Ressortarchiv: Kempten

Starkes Gastspiel

Einen hervorragenden 2. Platz in der Mannschaftswertung konnten die Schwimmer des TV Kempten 1856 am vergangenen Wochenende beim Internationalen Buron-Cup in Kaufbeuren feiern. In einem Teilnehmerfeld von 24 Vereinen mit über 300 Aktiven fischten die Kemptener Schwimmer mehrere Pokale aus dem Wasser. Dabei mussten sie sich in der Mannschaftswertung nur dem gastgebenden Verein geschlagen geben.
Starkes Gastspiel

Der Politik wird eingeschenkt

Nur zögerlich hat sich der Kursaal beim 6. Bockbierfest der CSU auf dem Scheidegger Blasenberg gefüllt. Aus dem Akademischen Viertel wurde am vergangenen Sonntag fast eine dreiviertel Stunde. Doch die Huigarte-Musik spielte fleißig auf und ließ beim Publikum im Kursaal keine Langeweile aufkommen. Als Kreisvorsitzender Eberhard Rotter dann zur Begrüßung ans Mikrofon trat, waren auch die letzten Ränge gut gefüllt.
Der Politik wird eingeschenkt

Meisterlich

Die 16-jährige Fechterin Eva Hampel vom TV Jahn Kempten ist Bayerische Meisterin mit dem Florett. Kilian Hampel, auch vom TV Jahn, hat sich den zweiten Platz bei der B-Jugendmeisterschaft in der Säbel-Disziplin gesichert.
Meisterlich

Gut aufgestellte Genossen

Bei der Mitgliederversammlung der Isnyer SPD in der vergangenen Woche im Gasthof Hirsch konnte der Vorsitzende, Otto Ziegler, einmal mehr zufrieden sein. Die Kandidatenliste für die Kreistags- und Kommunalwahl am 7. Juni ist bis hin zu eventuellen Ersatzkandidaten voll. Das in zwei vorgelagerten Mitgliederversammlungen ausgearbeitete Programm ist ebenfalls fristgerecht fertig geworden und die SPD-Mitglieder sind hoch motiviert.
Gut aufgestellte Genossen

Die Last verteilen

Wer über Oberwang in die Stadt oder aus der Stadt fährt, soll es künftig leichter haben. Wie Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann vergangene Woche im Verkehrsausschuss erklärte, ist die Memminger Straße an verschiedenen Knotenpunkten überlastet. Deswegen soll der Verkehr stadteinwärts in Zukunft auf zwei Spuren über die Rottachstraße geleitet werden.
Die Last verteilen

Einfach zu wenig

Im Duell der beiden Abstiegskandidaten haben sich der FC Kempten und der FC Pipinsried 1:1 getrennt. Für beide Mannschaften ist das eigentlich zu wenig im Kampf um den Ligaverbleib.
Einfach zu wenig

Noch kein Entschluss

Im Prinzip keine schlechte Idee, aber auch nicht dringend notwendig ist nach Ansicht von Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann ein Gesamtverkehrskonzept für Kempten. Das hat er vergangene Woche im Verkehrsausschuss erklärt. Einen solches Konzept hatten die Stadträte Thomas Hartmann (Die Grünen) und Helmut Hitscherich (UB/ödp/FDP) gefordert. Aus dem Gremium gab es keine Stimmen dagegen. Es deutete sich jedoch an, dass die Frage nach den Inhalten eines solchen Konzepts kontroverse Diskussionen nach sich ziehen wird.
Noch kein Entschluss

Politik des billigen Geldes

Was sind die Folgen der Wirtschaftskrise in unserer Region und für unser Leben? Gehen wir mit Angst oder Zuversicht in die Zukunft? Ein Thema, das derzeit viele Menschen bewegt und dem sich die überkonfessionelle Gruppe „Initiative Gebet“ am vergangenen Mittwoch angenommen hat. Der Diskussion mit rund 200 Gästen stellten sich auf dem Podium Bernhard Simon, Geschäftsführer der Firma Dachser, der auch die Gastgeberrolle in der Kemptener Hauptniederlassung erfüllte, sowie Herbert Singer, Geschäftsführer der Sozialbau und Prof. Dr. Jörg Altmann, Wirtschaftsethiker an der Universität Eichstätt.
Politik des billigen Geldes

Zustimmung

Die Regierung von Schwaben hat die vom Stadtrat beschlossene Haushaltssatzung für das Jahr 2009 abschließend geprüft: Die Satzung enthält wie schon in den Vorjahren keine genehmigungspflichtigen Bestandteile, hieß es am Freitag aus Augsburg. In ihrer abschließenden Stellungnahme begrüßt die Regierung, dass die Stadt den Haushaltskonsolidierungskurs konsequent fortsetzt und dem weiteren Schuldenabbau mit dem Ziel, im Jahr 2020 schuldenfrei zu sein, hohe Priorität einräumt. Eine neue Kreditaufnahme ist 2009 nicht vorgesehen.
Zustimmung

Richtungsweisend

Wie ist es derzeit eigentlich um den Kemptener Einzelhandel bestellt? Diese Frage treibt auch die Stadtverwaltung um und deshalb hat sie jetzt die Aufstellung eines Einzelhandelkonzepts in Auftrag gegeben. Bereits in den nächsten Wochen sollen Kunden in der Innenstadt befragt werden.
Richtungsweisend

Die Verkehrsexperten sagen ja

Die Verkehrsbelastung im Bereich Berliner Platz/ Kaufbeurer Straße hat zugenommen. Das ergibt sich aus einem Verkehrsgutachten, das Reiner Neumann von der Firma Modus Consult vergangene Woche dem Verkehrsausschuss präsentiert hat. Neumanns Zahlen scheinen denjenigen Recht zu geben, die schon lange die so genannte Nordspange fordern, denn diese Straße würde einen Teil des Verkehrs zur Memminger Straße leiten, so der Experte.
Die Verkehrsexperten sagen ja

Frohe Aussicht für Jung und Alt

„Von einander, mit einander und für einander leben“, ist nach Ansicht von CSU-Staatssekretär Dr. Gerd Müller eines der grundlegenden Anliegen des Sankt Manger-Mehrgenerationenhauses. Und da Müller die Patenschaft über den neuen Bürgertreff übernommen hat, informierte er sich jetzt vor Ort über die verschiedenen Projekte und Maßnahmen.
Frohe Aussicht für Jung und Alt

Einhelliges Votum

Mit einem einstimmigen Votum hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung ein weiteres der großen fünf strategischen Ziele von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) auf den Weg gebracht: Bis 2020 sollen möglichst alle jungen Menschen einen Platz in der Arbeitswelt finden.
Einhelliges Votum

Qualifikation nachholen

„Perspektive Südbayern“ heißt ein Projekt, mit dem die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) dem Fachkräftemangel Abhilfe schaffen wollen. Das Ziel: Berufstätige, die schon länger ohne Ausbildung in einem Beruf arbeiten, einen Berufsabschluss zu ermöglichen. Dafür sei ein Netzwerk aus Unternehmern, Weiterbildungseinrichtungen, der Agentur für Arbeit und weiteren Partnern nötig, erläuterte Daniela Auerbacher vom Kemptener bfz. Um weitere Schritte bei diesem Vorhaben zu erarbeiten, hatte das bfz am vergangenen Donnerstags verschiedene dieser Partner zu einem Treffen ins Haus Hochland eingeladen.
Qualifikation nachholen

»Emotionale Gespräche«

Viele Nachbarn hat der weit weg vom Schuss liegende Wasserhochbehälter des KKU im Lenzfrieder Hinterholz nun wahrlich nicht. Dafür aber einige wenige, die sich nicht unbedingt einen O2-Sendemast Vors Haus setzen lassen wollen und das jetzt auch unmissverständlich kund tun. Dementsprechend deutlich sind die Worte, die die beiden betroffenen Bio-Landwirte Richard Haneberg und Georg Weixler in ihren Briefen an OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) und die Mitglieder des Bauausschusses formuliert haben. Beide sehen ihre Existenz bedroht. Der Lenzfrieder CSU-Stadtrat Thomas Kiechle hat bereits reagiert, und für kommenden Freitag, 27. März, eine Bürgerinformationsveranstaltung einberufen.
»Emotionale Gespräche«

Politik und sonst nichts

In der Mitgliederversammlung der Freien Wähler (FW) in der vergangenen Woche ging es zwar vor allem auch um die Vorstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl und den Kreistag, aber auch die anderen Vereinsgeschäfte mussten abgewickelt werden. So begrüßte Sibylle Lenz als Vorsitzende die Gäste gleich mit einigen Kernaussagen.
Politik und sonst nichts

Meinungen gesucht

Mit der Entscheidung pro Schauraum am St. Mang-Platz ist eines der beiden großen innerstädtischen Bauthemen in diesem Jahr, zumindest was den Grundsatzbeschluss betrifft, abgehandelt. Die Zukunft der zweiten innerstädtischen „Baustelle“, des Hildegardplatzes, ist dagegen nach wie vor offen. Ein Arbeitskreis, bestehend aus Geschäftsleuten, Anwohnern, Planern und Stadträten prüft derzeit die verschiedenen Alternativen. Im Wesentlichen geht es dabei um zwei Fragen: Tiefgarage oder oberirdische Parkplätze, Verkehrsführung südlich oder nördlich? Grund für den KREISBOTE, einmal bei den einzelnen Stadtratsfraktionen nachzufragen. Definitiv festgelegt haben sich bislang allerdings erst zwei.
Meinungen gesucht

»Das war mutig«

„Eine Ära ist zu Ende gegangen“, waren die Worte von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) anlässlich der offiziellen Verabschiedungsfeier von Lothar Köster, der 16 Jahre lang das Haus der Senioren geleitet und entscheidend geprägt hat. Er habe aus dem Haus „ein lebendiges Zentrum der Begegnung, der Bildung, der Gemeinschaft“ gemacht, würdigte Netzer das Schaffen des Mannes, der mit seinem Gespür für die Bedürfnisse älterer Menschen unzählige Veranstaltungen und Projekte initiierte.
»Das war mutig«

Neue Bleibe für Senioren

In der Lenzfrieder Straße werden schon bald die Bagger anrollen: Wie bereits berichtet, planen die BSG Allgäu und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Bauherr den Neubau eines Seniorenheims. In zwei Bauabschnitten soll das jetzige AWO-Seniorenheim durch einen rund zehn Millionen Euro schweren Neubau ersetzt werden. Gleich nach der Osterzeit werde der Abriss des Traktes für betreutes Wohnen erfolgen, erklärte Eberhard Gulde, hauptamtlicher Vorstandsvorsitzender der AWO Schwaben, vergangene Woche.
Neue Bleibe für Senioren

Ein Jahr der Entscheidung

Beim Stephanuswerk Isny leisten derzeit zwei junge Frauen ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ab. So sollen junge Menschen einen Einblick in das soziale Berufsfeld bekommen. Aber auch als Ersatz für den Zivildienst ist das FSJ ein Option, so Anton Drescher vom Stephanuswerk.
Ein Jahr der Entscheidung

Geld für »Elternauszeit«

„Nachdem die Atombombe auf Hiroshima fiel, war er der erste Baum, der wieder Blätter trieb“, erklärt Christiane Eichenhofer die Widerstandsfähigkeit des Ginkgo-Baumes. In Bezug auf diese Eigenschaft hat sie 1992 die Benefiz-Radtour, „Tour Ginkgo“ ins Leben gerufen, mit der sie jedes Jahr kranke Kinder unterstützt. Vom 16. bis 18. Juli fährt die Tour von Kempten aus durch das Allgäu. Die Spendengelder, die an diesen drei Tagen zusammen kommen sollen, kommen dem Projekt „Elternauszeit“ des Bunten Kreises zu Gute.
Geld für »Elternauszeit«

Die Welt verstehen

In diesem Semester wird das Thema Philosophie an der VHS Kempten groß geschrieben. Die Dozenten Alois Kramer, Thomas Heichele, Gerhard Punzet und Dr. Ulf Schünemann erhalten die Geisteswissenschaft in Kempten auch nach dem Tod des langjährigen Dozenten Dr. Helmuth Fuchs lebendig, der vergangenes Jahr verstarb. Aber ist Philosophie überhaupt eine Geisteswissenschaft?
Die Welt verstehen

»Mutige und streitbare Kämpferin«

„Politische Prominenz der höchsten Stufe“, hatte Hermann Rind, Präsident der Thomas-Dehler-Stiftung, unter den zahlreichen Gästen der Matinee am vergangenen Sonntag im Soldatenheim ausmachen können. Eingereiht hatte sich auch der Landtagsabgeordnete Dr. Wolfgang Heubisch (FDP), Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der anlässlich der Verabschiedung von Gisela Bock als Geschäftsführerin der Stiftung „Freiheit für Bayerns Hochschulen“ sprach. Begeistert zeigte er sich von den im Grußwort von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) erwähnten „Kochmüttern“, die Bock bereits vor 30 Jahren am Allgäu Gymnasium ins Leben gerufen hatte.
»Mutige und streitbare Kämpferin«

Die Deutsche ruft

Bei den Bayerischen Karatemeisterschaften der Jugend in Regenstauf haben sich drei Athleten des Karatevereins Durach-Weidach für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Annalena Steidle, Philipp Amman und Patrick Ehl (alle 14) lösten ihre Ticktes für die Deutsche in den Disziplinen Kata und Kumite.
Die Deutsche ruft

»Es gab zu viele Häuptlinge«

Er soll’s richten: Das Amtsgericht hat Michael Eß als Notvorstand des FC Kempten bestimmt. Das zehnköpfige Gremium, das den scheidenden Vorstand kürzlich ersetzt hat, hat den 29-Jährigen Bürokaufmann benannt. Im Gespräch mit KREISBOTE erklärt Eß seine Ziele mit dem FCK. Herr Eß, Sie sind beim FC Kempten ein weit gehend unbeschriebenes Blatt. Wie kamen Sie zu ihrem Engagement bei dem Verein?
»Es gab zu viele Häuptlinge«

Bilanz zum Sehen lassen

Bei den Bayerischen Meisterschaften der Jugend und Junioren sowie der Leistungsklasse in Regenstauf sprangen die Kemptener Karatekas vom 1. Kemptener Karate Dojo im TVK 1856 einige Male auf das Treppchen. Vier Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen standen am Ende zu Buche. Am Samstag starteten die Jugendlichen und die Junioren in die Wettkämpfe. Im Kumite (Freikampf) der Jugend weiblich bis 54 Kilo dominierte Lisa Schmid (14 Jahre) ihren Pool und zog mit drei Siegen (9:1; 9:0 und 8:0) souverän ins Finale ein. Dort traf sie auf ihre Teamkollegin und Freundin Alena Hold (14). Hold kämpfte sich ihrerseits mit zwei Vorrundensiegen (2:1 und 1:0) bis ins Finale vor. Das Kemptener Duell konnte Schmid dann mit 6:0 für sich entscheiden.
Bilanz zum Sehen lassen

Drei Millionen für Leiblachbad

Das neue Leiblachbad in Heimenkirch, das im vergangen Sommer eröffnet wurde, kostet genau 3017806 Euro. Das ergab die endgültige Kostenabrechnung, die Kämmerer Georg Bockhart den Mitgliedern des Gemeinderates in der jüngsten Sitzung präsentiert hat.
Drei Millionen für Leiblachbad

»Noch was auf der hohen Kante«

Eigentlich war der 2. April der Termin, an dem der Baden-württembergische Finanzminister, Willi Stächele, nach Isny kommen sollte. Doch was einen Finanzminister in diesen Tagen umtreibt, sind eine Überfülle an Terminen, um die Finanzkrise zusammen mit den anderen Bundesländern irgendwie in den Griff zu bekommen. Zunächst sollte der Termin sogar abgesagt werden, aber Paul Locherer (CDU), Landtagsabgeordneter und Bürgermeister in Amtzell, gelang es schließlich, den Minister früher nach Isny zu holen.
»Noch was auf der hohen Kante«

Team Engstler behält die Nerven

Nervenkitzel pur war beim Auftaktrennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) im brasilianischen Curitiba angesagt. Franz Engstler aus Wiggensbach, amtierender Vize-Weltmeister der Privatiers, wurde im Vorfeld bereits als einer der Favoriten gehandelt. Umso höher war der Druck für ihn und das gesamte Team beim Saisonstart. Ein Wolkenbruch im zweiten Laut verlangte Teams und Fahrern alles ab.
Team Engstler behält die Nerven

Wut und Ohnmacht

Ob sich das eine oder andere Altusrieder Gemeinderatsmitglied schon mal in einer ruhigen Minute gefragt hat, was sie oder er sich mit der erfolgreichen Kandidatur angetan hat? Es hat nicht lang gedauert, bis eine Entscheidung von ihnen verlangt wird, die ihnen wahrscheinlich mehr Feinde als Freunde machen wird. Die meistdiskutierte und polarisierende Frage, die jetzt für einen vollen Sitzungssaal in Muthmannshofen sorgte, ist folgende: Kann O2 in der Nähe der Wallfahrtskapelle im Gschnaidt bei Kimratshofen einen 45 Meter hohen Sendemast errichten? Können tun sie das natürlich, aber dürfen sie es auch?
Wut und Ohnmacht

Später Schwung

Die Werbetrommel war im Vorfeld kräftig gerührt worden. Dem entsprechend hohen Erwartungsdruck konnte „Mandela – Das Musical“ bei seiner gut besuchten Uraufführung vergangenes Wochenende im Theater in Kempten (TiK) allerdings nicht so ganz standhalten. Vermisste man in der ersten Hälfte bei manch hölzern wirkenden Szenen etwas den Schwung, nahm das Stück nach der Pause an Fahrt auf.
Später Schwung

Kein »Hoppla-Hopp«

Mit deutlicher Mehrheit haben die Delegierten des CSU-Kreisverbandes am vergangenen Freitagabend Thomas Kreuzer erneut zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU-Landtagsfraktion erhielt 42 von 54 abgegeben Stimmen. Sieben Delegierte stimmten gegen ihn, fünf Stimmen waren ungültig. Als Stellvertreter bestimmte die Versammlung die Stadträte Thomas Kiechle, Peter Wagenbrenner und Franz Mayr sowie Carina Bauernfeind. Zusammen mit Staatssekretär Dr. Gerd Müller und dem Europaabgeordneten Markus Ferber, der überraschend dazu stieß, läutete Kreuzer den Wahlkampf ein.
Kein »Hoppla-Hopp«

Langer Wunschzettel

Wie im Schlaraffenland müssen sich in Zeiten der Wirtschaftskrise die Verantwortlichen in der Kemptener Bau- und Finanzverwaltung vorkommen. Da in München und Augsburg die Millionen an Steuerzahler-Euro aus dem Konjunkturpaket II nur darauf warten, beantragt zu werden, ist in der Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen emsig an einem Wunschtzettel gebastelt worden. Und der kann sich durchaus sehen lassen, wie am Donnerstagnachmittag in einer gemeinsamen Sitzung des Schul- sowie Haupt- und Finanzausschusses deutlich wurde. Alles in allem hoffen die Verantwortlichen auf etwa zehn Millionen Euro an Zuschüssen für städtische Baumaßnahmen. Kaum überraschend, dass da beide Ausschüsse geschlossen für das Paket stimmten.
Langer Wunschzettel

Auf ein sonniges Fest

Eine Bilanz aus dem vergangenen Kinderfest und die Planung des diesjährigen standen kürzlich bei der Jahresversammlung der Kinderfestkommission auf dem Programm. Die Verantwortlichen hoffen, dass in diesem Jahr Sonne pur für die richtige Feststimmung sorgt. Immerhin ist im letzten Jahr der historische Umzug wegen der schlechten Wetterlage ausgefallen. Für die Kinderfestplakette rührte Schatzmeisterin Heike Hengge die Werbetrommel. Damit sollen die Isnyer Bürger die Finanzierung sicherstellen.
Auf ein sonniges Fest

Klassenerhalt erreicht?

Gewohnte Rolle für die Schachfreunde Buchenberg: Wie in schon einigen Mannschaftskämpfen in dieser Saison ging Buchenberg als Außenseiter in die Begegnung gegen Mindelheim. Trotzdem erhoffte sich die Mannschaft Außenseiterchancen, denn sie trat in Bestbesetzung an. Trotzdem mussten sich die Buchenberger mit einem Unentschieden begnügen.
Klassenerhalt erreicht?

Absolut unnötig

Der FC Kempten hat bei seinem ersten Heimspiel im neuen Jahr gegen den BCF Wolfratshausen eine 0:2-Niederlage hinnehmen müssen und bleibt damit weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz bei noch 12 ausstehenden Spielen beträgt trotzdem nur zwei Punkte. Der FCK hat im Vergleich zu den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt jedoch bereits zwei Spiele mehr absolviert.
Absolut unnötig

»Es geht um Arbeitsplätze«

Der geplante Bau eines Porsche-Autohauses am Ortsrand von Leubas (der KREISBOTE berichtete) sorgt weiterhin für Diskussionsstoff: Vor allem die Grünen sprachen sich am Donnerstagabend im Stadtrat erneut gegen das neue Porschezentrum aus. Trotzdem stimmte das Gremium mehrheitlich für die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans. Stadtrat Theo Dodel-Hefele (Grüne) will deshalb nun auf eigene Faust Alternativen prüfen.
»Es geht um Arbeitsplätze«

JU vertraut Braun

Michael Braun aus Lindenberg ist neuer Vorsitzender der Jungen Union (JU) Westallgäu. Braun, vor zehn Jahren einer der Wiederbegründer der JU in Lindenberg, war bisher stellvertretender Vorsitzender. Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben die JU-Mitglieder ihm nun die Leitung übertragen. Er will mit modernen Mittel die Menschen erreichen.
JU vertraut Braun

Mehrheit will den Schauraum

Mit deutlicher Mehrheit hat der Stadtrat am Donnerstagabend den Umbau der Erasmuskapelle in einen unterirdischen Schauraum beschlossen (der KREISBOTE berichtete mehrfach). Lediglich Eduard Bühler und Elisabeth Brock (Grüne/FL) sowie Erwin Hagenmaier, Harald Platz, Karl Sperl, Birgit Geppert, Richard Hiepp und Franz Mayr (CSU) stimmten gegen das Vorhaben. Während die Mehrheit sich überzeugt von den Chancen und pädagogischen Möglichkeiten eines historischen Schauraums zeigte, warnten die anderen vor den hohen Bau- und zu erwartenden hohen Folgekosten. Außerdem sprach sich das Gremium dafür aus, dafür 1,2 Millionen Euro außerplanmäßig bereit zu stellen.
Mehrheit will den Schauraum

Sicherheit gewährleistet

Bayerns Innenstaatssekretär Dr. Bernd Weiß hat am vergangenen Donnerstags das neue Polizeipräsidium besucht und sich vor Ort nach den Erfahrungen des ersten bayerischen Teilungspräsidiums erkundigt.
Sicherheit gewährleistet

Schuhe für jedermann

Seit vergangenen Donnerstags ist die Deichmann-Filiale in der Fischerstraße wieder für ihre Kunden geöffnet. In den neu gestalteten Verkaufsräumen präsentiert Europas größter Schuhhändler sein umfangreiches Angebot in neuem Glanz. Neben den Highlights aus den jeweils aktuellen Kollektionen entdecken die Kunden schicke Accessoires wie Gürtel und Taschen sowie das zeitlose Basis-Sortiment aller Deichmann-Filialen.
Schuhe für jedermann

Vorreiterrolle

Die Stadt kooperiert künftig mit dem Carsharing-Unternehmen „Stadtflitzer“. Ein roter Honda „Jazz Trend“ ergänzt jetzt von Montag bis Donnerstags den städtischen Fahrzeugpool. Von Freitag bis Sonntag steht er den Kunden des „Stadtflitzer“ zur Verfügung. Als erste Stadt in Schwaben setze Kempten damit Carsharing ein, so OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) bei der Schlüsselübergabe am Dienstag vergangener Woche auf dem Kemptener Rathausplatz.
Vorreiterrolle

Die Entsorgung läuft

„Der große Schlag wird noch kommen.“ Da ist sich Dietmar Jansen, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Kempten, sicher – spätestens im Herbst, wenn die Wirtschaftskrise auch bei den heimischen Maschinenbauern voll durchschlage. Schon jetzt sei das Allgäu die Region mit den meisten Kurzarbeitern in der Elektro- und Metallbranche. Größte Sorgenkinder sind die Automobilzulieferer wie Bosch oder PMG in Füssen.
Die Entsorgung läuft

Nachsicht mit Mauerbauer

Der Bauausschuss zeigt Nachsicht: Ein Hausbesitzer aus der Lotterbergstraße hat kürzlich den Antrag gestellt, am Rand seines Grundstücks zur Straße hin eine Lärmschutzwand zu errichten. Baurechtlich sah die Leiterin des Bauordnungsamtes, Dr. Franziska Renner, Bedenken und riet zur Ablehnung. Der Ausschuss aber gab mit großer Mehrheit trotzdem sein OK. Hauptargument: Der 30 Jahre alte Bebauungsplan des Gebiets berücksichtige nicht die heutige Verkehrslärm-Situation.
Nachsicht mit Mauerbauer

Asphalt zu dünn

Der geplante Ausbau der Mozartstraße muss warten. Wie Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann am vergangenen Mittwoch im Bauausschuss erklärte, reiche es nicht aus, wie geplant nur die Asphaltdecke zu erneuern. Der Straßenbelag müsse komplett saniert werden. Die Mittel dafür muss der Stadtrat im Vermögenshaushalt des kommenden Jahres festsetzen. Aus Geldern des Konjunkturprogramms I will das Tiefbauamt außerdem die Immenstädter Straße ausbauen.
Asphalt zu dünn

Kleine Erfolge

Die Situation der Leiharbeiter im Allgäu und bessere Tarifverträge für die Beschäftigten waren die großen Themen der IG Metall Kempten im vergangenen Jahr. Dabei könne man mit dem Erreichten angesichts der äußeren Umstände durchaus zufrieden sein, bilanzierte Dietmar Jansen, Erster Bevollmächtigter der Kemptener Metaller, am vergangenen Mittwochnachmittag in Kempten.
Kleine Erfolge

Schneller, besser, exakter

Die 64 am rechten oberen Rand der Maschine hat es Prof. Dr. Andrik J. Aschoff, Chefarzt der Radiologie, besonders angetan: „Das ist wie das GTI-Emblem“, frohlockte er am vergangenen Mittwoch in Anspielung auf die Top-Version des Autobestsellers aus Wolfsburg. Gemeint ist aber kein Volkswagen, sondern der neue Computertomograf (CT) des Klinikums Kempten-Oberallgäu. Mit dem neuen „64-Zeilen-System“ sehen sich die Verantwortlichen nun auf Augenhöhe mit den Krankenhäusern in Ulm oder München.
Schneller, besser, exakter

Miniladen schon bald?

Am vorvergangenen Montag haben sich die Interessierten am Arbeitskreis „Miniladen Im Oberösch“ zum ersten Mal in der „Guten Stube“ in Sankt Mang getroffen. Das Ziel der Info-Veranstaltung vom Februar wurde dabei erreicht: Eine arbeitsfähige Gruppe zur weiteren Planung des Vorhabens konstituierte sich aus 15 Akteuren.
Miniladen schon bald?

Neue Ideen

Mehrere Verbesserungsvorschläge zum Weihnachtsmarkt hat Stadträtin Regina Liebhaber (SPD) jetzt in einem Brief an OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) formuliert. Ein originelleres Programm, Nikoläuse statt Weihnachtsmänner und eine bessere Verteilung der Essens- und Getränkestände schweben ihr vor. „Global denken, regional handeln“ soll der Leitsatz sein.
Neue Ideen

Viele Gründe zum Urlaub machen

Der Jahreswechsel hat uns endlich wieder einen richtigen Winter beschert. Der KREISBOTE wollte daher von der Scheidegger Kurdirektorin Sylvia Gnad wissen, wie die aktuelle Wintersaison bisher gelaufen ist, welche Ergebnisse das vergangene Tourismusjahr gebracht hat und wie sie die künftige Entwicklung einschätzt.
Viele Gründe zum Urlaub machen