Bürgerversammlung

Im Westen kaum Neues

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Zu wenig Parkplätze: Die Anwohner im Aybühlweg stören sich vor allem an der Verkehrssituation vor Ort.

Kempten – Vor allem der Verkehr im Aybühlweg und die damit verbundenen Probleme sorgen bei den Bürgern im Kemptener Westen für Verstimmung. Das wurde am Donnerstagabend bei einer Bürgerversammlung im JuFa deutlich. Aber auch die Dauerbaustelle Jakobwiese erzeugt teilweise Verdruss bei den Anwohnern.

Ziel der regelmäßig in den Stadtteilen stattfindenden Bürgerversammlungen ist es, den Bürgern die Gelegenheit zu geben, zum einen über anstehende Projekte in den Ortsteilen Haubenschloß, Steufzgen und Rothkreuz informiert zu werden und zum anderen ihre eigenen Anliegen den Stadtoberen vorzutragen. Neben OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) waren auch die Amts- und Referatsleiter aus den betroffenen Behörden und eine nicht unerhebliche Zahl an Stadträten aus allen Fraktionen zur Bürgerversammlung erschienen. Der für den Bezirk Nord-West verantwortliche Kemptener Polizeihauptmeister Marius Fromme war ebenfalls anwesend.

Straßen im Fokus

Nach einigen allgemeinen Ausführungen von OB Netzer zur derzeitigen Lage der Stadt waren die anwesenden Anwohner an der Reihe, ihre Anliegen vorzubringen. Dabei sind es vornehmlich laufende oder geplante Straßenbaumaßnahmen, die im Fokus der Bürger stehen. Ganz allgemein wurde insbesondere die Situation im Aybühlweg bemängelt. Die Straße, die von der Lindauer Straße zum Freizeitbad Cambomare führt, ist gerade an schönen Tagen hoch frequentiert. Daraus resultierende Probleme wie ein Mangel an Parkplätzen, eine Inbeschlagnahme von öffentlichen Parkplätzen durch Besucher des Cambomare, häufig zu hohes Tempo der Autos in diesem Bereich und unbedachtes Ein- und Ausfahren von Fahrzeugen aus Parkflächen wurde am Abend gezielt angesprochen. Grundsätzlich versuche die Stadt durch wechselseitige Parkierungen und Verkehrsinseln die Geschwindigkeit der Pkws zu drosseln, wie beispielsweise im Haubensteigweg, in der Stadtbadstraße und in der Alfred-Weitnauer-Straße. Straßensanierungen werden in diesem Jahr noch im Dreifaltigkeitsweg, in der Serrostraße, in der Feichtmayr- und Lindauer Straße beginnen. Die Steufzger Straße als Sanierungsfall steht laut Stadtverwaltung bereits ganz oben auf der Liste.

Acht neue Häuser

Positiv hervor hob OB Netzer die Inbetriebnahme eines lokalen Blockheizkraftwerkes am Cambomare, das auch angrenzende Wohngebäude mit Wärmeenergie versorgt, und die Entstehung von acht neuen Mehrfamilienhäusern auf der Jakobswiese. Baureferentin Monika Beltinger versprach den Bürgern eine allgemeine Verbesserung des Bauprojektmanagements in den westlichen Stadtteilen. Hier hatten sich Bürger über Baulärm, wartende Lkws, Verschmutzung und Ziegelpakete auf den Straßen beschwert. Auch versprachen die Verantwortlichen der Stadt zu prüfen, an welchen Stellen neue Bolzplätze für Jüngere entstehen können. In der abschließenden Diskussion äußerten einige Bürger ihren Unmut über das Parkverhalten einiger Beschäftigte lokaler Betriebe im Bereich Aybühlweg/Leutkircher Straße und über eine zu hohe Lärmbelästigung am Jufa, insbesondere während der Sommernächte durch Jugendgruppen.

Jörg Spielberg

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