Altes Haus wird aufgepäppelt

Das denkmalgeschützte Gebäude in der Hohen Gasse 21 wird umgebaut und saniert. Foto: Läufle

„Es ist erfreulich, dass das seit langer Zeit leerstehende Haus nun angepackt wird“, so OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) am Dienstag im Bauausschuss. Grund für seine Freude war, dass das denkmalgeschützte Gebäude in der Hohen Gasse 21 umgebaut und energetisch saniert werden soll.

„In dem Haus soll sieben Wohneinheiten mit 58 bis 138 Quadratmetern entstehen“, erläuterte Bauordnungsamtsleiterin Dr. Franziska Renner. Im Rahmen der Planungen habe es viele Absprachen mit dem Landesamt für Denkmalpflege gegeben, das mit dem Vorhaben nun einverstanden sei. Auf der Südseite des Gebäudes ist ein neuer Eingangsbereich für die Wohnung im Erdgeschoss geplant. Der Eingang für die übrigen Wohnungen ist auf der Westseite unter neuen Balkonen vorgesehen. Der jetzige Eingangsbereich wird zugemacht und durch Fenster ersetzt. Die sieben Wohnungen werden durch einen neuen Aufzug erschlossen. Pro Geschoss entstehen ein bis drei Wohneinheiten. Durch den Umbau der bestehenden und neue Dachgauben entsteht ein viertes Vollgeschoss, indem eine Galeriewohnung untergebracht wird. Der Bauausschuss segnete die Pläne und die dafür nötigen zwei Befreiungen vom Bebauungsplan vergangene Woche einstimmig ab. Somit zieht in das denkmalgeschützte Haus bald wieder Leben ein.

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