FFW Kempten arbeitet bis tief in die Nacht

Über 50 Einsätze durch Unwetter

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Im Haubensteigweg stürzte ein Baum auf ein Hausdach und beschädigte es.

Die Freiwillige Feuerwehr Kempten musste Freitagnacht wegen über 50 Mal zu Einsätzen ausrücken, so stark stürmte und regnete es. Neben zahlreichen Behinderungen durch umgestürzte Bäume und überflutete Straßen mussten auch zahlreiche Keller ausgepumpt werden. Im Haubensteigweg hatte ein umgestürzter Baum ein Hausdach beschädigt. Vorsorglich wurde die Straße gesperrt und zur Lagebeurteilung ein Zimmerer verständigt, der den Schaden begutachtete. Nachdem der Baum entfernt worden war und der Zimmerer Entwarnung gegeben hatte, konnte die Straße gegen 01:45 Uhr wieder freigegeben werden. Nachdem sich schon am frühen Abend die Unwetterlage konkret abzeichnete, wurden vorsorglich alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Kempten alarmiert. Um die Integrierte Leistelle zu entlasten, besetzte die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung die ehemalige Feuerwehreinsatzzentrale mit Personal und koordinierte von dort aus in einem eigenen Funkkanal die Unwettereinsätze. Durch dieses bei Unwettern bewährte System konnte der Funkverkehr erheblich entlastet und die Einsätze schnellstmöglich abgearbeitet werden. Dennoch dauerte es bis tief in die Nacht, bis die Kameradinnen und Kameraden vorerst wieder einrücken konnten. Auch am nächsten Tag hatte die Freiwillige Feuerwehr Kempten noch einige unwetterbedingte Einsätze bis in den frühen Nachmittag zu bewältigen.

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