Die "Altstadt Süd" ist überplant

Die Expertenrunde: Roland Groß (v.l.), Diana Hanser, Claus Fehr, Christian Hörmann, Rainer Magenreuter, Matthias Stich, Jürgen Katz und Jürgen Maiworm. Foto: Schubert

Die Stadtverwaltung ist nicht auf dem alten Stand der Stadtentwicklung stehen geblieben und bemüht sich ernsthaft, die Bürger in den Prozess intensiv einzubinden. Dazu sind neue Wege zu begehen. Bürgermeister Rainer Magenreuter hat sich zusammen mit Claus Fehr und Diana Hanser vom städtischen Fachbereich III (Bauen, Immobilien und Wirtschaft) dafür schon etwas einfallen lassen. Der Bürgerbeteiligungsprozess und die dazu notwendige Planungswerkstatt sind auf den Weg gebracht.

In der ersten Veranstaltung zur Entwicklung der „Altstadt Süd“ jetzt im Kurhaus übernahm nach der kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Magenreuter Christian Hörmann die Moderation. Er erläuterte den Bürgern das Vorgehen für diesen ersten Abend. Nichts geht ohne Information und die sollte den Hauptteil des Abends ausfüllen. Roland Groß, Stadtplaner und seit Jahren für die Stadt Isny tätig, stellte auf der Basis des Architekturwettbewerbs, der Klausurtagungen und der bisher stattgefundenen Veranstaltungen die Variante 1 vor. Dabei handelt es sich um eine Fortführung der alten Grundideen und vor allem das Parkierungsproblem in der Altstadt spielte dabei eine große Rolle. Anschließend informierten Claus Fehr und Diana Hauser über drei Varianten der „Altstadt Süd“, bei denen man sich durchaus fragen konnte, warum man damals einen Architektenwettbewerb ausloben musste. Die Pläne werden nun in der Stadtbücherei und im Rathaus ausgestellt und sollen insgesamt die Diskussionsgrundlage für die weiteren Bürgerbeteiligungen sein. Die Stadt hat ihre Vorstellungen nun klar formuliert, Varianten ausgewiesen und ist zum Dialog bereit. „Wir wollen Sie über den Bürgerprozess informieren, wir wollen mit Ihnen diskutieren und arbeiten, wir bieten Ihnen einen direkten fachlichen Austausch mit Planern und Experten, wir nehmen gerne Ihre Vorstellungen und Meinungen auf und wir laden Sie deshalb herzlich ein, zu den vertiefenden Planungswerkstätten zu kommen“, so Bürgermeister Magenreuter. Nach Abschluss des Hauptteils des Abends kamen noch drei der geladenen Experten zu Wort. Matthias Stich, Projektentwicklung und Beratung, Jürgen Katz, Experte für Kom- munalentwicklung, und Jürgen Maiworm von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen gaben kurze Statements ab, standen aber vor allem zusammen mit den Mitarbeitern der Verwaltung anschließend im Foyer des Kurhauses zur weiteren Diskussion bereit. Planungswerkstatt Aktiv beteiligen können sich die Bürger bereits am 23. Mai in der Planungswerkstatt 1 um 19 Uhr in der neuen Mensa des Gymnasiums. Am 14. Juni treffen sich um 19 Uhr alle Interessierten zur Planungswerkstatt 2 in der Mensa des Gymnasiums. Da wird in kleinen Arbeitsgruppen weiter gearbeitet und das ausgewertet, was jetzt vorgestellt wurde. Vielleicht kommt man aber auch zu ganz neuen Erkenntnissen.

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