Anbau kommt

Mit der letzten Sitzung des alten Gemeinderates ist nun auch der Anbau an das Feuerwehr-Gerätehaus abgesegnet worden. Nach langen Vorverhandlungen und insgesamt 21 durchdiskutierten Bauvarianten ist jetzt eine positive Entscheidung gefallen, auch wenn damit weiter an der der Kredit- und Zinsenschraube gedreht werden muss: Rund 1,2 Millionen Euro wird der Anbau kosten und alle Fraktionssprecher im Gemeinderat hoffen auf einen sorgsamen Umgang mit den Geldern.

Vor allem kann mit dieser Entscheidung der Zuschuss aus Landesmitteln der Feuerwehren im Landkreis Ravensburg in Höhe von 250000 Euro mit eingerechnet werden. Heike Geiger hatte das nun verabschiedete Projekt noch einmal kurz vorgestellt. Edwin Stöckle, Fraktionsvorsitzende der SPD, war der Meinung, dass jetzt zum dritten Mal die gleichen Entwürfe vorgestellt wurden. Nachhaltige Lösung Bürgermeister Rainer Magenreuter erklärte dazu, dass auch alle anderen Entwürfe durchdiskutiert wurden und auf die beste Lösung im Sinne der Funktionalität jeweils zurück gegriffen wurde. Was würde nach seiner Meinung eine Erweiterung nutzen, wenn in der Praxis nicht für längere Zeit damit die Ansprüche der Isnyer Feuerwehr abgedeckt würden. Mehrere Gemeinderäte, unter anderem Peter Dorn (CDU), drängten auf Verabschiedung der Pläne und Gebhard Mayer (FWV) gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Isnyer Feuerwehr in ihren Reihen genügend Mitstreiter hat, die aufgrund ihres Fachwissens Wege finden werden, tatsächlich zumindest im aufgestellten Kostenrahmen zu bleiben oder diesen gar zu senken. Die Feuerwehr ist sich sicher, dass sie mit eigenen Leistungen ihren guten Anteil daran beisteuern kann. Zügiger Ausbau nötig Eine bittere „Pille“ war allerdings mit dabei. Der angedachte Ausbau in zwei Phasen zur besseren Verteilung der Kosten fand bei Kreisbrandmeister Oliver Surbeck keine Gnade. Nur mit einem zügigen Ausbau ist der Zuschuss zu bekommen. Bei einer weiteren Verzögerung würde er verloren gehen. Jetzt ist die Entscheidung gefallen. In anderen Teilbereichen wird die Stadt Einsparungen vornehmen oder zumindest einige Projekte auf das nächste Jahr verschieben. Von desolaten Zuständen ist Isny trotz der angespannten Wirtschaftslage noch weit entfernt. „Die Zinsbelastung und Tilgung wird allerdings zunehmen“, stellte Werner Sing als Hüter der städtischen Kassen besorgt fest.

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