisse. Die erzielten Punkte aus den vier Bereichen werden jeweils verkündet und im Anschluss der Gesamtsieger gekürt. Von den insgesamt 16 angereisten Teams erreichten die Schüler des Allgäu Gymnasiums bei der Forschungspräsentation den dritten Platz. Sowohl im Roboterdesign als auch im Robotgame gelang der zweite Platz.

Im Teamwork wurden die Allgäu robotics sogar erster. Zum zweiten Mal in Folge wurden sie in der Gesamtwertung erster und damit FLL Champion. Somit qualifizierte sich das Team des Allgäu Gymnasium für das Semifinal Europe im Februar in Regensburg.

Rubriklistenbild: © privat

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