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Familienvater erhält Anzeige wegen fehlender Antwort

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Ein Polizist hält eine Polizeikelle hinterm Rücken. (Symbolbild)
Die Polizei kontrolliert derzeit, ob die Menschen, die auf der Straße unterwegs sind, sich nach den geltenden Corona-Ausgangsbeschränkungen dort auch aufhalten dürfen. © Symbolbild: imago images / McPHOTO

Altusried/Krugzell - Einen verdatterten Familienvater erwartet eine Anzeige.

Am Sonntagvormittag kontrollierte die Polizei in Krugzell einen PKW. Im Auto in der Hirschdorfer Straße saß ein Ostallgäuer mit seinen beiden Kindern. So meldet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West. Die Beamten fragten den Fahrer, was denn der triftige Grund sei für ihr Verlassen der Wohnung. Einen solchen Grund wollte oder konnte der Mann nicht nennen. Der Familienvater bekommt nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Auf Nachfrage bei der polizeilichen Pressestelle erklärt Polizeikommissar Holger Stabik, dass weder die 15-Kilometer-Regel für Hotspots noch die nach wie vor geltende nächtliche Ausgangssperre der Grund für die Anzeige seien.

Nach wie vor gelten untertags die Ausgangsbeschränkungen, die Anfang Dezember in Kraft getreten sind. Unterwegs sein darf nur, wer einen triftigen Grund vorweisen darf. Triftige Gründe sind:

Seit Montag, 11. Januar, gilt zusätzlich der 15-Kilometer-Radius in Hotspots: Bürger, die in einem Landkreis mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von mehr als 200 leben, dürfen sich für Freizeitaktivitäten nur noch in einem Radius von 15 Kilometern rund um ihren Wohnort bewegen. Im Allgäu ist aktuell kein Landkreis davon betroffen.

Die Hotspot-Landkreise können zusätzlich verbieten, dass Ausflügler aus anderen Landkreisen für Freizeitbeschäftigungen in den Hotspot kommen.

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