Ressortarchiv: Kempten

Nur gemeinsam funktioniert es

Länder übergreifende Zusammenarbeit: In einer internationalen Kooperation zwischen der Fachhochschule (FH) Vorarlberg, der Uni Konstanz, der Hochschule Liechtenstein und dem Weiterbildungszentrum der Hochschule Kempten wird ab März erstmals eine umfassende Ausbildung für das Wissensfeld Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung angeboten. Das gaben die Beteiligten am vergangenen Mittwoch in Kempten bekannt. Damit will die Bodensee-Region künftig besser den Herausforderungen moderner Standort- und Wirtschaftspolitik begegnen können.
Nur gemeinsam funktioniert es

Kampfstark

Mit sechs Mannschaften ist die Schwimmabteilung des TV Kempten am jetzt in Königsbrunn beim Bezirksentscheid zum Deutschen Mannschaftsschwimmen der Jugend (DMSJ) angetreten. Bei diesem bundesweiten Wettbewerb müssen die Mannschaften in insgesamt fünf Staffelwettkämpfen alle vier Schwimmarten sowie eine Lagenstaffel absolvieren. Jede dieser Disziplinen erfolgt über jeweils viermal 100 Meter.
Kampfstark

Zahlen stimmen

Oswald Längst, Geschäftsführer der Isny Marketing GmbH, und Margret Kaiser, Leiterin des Tourismusbüros, haben kürzlich die Tourismus-Bilanz für das vergangene Jahr erstellt und sind mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Isny hat nicht nur seine bisherige Zahl an Übernachtungen und Anreisen halten können, sondern in diesem Bereich noch zugelegt.
Zahlen stimmen

Narren an die Macht

Die Narren der „Lachenden Kuh“ haben am vergangenen Donnerstag traditionsgemäß das Isnyer Rathaus gestürmt. Bürgermeister Rainer Magenreuter und Hauptamtsleiter Oswald Längst nahmen sie dabei mit dem Holzpranger gefangen, führten sie in den großen Sitzungssaal und befreiten die Angestellten aus ihren tristen Amtsstuben. Vor dem Rathaus war die Isnyer Guggenmusik unter Leitung von Marzellus Singer angetreten und spielte den zahlreichen Zuschauern zünftig auf. Beim Narrengericht galt inzwischen eine neue Sitzordnung. Anita Gösele, Oswald Längst, Rainer Magenreuter und Klaus Fehr mussten auf dem „Arme-Sünder-Bänkle“ sitzen und der Vorstand der „Lachenden Kuh“ hatte auf der Frontseite Platz genommen. Frank Müller schaute schon gierig auf den großen goldenen Rathausschlüssel, aber noch hielt den Bürgermeister Magenreuter noch fest umklammert. Erwin Rudhart, Maskenmeister der Narrenzunft, hatte den Text vorbereitet und wusch dem Bürgermeister und seinen Helfern deftig den Kopf. Mit einem Fasnetgedicht schlossen die Narren die Verhandlung: „Die Fasnet macht als Festanlass den Narren einen Heidenspaß! Wird da doch endlich mal die Welt humorvoll auf den Kopf gestellt. Der Narr, der sich sonst meist blamiert ergreift das Zepter und regiert. Sind scheinbar Falsche nun am Zug, der Ernst kommt wieder früh genug! Mit dem Beginn der Fastenzeit legt ab der Narr sein buntes Kleid. Der Alltag, zu oft grau und trist, nur dann auch zu ertragen ist, wenn bislang mancher Narr es wagt, das er die Wahrheit schelmisch sagt, dies geht uns in des Lebens Lauf oft leider viel zu selten auf.“ Dann aber wurde dem Bürgermeister der Schlüssel endgültig entrissen und Frank Müller, nun Herr des Hauses, lud die Anwesenden zum von der Verwaltun
Narren an die Macht

Egal ob Wanderer oder Biker

Das ist eigentlich die Regel: Zum Jahresanfang kommen die großen Tourismusmessen auf die Marketinggesellschaften zu und das ist auch Isny und Argenbühl so. Sie sind mir ihren Mitarbeitern und den Gastgebern der Region auf den Messen präsent und sorgen auf diese Art und Weise für die Belegung der Betten in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. Die Isny Marketing GmbH war jetzt auf der CMT vertreten und hat in der vergangenen Woche Bilanz gezogen.
Egal ob Wanderer oder Biker

Begehrte Ganztagsbetreuung

Vor noch nicht allzu langer Zeit kritisch beäugt, erfreuen sich Ganztagsbetreuungsangebote an Kemptener Schulen mittlerweile zunehmender Beliebtheit. „Die Nachfrage ist da, der Bedarf ist da und mittlerweile auch die Bereitschaft des Staates“, hat Schulamtsleiter Roland Schulze dieses Phänomen jetzt im Schul- und Kulturausschuss beschrieben. Deshalb sollen bereits im kommenden Schuljahr zu den bereits existierenden elf Ganztagsklassen mindestens drei weitere hinzukommen. Darüber hinaus warten vier weitere Klassen nur noch auf grünes Licht von der Staatsregierung. Wer dabei wann was und wieviel bezahlt, ist allerdings noch nicht endgültig geklärt.
Begehrte Ganztagsbetreuung

Qualität schwarz auf weiß

Die Qualität des Bezirkskrankenhauses Kempten ist jetzt nach DIN-Norm zertifiziert. Zwei Jahre lang hat die Belegschaft daran gearbeitet, das Krankenhaus für die strenge Prüfung der Auditoren auf Vordermann zu bringen. Nun gelte es, das Qualitätsniveau zu halten. „Qualitätsmanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, erklärte der ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Peter Briegel, im Rahmen einer Feierstunde am vergangenen Donnerstag.
Qualität schwarz auf weiß

Frauen an die Macht

Vier der insgesamt sieben Kemptener CSU-Ortsverbände haben in der vergangenen Woche mit den turnusmäßigen Vorstandswahlen die personellen Weichen für die Zukunft gestellt. Dabei kam es wie erwartet zu zwei Wechseln an der Spitze (der KREISBOTE berichtete). Stadtrat Johann Lederle, Vorsitzender von Kempten-Nord, und Dietmar Geissler, Chef von Kempten-Ost, sind hingegen in ihren Ämtern bestätigt worden. In den beiden anderen Vereinen haben künftig Frauen das Sagen.
Frauen an die Macht

Phantasievolle Masken

Gut besucht war der Weiberball im Kurhaus am Park am vergangenen Wochenende. Dort zeigte sich, mit wie viel Liebe man sich kostümiert wenn auch noch ein Preis zu gewinnen ist. Doch nicht nur das war Grund für die tolle Stimmung an diesem Abend. Der „Lachenden Kuh“ war es gelungen, die Österreichische Partyband „CPB“ für diesen Abend zu gewinnen und ein buntes Rahmenprogramm sorgte für den Rest.
Phantasievolle Masken

Die Einstiegshelferinnen

Was will ich für einen Beruf ergreifen? Wie schreibe ich meine Bewerbung? Will mich überhaupt irgendein Betrieb? Fragen wie diese gehen in diesen Tagen wohl allen Schülerinnen und Schülern durch den Kopf, die im Sommer ihre Schullaufbahn beenden. Für Schüler der Abschlussklassen von Haupt- und Förderschulen sowie arbeitslose junge Erwachsene bis 25 Jahre gibt es das kostenlose Angebot „Hilfen zum Berufseinstieg“, das unbürokratisch dabei unterstützt, Antworten auf diese Fragen zu finden.
Die Einstiegshelferinnen

Im Zeichen des Jubiläums

Der Eintritt zur Allgäuer Festwoche ist dieses Jahr der gleiche wie im Vorjahr und es wird mehr Toiletten geben. Das hat am vergangenen Mittwoch der Werksausschuss, ehemals Festwochenausschuss, beschlossen. Gleichzeitig hat er zusammen mit Andreas Tanner von der Werbeagentur Tanner das Plakatmotiv zur Festwoche präsentiert. Um einer Kontroverse wie der um das Plakat mit dem umstrittenen Froschkönigmotiv im vergangenen Jahr vorzubeugen, haben die Ausschussmitglieder heuer persönlich zusammen mit Tanner einen Vorschlag erarbeitet. Anders als im vergangenen Jahr, als sich die überraschten Stadträte nur allmählich mit dem Froschkönig-Plakat anfreundeten und es letztendlich nur abnickten, haben die Ausschussmitglieder hier selbst aktiv mitgearbeitet. In zwei Treffen hätten sie mit ihm Ideen ausgetauscht und das Motiv gemeinsam erarbeitet, so Tanner.
Im Zeichen des Jubiläums

Hoffen auf Berlin

Insgesamt 1,7 Millionen Euro hat die Stadtverwaltung zwischen 2001 und 2007 bereits in die Sanierung des Carl-vonLinde-Gymnasium gesteckt. Heuer werden mindestens weitere 75000 Euro folgen, wie Schulamtsleiter Roland Schulze am Dienstag vergangener Woche im Schul- und Kulturausschuss durchblicken ließ. Denn zumindest die Lehrer des „Linde“ sollen noch in diesem Jahr neue Toiletten bekommen.
Hoffen auf Berlin

Die Bürger sind sich einig

Die Erasmuskapelle auf dem Sankt Mang-Platz wieder zugeschüttet sehen wollte kein einziger der rund 100 Kemptener bei der Bürgerinformation vergangene Woche. Dafür gab es flammende Plädoyers aus den Zuhörerreihen, die sich für den sichtbaren Erhalt des Kleinods stark machten. Lediglich zur Frage, wie ein Schauraum für die archäologischen Funde umgesetzt werden könne, wurden unterschiedliche Ansätze angeregt.
Die Bürger sind sich einig

Mit gutem Beispiel voran

Geschäftsanteile in Höhe von 150 Euro will jeder der 80 Beschäftigten der Bau- und Siedlungsgenossenschaft (BSG) Allgäu für den geplanten Miniladen in Sankt Mang (der KREISBOTE berichtete) erwerben, und damit ein Zeichen setzen.
Mit gutem Beispiel voran

Netzwerk gegen den Abschwung

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat inzwischen auch das Allgäu erreicht, wie die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit in Kempten zeigen. Dort haben laut Peter Litzka, Leiter der Kemptener Arbeitsagentur, aktuell 136 Allgäuer Betriebe für insgesamt über 7000 Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet, ein Vielfaches gegenüber dem Vorjahr. Um den konjunkturellen Abschwung für Unternehmen und Arbeitnehmer aber abzufedern, haben sich die Agentur für Arbeit Kempten, die Handwerkskammer (HWK) Schwaben und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben zu einem Netzwerk zusammengetan.
Netzwerk gegen den Abschwung

Mut zur Langsamkeit

Als „Holzschneider“ sieht er sich. Die Bezeichnung Künstler hört der international renommierte Detlef Willand dagegen nach eigener Aussage nicht so gern. Lothar Köster (SPD), Senioren- und Behindertenbeauftragter des Stadt, scheute sich bei der Ausstellungseröffnung im Haus der Senioren nicht, ihn in eine Reihe mit Namen wie Caspar David Friedrich, Gaugin oder Grieshaber zu stellen, „zumindest aus meiner Sicht“, wie er anfügte.
Mut zur Langsamkeit

Mosaik für alle

Für die neue Malfarbe „Mosaikcolour“ ist die Lindenberger Creartec trend design GmbH mit dem „Creativpreis“ für das beste Hobbyprodukt des Jahres 2009 ausgezeichnet worden. Verliehen wird der Preis von der Frankfurter Messe „Paperworld“ und der Zeitschrift „Hobby-Art“. Die Jury, die die Gewinner bestimmt, ist international besetzt und setzt sich aus dem Personal der Bastel- und Künstlerbedarfsgeschäfte zusammen.
Mosaik für alle

Allgäuer Frauen-Power

Sie sind fesch, mutig, gut drauf und immer guter Dinge: „Allgäuer Dirndl Power“ nennen sich vier Allgäuerinnen, die sich am 2. Mai im Rahmen der „Allgäu-Orient-Rallye“ mit zwei betagten Pkws auf die rund 5000 Kilometer lange Reise von Oberstaufen nach Amman (Jordanien) machen. Auf der ADAC-Fahrsicherheitsanlage Kempten haben sie jetzt nicht nur ihre Fahrzeuge getestet, sondern sich auch noch fahrerischen Feinschliff geholt, um die schwierige Strecke, die auch über steile Schotterpisten und Wüstenpassagen führt, meistern zu können.
Allgäuer Frauen-Power

Neuer Chef im Schloss

Reinhold Unsinn ist der neue Hoteldirektor im Schloss Neutrauchburg. Der gebürtige Nesselwanger leitet seit Jahresanfang das Tagungs- und Seminarzentrum, bestehend aus Kursaal, Schlossgasthof Sonne, Lorettokapelle und Schloss Neutrauchburg.
Neuer Chef im Schloss

Grandioser Ski-Nachwuchs

Ein grandioser Dreifachsieg von Alexander Schmid, Julian Rauchfuss und Nico Weh waren jetzt die Ausbeute für den Allgäuer Ski-Nachwuchs beim Deutschen-Schülercup-Wochenende im Schwarzwald. Zu Hause am Fellhorn kämpften unterdessen die besten Läufer beim Deutschen Schülercup der Schülerklasse S12. „Das ist einfach ein Spitzen-Ergebnis, das erneut die Stärke des diesjährigen ASV-Teams unterstreicht“, freuten sich die beiden Trainer Markus Eberle und Peter Eigler.
Grandioser Ski-Nachwuchs

Philosophische Wortwechsel

Auch bei Thomas Heichele, M.A., der in die Fußstapfen des im Oktober vergangenen Jahres plötzlich verstorbenen Philosophie-Dozenten Helmuth Fuchs getreten war, wurde im Philosophischen Café munter diskutiert – oder besser philosophiert. Anknüpfend an die beiden vorangegangenen Treffen begann der Diskurs mit dem Versuch, Glaube und Vernunft in der Theologie der Aufklärung zusammenzubringen.
Philosophische Wortwechsel

System mit Eigenheiten

Es ist ein Problem, das jeden treffen kann: Da fehlt ein dringend benötigtes Medikament, man begibt sich in die Innenstadt und steht vor verschlossenen Türen. Die nächste offene Apotheke aber ist in Kißlegg oder Neuravensburg, Leutkirch oder Wangen. Das ist nicht eine willkürliche Maßnahme der Apotheker, sondern eine Folge der Gesundheitsreform. Das ergab sich aus dem Gespräch mit dem Isnyer Notarzt Dr. Wolfgang Dieing.
System mit Eigenheiten

Monsterstimmung in Isny

„What a Music kiss me – Guggenmusik Isny“. Der Schlachtruf war nicht nur auf der Monsterbühne vor dem Rathaus zu hören. „Die ganze Veranstaltung ist einfach zum Knutschen“, war ein Kommentar aus dem Publikum. Dreißig Jahre gibt es nun die Guggenmusik Isny. Alle fünf Jahre ein neues Häs, alle fünf Jahre ein Monsterkonzert mit so vielen Gruppen wie nur möglich. Das war die Zielsetzung in den drei Jahrzehnten und das haben die Musiker auch heuer wieder umgesetzt.
Monsterstimmung in Isny

Wieder eine Prachtstraße?

Das staatliche Bauamt will mit Geldern aus dem ersten Konjunkturpaket noch in diesem Frühjahr die Beethovenstraße sanieren lassen. Das hat Markus Wiedemann, Leiter des städtischen Tiefbauamts, vergangene Woche im Bauausschuss erklärt. Damit wird der ohnehin geplante Ausbau um zwei Jahre vorgezogen. Die Verwaltung plane, die Gehsteige gleich mit zu sanieren und dabei auch die Straße gestalterisch an das Bild der zahlreichen, rund 150 Jahre alten Villen in dem Bereich anzupassen. Einigen Stadträten geht dies jedoch zu weit.
Wieder eine Prachtstraße?

Dialog mit den Bürgern

Porsche will von der Memminger Straße nach Leubas umziehen und die Verwaltung muss deshalb den neuen Flächennutzungsplan (FNP) noch einmal ändern und neu auslegen. Kritik an dem Projekt am Ortsrand von Leubas äußerten sowohl im Bauausschuss als auch am Donnerstagabend im Stadtrat vor allem die Grünen. Am Ende sprachen sie sich geschlossen gegen eine entsprechende Änderung des FNP aus.
Dialog mit den Bürgern

Schauraum bekommt ein Gesicht

Rund 1,4 Millionen Euro würde es kosten, die Erasmuskapelle unter dem St. Mang-Platz zu einem Schauraum auszubauen. Dieses Ergebnis haben die Stadtverwaltung und das Regensburger Architekturbüro „A2 Lehner und Robold“ zusammen mit einem ausgearbeiteten Planungsentwurf am vergangenen Dienstag dem Bauausschuss und dem Kulturausschuss präsentiert. Für die Summe soll Kempten ein Monument bekommen, das mit dem Einsatz von Medien seine bewegte Geschichte selbst erzählen kann. Ob es dazu kommt, ist jedoch noch fraglich, denn mit nur 350000 Euro wäre es deutlich billiger, die Kapelle zu konservieren und im Erdboden verschwinden zu lassen.
Schauraum bekommt ein Gesicht

Erkennbare Leitlinien

Gut eineinhalb Jahre, nach dem OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) sie in Auftrag gegeben hatte, liegen nun die Ergebnisse der Kinder- und Familienfreundlichkeitsprüfung vor. Fazit der 60-seitigen Broschüre, die Benedikt Mayer, Leiter des Jugendreferates, am Donnerstagabend im Stadtrat vorstellte: Kempten ist zwar auf dem richtigen Weg, wird aber noch einiges tun müssen, um alle formulierten Ziele auch zu erreichen.
Erkennbare Leitlinien

Das Allgäu ist gut aufgestellt

Das Allgäu kann die Wirtschaftskrise meistern. So lautet das Fazit einer Gesprächsrunde zwischen Staatssekretär Dr. Gerd Müller (CSU) und Vertretern der Banken, der Wirtschaft und der Arbeitsagentur am Montagmorgen. Der Grund: Die Region sei durch ihren Branchen-Mix und den Mittelstand entsprechend gut aufgestellt. Dennoch sei bei sehr vielen Betrieben derzeit Kurzarbeit angesagt.
Das Allgäu ist gut aufgestellt

»Ihr lebt im Paradies«

Pünktlich fuhr der Tross mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer am Montagvormittag auf dem Hof der Waltenhofener Feuerwehr ein, wo er bereits von Allgäuer Politikerkollegen zur gemeinsamen Weiterfahrt erwartet wurde.
»Ihr lebt im Paradies«

Große Kunst

Die zweite Auflage der erfolgreichen Eislauf-Show im Kemptener Eisstadion, die im vergangenen Februar an die 1000 Zuschauer begeisterte, erfährt unter dem Motto „Celtic Dance on ice“ eine weitere Steigerung: Am kommenden Sonntag, 22. Februar, um 19 Uhr starten unter anderem die Deutschen Vizemeister 2009 im Eiskunstlauf, Maylin Hausch und Daniel Wende, in einer bewegenden Show im Eisstadion an der Memminger Straße, um das Publikum zu begeistern. Die Veranstalter versprechen ein buntes Programm mit den Hauptformen des modernen Eiskunstlaufs und Irischer Steptanzes.
Große Kunst

Kemptener dominieren

Das 1. Kemptener Karate Dojo ist erneut erfolgreichster Verein in ganz Schwaben. Bei der Schwäbischen Meisterschaft in Kempten holten die Karatekas 21 Gold-, 12 Silber- und elf Bronzemedaillen sowie vier Vierte Plätze.
Kemptener dominieren

Einsame Spitze

Wenn man im Internet einfach mit der Eingabe von Vor- und Zunamen einen Treffer landet, spricht das für den Bekanntheitsgrad eines Mannes. Warum der als Till Eulenspiegel bundesweit bekannte Büttenredner in diesem Jahr seine Abschiedsauftritte absolviert, erklärt der Dietmannsrieder Heinz Vetter auf der Internetseite www.bsf-verband.de.
Einsame Spitze

Lorrai macht Rückzieher

Christina Giovanna Lorrai wird nicht wie ursprünglich vorgesehen Chefin des neuen Eigenbetriebs „Tourismus- und Veranstaltungs-Service“ und damit neue Chef-Organisatorin der Allgäuer Festwoche (der KREISBOTE berichtete).
Lorrai macht Rückzieher

Gute Laune bei den Rottachern

In guter Stimmung hat die Faschingsgilde Rottach (FGR) am Samstag im Kornhaus ihren Narrenball gefeiert. Zwar hatte die Gilde als Veranstalter nach eigener Aussage mit den chaotischen Wetterverhältnissen zu kämpfen, die anwesenden Narren und Gäste waren dafür aber dennoch nicht schwer in Stimmung zu bringen und sie blieben es auch bis zum Ende des Narrenballs weit nach Mitternacht.
Gute Laune bei den Rottachern

In guter Form

Bei der 11. Auflage des Wintertriathlons gingen am vergangen Sonntag bei eisigen Temperaturen mehrere Fahrer des RSC Logwin Kempten Teams an den Start. Der Erfolg sollte den Kemptenern Recht geben.
In guter Form

»Angenehm effizient«

Über engagierte Professoren und Studenten auf einem angenehm effizienten Campus freute sich nach eigener Aussage der Landtagsabgeordnete Bernd Sibler bei seinem Besuch der Hochschule am Montag. Seit dieser Legislaturperiode ist der CSU-Politiker Vorsitzender des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur. Er war gekommen, um sich vor Ort ein Bild der Hochschule zu machen. Wie viel die Lehreinrichtung vom Kuchen des Konjunkturpakets abbekommen soll, darüber hielt er sich bedeckt.
»Angenehm effizient«

Duracher dominieren

Bei den Schwäbischen Karate-Meisterschaften in Kempten haben die Karatekas vom Karate-Verein Durach-Weidach mächtig aufgetrumpft: Die 31 an den Start gegangenen Athleten von Trainer Manfred Krusch holten zehn Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und fünf dritte Plätze. Bei den Kindern A Jahrgang 99/2000 gab es neue Gesichter, so starte das erste mal in der Kata Disziplin, Elisas Hanke, Tom Magnus, Alexander Kramer, Florian Mayr, Dominik Schneider, Leonard Doriat, dieser belegte den 5. Platz, Dominik Schneider den 6. Platz Mayr Florian den 8. Platz.
Duracher dominieren

Kicken was das Zeug hält

Über 70 Mannschaften haben an den vergangenen beiden Wochenenden an den Hallenfußballtagen in Buchenberg teilgenommen. Die Jugendkicker der F1, F2, E3, D1 und D2 boten den zahlreichen Zuschauern am ersten Wochenende einen tollen Fußball. Bambini, E2, E1 und C-Jugend trugen ihre Turniere vergangenen Samstag und Sonntag aus.
Kicken was das Zeug hält

»Einen Traum verwirklicht«

An den unerwarteten Erfolg aus der vergangenen Saison muss man sich beim Team Engstler offenbar erst noch gewöhnen: Als Teammanager Kurt Treml am vergangenen Freitag im Oberstaufener Hubertushof die abgelaufene Renn-Saison noch einmal Revue passieren ließ, schossen ihm die Tränen in die Augen. „Es war ein Traum, den wir auf Schloss Neuschwanstein vorgestellt haben und es ist uns gelungen, ihn zu verwirklichen“, bilanzierte der Manager, dessen Team 2008 überraschend zur WTCC-Vizeweltmeisterschaft gefahren war. In der neuen Saison gelte es nun, diesen Erfolg zu bestätigen. „Eine Herausforderung für 2009“, nannte Treml den zweiten Platz bei der WM.
»Einen Traum verwirklicht«

Stolze Karatekas

Die Duracher Sportlerehrung fand heuer wegen der großen Teilnehmerzahl in der örtlichen Schulaula statt. Geehrt wurden die Sportler, die vergangenes Jahr hervorragende Leistungen vollbracht haben. Unter den prominenten Sportlern waren auch elf Spitzenathleten des Karate Vereins Durach-Weidach. Die Ehrung nahm der 1. Bürgermeister Herbert Seger vor. In den Pausen gab die Gruppe „Seitenwind“ einige Musikstücke zum Besten.
Stolze Karatekas

Ju-Jutsu kommt an

Positiv fiel die Bilanz der Ju-Jutsu-Abteilung des TV Isny bei ihrer kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung aus. Nach dem Umzug vom Pavillon in die neue Rainsporthalle stabilisierte sich das Training wieder und im Dezember haben zehn der Kinder und fünf Erwachsene ihre Gürtelprüfungen abgelegt.
Ju-Jutsu kommt an

Zwischen Tradition und Moderne

Dem künstlerischen Schaffen einer nur selten gezeigten Periode widmet sich die aktuell eröffnete Doppelausstellung „Kunst im Allgäu 1945 – 1965“. Entsprechend groß war der Andrang zur öffentlichen Vernissage am vergangenen Freitag in der Kunsthalle, neben dem Kemptener Kunstkabinett der zweite Ausstellungsort. Gezeigt werden knapp 100 Werke aus der Sammlung Dr. Wilhelm Maul (siehe nebenstehenden Artikel) von 30 hiesigen Künstlern, beziehungsweise solchen, die es im Zuge der Nachkriegswirren vorübergehend ins Allgäu verschlagen hatte.
Zwischen Tradition und Moderne

Heißes Eisen Tiefgarage

Um die Diskussion über die Altstadtsanierung weiterhin in Schwung zu halten, hat das Bürgerforum kürzlich wieder zu einer Sitzung eingeladen. Wenn schon bei früheren Veranstaltungen ein guter Besuch zu verzeichnen war, so wurden die Erwartungen diesmal weit übertroffen.
Heißes Eisen Tiefgarage

Lebhafte Debatte

Wie bereits berichtet, ist Altusried in zwei Lager gespalten. Die umstrittene Neugestaltung des Rathausplatzes polarisiert die Bürger genauso wie die Verantwortlichen in Gemeinderat und Bürgerteam. Das hat Prof.. Zettler vorausgesehen, denn nach seiner Erfahrung wird jede innovative Lösung von denjenigen kritisiert, die am Bewährten und Bestehenden festhalten wollen, erklärte er jetzt bei einer Bürgerversammlung.
Lebhafte Debatte

Zufriedene Besucher

50 geladene Gäste aus Kempten und dem Altlandkreis sind am vergangenen Mittwoch der Einladung des CSU-Landtagsabgeordneten Thomas Kreuzer nach München gefolgt. Neben eines Besuchs der Residenz durfte die Delegation aus dem Allgäu auch eine Stunde lang der Plenarssitzung im Maximilianeum beiwohnen – und natürlich mit ihrem Stimmkreisabgeordneten über die aktuellen politischen Themen diskutieren.
Zufriedene Besucher

Die CSU im Wandel

Die Kemptener CSU befindet sich im Umbruch und setzt künftig verstärkt auf Frauen-Power: Gleich vier von sieben Ortsvorsitzenden haben oder werden dieser Tage ihre Ämter niederlegen. Bereits in der vergangenen Woche haben sich sowohl Stadtrat Richard Hiepp vom Ortsverband Lenzfried als auch Marcus Röhe vom Ortsverband Kempten-West nicht mehr der Wahl gestellt. In dieser und der nächsten Woche geht das Wechselspiel weiter. Vor allem Frauen sollen nun zunehmend in die Vorstandschaften der einzelnen Ortsverbände einziehen.
Die CSU im Wandel

»Das bringt keinen um«

Einen Schritt näher sind die Bewohner des Stadtteils Sankt Mang ihrem ersehnten kleinen Lebensmittelladen gekommen. Allen voran die Bewohner der Seniorenwohnanlage Oberösch hatten die fehlende Nahversorgung seit längerem bemängelt. In einer ersten Informationsveranstaltung in der voll besetzten „Guten Stube“ der Seniorenwohnanlage wurde vergangenen Woche die Frage erörtert, wie und ob ein Lebensmittelladen dort erfolgreich betrieben werden kann.
»Das bringt keinen um«

Unternehmer zum Anfassen

„Fragt und fragt noch mal“, ermunterte Nicole Dengel, Sprecherin des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft der Wirtschaftsjunioren Kempten-Oberallgäu, rund 120 Zwölftklässler der hiesigen Gymnasien, Fachoberschule und Berufsoberschule zu Beginn der traditionsreichen Veranstaltung „Unternehmer zum Anfassen“. Im direkten Dialog konnten sich diese praxisnah über Berufsbilder, Karriere und Ausbildung informieren. Rund 45 Vertreter aus Unternehmen und dem öffentlichen Dienst konnten sich über mangelndes Interesse nicht beklagen.
Unternehmer zum Anfassen

Geplante Spontanität

Es ist ein ganz normaler Abend in der Bibliothek der Hochschule. Studenten sitzen über ihren Lehrbüchern und Unterlagen, bereiten sich auf ihre Prüfungen vor. In großer Schrift steht auf einem Schild am Eingang „Bitte Ruhe einhalten“ Doch um 17.50 Uhr ist es vorbei mit der Ruhe. Lautes Gejohle ertönt von draußen, die Tür geht auf und unzählige Studenten strömen in die Bibliothek. Der Grund? Der erste so genannte „FlashMob“ in Kempten am vergangenen Donnerstags.
Geplante Spontanität

Hartes Gefecht

Es war ein turbulenter Spieltag mit Fehlern und schnellen Siegen für die Schachfreunde (SF) aus Buchenberg. Die Gäste aus Obergünzburg erwiesen sich als der erwartet starke Gegner. Beide Mannschaften traten in ihrer besten Besetzung an.
Hartes Gefecht