Ressortarchiv: Kempten

Davidianischer Blickfang

Etwas schrill stehen sie dem in die Kunsthalle Eintretenden als Blickfang direkt gegenüber, die „David Objekte“ der Kemptener Künstlerin Barbara Wolfart. In sechs Variationen hat sie verkleinerte Abgüsse der berühmten Davidsfigur von Micheangelo mit jeweils unterschiedlichen Attributen versehen. So soll ein David, ausgestattet mit Apfel, an den Gott Paris erinnern, oder die eingehüllte Davidsfigur eine Hommage an den Verpackungskünstler Christo sein, wie Bürgermeister Josef Mayr (CSU) zur Ausstellungseröffnung anmerkte.
Davidianischer Blickfang

Heimat zu Fuß neu erleben

„Es ist unser Lehrlings- und Gesellenstück“, meinte am Dienstag vergangener Woche Karl Stiefenhofer, 1. Vorsitzender des Heimatbundes Allgäu, als er im Rittersaal des Burgenmuseums den Endspurt zu den 1. Allgäuer Wandertagen einläutete. Vom 24. August bis zum 6. September will der Heimatbund den wanderwilligen Bewohnern und Besuchern des Allgäus mittels geführter Wanderungen die Kultur des Oberallgäus näher bringen. Und weil das Allgäu bekanntlich noch drei weitere Landkreise zählt, stellen die diesjährigen Wandertage auch nur die erste von vier Jahresetappen dar. Das Ziel: Die Deutschen Wandertage 2013 ins Allgäu holen.
Heimat zu Fuß neu erleben

Beliebter Heiliger

Einen großen Heiligen wollte die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Kempten jetzt beim diesjährigen Ministrantentag in Lenzfried in den Mittelpunkt stellen. 420 Ministranten aus 38 Pfarreien des Kemptener Dekanates folgten dieser Einladung und lernten unter dem Motto „Minis mögen Magnus“ allerlei über das Leben dieses Heiligen.
Beliebter Heiliger

Neue Symbole

Die Zusammenarbeit der Firma Dethleffs und der Isny Marketing GmbH ist jetzt einmal mehr verbessert worden. Die PR- Abteilungen von beiden haben nun einen neuen Aufkleber für die Dethleffs-Fahrzeuge entwickelt der deutlich seine Herkunft aus, der Otl Aicher-Richtung zeigt. Die Silhouette der Allgäustadt wird nun in die weite Welt hinaus gefahren.
Neue Symbole

Kommunikation mit den Bürgern

Doch, man kann schon Ideen entwickeln wenn es um die Kommunal- und Kreistagswahl geht: Die Parteien versuchen, den Unterschied der einzelnen Gemeinderatsfraktionen herauszuarbeiten, ohne dabei die für die Stadt wichtigen und deshalb gemeinsamen Ziele aus den Augen zu verlieren. Die Wahlprospekte haben auf alle Fälle eines gemeinsam – mit wenigen Sätzen legen die Kandidaten fest, für welche Ziele sie sich einsetzen würden, schaffen sie den Sprung in das Gremium.
Kommunikation mit den Bürgern

Der fliegende Lucas

Die Sonne knallt auf ein paar staubige, von Gras bewachsene Erdbuckel, links dreht der Bauer mit dem Mähdrescher seine Runden, rechts fließt der Bach. Da kommt ein kleines Fahrrad angeschossen, steigt zwei Meter in die Höhe. Der Fahrer spreizt die Beine seitlich ab, zieht sie wieder an und landet geschmeidig. „Das war ein ‘No Foot Can Can’“, erzählt „Luci daa Checka“, wie er sich nennt. Luci, alias Lucas Schöllhorn, fährt Dirt Bike. Im Oberallgäu ist er damit so ziemlich der Einzige.
Der fliegende Lucas

»Klare Vorstellungen«

Der besondere Gast in der gleichnamigen Gesprächsreihe der Pfarrei- und Cityseelsorge St. Lorenz lockte so viele Zuhörer an, dass die Veranstaltung vom Pfarrzentrum in die dann auch proppenvolle Basilika verlegt werden musste. Dort sprach Uli Hoeneß, Manager des FC Bayern München, mit Stadtpfarrer Dr. Michael Lechner und dem Ex-Finanzminister Dr. Theo Waigel, dessen Kontakte die Fußball-Legende nach Kempten gebracht hatten, über Lebenslinien, Lebenserfahrung und seine Lebenserkenntnis.
»Klare Vorstellungen«

Über 1000 Stunden Arbeit

Am vergangenen Wochenende hat der Modellsportclub Westallgäu (MCW) das 25-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass sorgten die Modellbauer aus dem Westallgäu und zahlreiche Mitglieder befreundeter Clubs für rasante Bewegung rund um die TSZ-Halle in Lindenberg. Rennwagen, Offroader, Trucks und Panzer waren vor dem Eingang zur Halle unterwegs. Sportflugzeuge, Segler und Helikopter vollführten atemberaubende Flugmanöver im Luftraum über dem benachbarten Kunstrasenplatz. Derweil drehten die Güter- und Personenzüge der Modellbahnen in der Halle unablässig ihre Kreise. Gleich daneben konnte man am Samstag und Sonntag auch Hunderte von Modellen in einer großen Ausstellung bestaunen.
Über 1000 Stunden Arbeit

»Es muss was passieren«

Die CSU-Spitze will sich in Berlin und Brüssel für einen fairen Milchpreis und die finanzielle Entlastung der Milchbauern einsetzen. Wie, das hat sie jetzt in einem Positionspapier festgelegt. Staatssekretär Dr. Gerd Müller warb vergangenen Mittwoch in der CSU-Geschäftsstelle vor Vertretern von Bauernverband, des Bundes Deutscher Milchviehhalter (BDM) und der Presse für das Papier. Die Bauernvertreter hießen den Maßnahmenkatalog durchaus gut, mahnten aber gleichzeitig an, dass er nur auf dem Papier noch gar nichts Wert ist.
»Es muss was passieren«

Schrecksekunde für Engstler

Das hatte sich Franz Engstler wohl anders vorgestellt: Aus der ersten Reihe startete er kürzlich in das WTCC-Rennen im französischen Pau, lag nach der ersten Kurve gar in Führung, dann eine Schrecksekunde. Nachdem ein Fahrer aus dem Feld hinter ihm in die Leitplanken fuhr, schickte die Rennleitung das Safety-Car auf die Piste. Das Sicherheitsauto schoss heraus und fuhr direkt in Engstlers Linie. Die beiden Wagen kollidierten, für den Wiggensbacher war das Rennen gelaufen.
Schrecksekunde für Engstler

Es muss sich etwas tun

Die Situation des Einzelhandels in der Innenstadt ist alles in allem nicht die schlechteste. Achillesferse der Fußgängerzone ist allerdings der überdurchschnittlich hohe Leerstand im Bereich Zentralhaus, SinnLeffers und Illerkauf. Deshalb wird die mit dem „Einzelhandelskonzept Kempten“ beauftragte GMA nach Informationen des KREISBOTE der Stadtverwaltung empfehlen, „den Fokus aller städtischen Maßnahmen in diesen Bereich zu lenken.“ Am gestrigen Dienstag nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe traf sich der Arbeitskreis im Skyline, um über eine Beschlussvorlage für den Stadtrat zu beraten.
Es muss sich etwas tun

Auf hohem Niveau

Nein, das war keine volkstümelnde alpenländische Veranstaltung, sondern eine ausgefeilte Präsentation von Deutschem Liedgut, Soloauftritten hervorragender Künstler und erfrischenden Liedern der Kinder und Jugendlichen. Genauso war es eine hervorragende Leistung des Jugend-Sinfonieorchesters unter Stabführung von Marcus Hartmann, was da jetzt in Isny geboten wurde.
Auf hohem Niveau

Energie aus Bio-Müll

Vom Kompostierwerk zur Biovergärungsanlage: Neben Komposterde produziert die Anlage des Zweckverbands für Abwallwirtschaft Kempten (ZAK) in Schlatt jetzt auch Strom und Wärme. Am Dienstag vergangener Woche weihte der ZAK mit zahlreichen Gästen die neue Vergärungsanlage ein. 18000 Tonnen Bio-Abfälle kann die Anlage jährlich verarbeiten. In den bisherigen 17 Jahren seines Betriebs entstand in dem Werk zwischen Hirschdorf und Krugzell ausschließlich Komposterde. Nun fließen 4,8 Kilowattstunden Strom jährlich in das öffentliche Netz, genug um 1920 Haushalte zu versorgen, so der ZAK in seiner Broschüre zu den technischen Daten.
Energie aus Bio-Müll

Reise in die Vergangenheit

Wie es rund um die Fischerei im Allgäu vor 250 Jahren bestellt war, darüber kann man sich derzeit umfassend im Börsensaal des Kemptener Kornhauses informieren. Die Ausstellung „Frische Fische anno 1759. Barockwelt und Weiherwirtschaft im Kemptischen Stiftsland“ zeigt Bedeutung, Zusammenhänge, Flora und Fauna und auch wie es ganz praktisch von statten gegangen ist – damals. Besonders während der langen Fastenzeit lebten die adeligen Mönche und Bewohner der Residenz wohl nicht schlecht von dem, was aus den mehr als 80 Gewässern in klösterlichem Besitz auf ihren Tellern landete. Manch eine der dokumentierten Fischsorten ist heute verschwunden, wie die in der einst weit verzweigten Iller beheimatete „Nase“.
Reise in die Vergangenheit

Vorrangiger Schutz

Es spricht für das Interesse vieler Mitglieder des Mietervereins Kempten und deren Identifizierung mit dem Verein, dass sie trotz herrlichsten Wetters durch zahlreiches Erscheinen die zurückliegender Arbeitsperiode von Vorstand und Rechtsberatern würdigten. 90 Jahre bereits ist der Mieterverein Kempten für seine Mitglieder tätig, und mit welchen positiven Ergebnissen, das konnte die 1. Vorsitzende Ingrid Vornberger jetzt in ihrem Jahresbericht verdeutlichen.
Vorrangiger Schutz

Pro Gutachten

Nur zwei Gemeinderäte waren bei der Beschlussfassung der 14. Sitzung im Rathaus anderer Meinung. Alle anderen stimmten zu, dass eine Analyse der Einzelhandelssituation in der größten Marktgemeinde des Landkreises durchaus hilfreich sein könnte. Was Dr. Manfred Heider für das Honorar von 12300 Euro zu Papier bringen soll, ist vielleicht das letzte Puzzleteil in der Entscheidung pro oder kontra Errichtung eines Dienstleistungszentrums samt Supermarkt im Zentrum.
Pro Gutachten

Goldregen

Mit 22 schwäbischen Meistertiteln sind kürzlich die Schwimmer des TV Kempten von den Bezirksjahrgangsmeisterschaften auf der Kurzbahn in Memmingen zurückgekehrt. Damit verdoppelten sie ihr Vorjahresergebnis, und das trotz einiger fehlender Titelaspiranten. 15 Vizetitel sowie 13 Bronzemedaillen rundeten das Ergebnis des TV Kempten ab.
Goldregen

Landesliga kann kommen

Die Junghandballer des TV Kempten haben die Qualifikation für die Bayernliga verpasst. Im ganzen Freistaat waren die Sportler der C-, B- und A-Jugend unterwegs und versuchten ihr Glück in der Aufstiegsrunde. Dabei scheiterten sie mitunter nur knapp. Ein Trost bleibt jedoch den A-Jugend-Handballern: Sie schafften den Sprung in die Landesliga. In Gerolzhofen machten sie die Qualifikation perfekt. Ihre Matches gewannen die Kemptener jeweils hoch.
Landesliga kann kommen

Moral gezeigt

Hätten sie doch immer so gespielt: Gegen den SV Wacker Burghausen II hat der FCK einen 0:2-Rückstand gedreht und ein 2:2 geholt. Über einen Sieg darf sich dagegen Kottern freuen. Zu Beginn der Partie in Burghausen bestimmten die Gastgeber das Spielgeschehen. Das 1:0 für sie nach einer halben Stunde Spielzeit war die logische Konsequenz. Der Kemptener Torwart, Lukas Frasch, hatte beim Heber des Burghausener Angreifers keine Chance. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben die Burghausener zwar dominant, doch die Abwehr des FCK stand gut und ließ bis zur Pause keinen weiteren Treffer mehr zu.
Moral gezeigt

Gelungene Integration

Das Gebirgssanitätsregiment 42 trägt ab sofort den Beinamen „Allgäu“. Kein geringerer als Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung war es, der der traditionsreichen Einheit anlässlich des feierlichen Rekrutengelöbnis am Mittwoch im Hofgarten und des 50-jährigen Bestehend des Regiments die Auszeichnung verlieh. Der neue Beiname soll die Verbundenheit der Kemptener Sanitäter mit ihrem Heimatstandort und die Verwurzelung in der Region ausdrücken. „Tragen Sie mit Stolz den Namen ‘Allgäu’“, rief Jung den rund 400 Soldaten im Hofgarten zu.
Gelungene Integration

Neuneinhalb bunte Jahrhunderte

Wohl eher beiläufig erwähnte Kaiser Heinrich IV in einer Urkunde an den Augsburger Bischof 1059 „Sulceberg“ und „Mosebach“, um die Grenze des Wild- und Forstbanns zu umschreiben. Tatsächlich war das aber die erste urkundliche Erwähnung von Sulzberg und Moosbach. In einem Festumzug zu diesem 950-jährigen Jubiläum ließen zahlreiche Darsteller kürzlich die Geschichte mal mehr, mal weniger ernst Revue passieren.
Neuneinhalb bunte Jahrhunderte

Weniger Diebstahl, mehr Fälschungen

Obwohl sie eine spektakuläre Einbruchserie aufgeklärt hat, hat die Kripo Kempten im vergangenen Jahr weniger Diebstahls- und Raubdelikte registriert als sonst. Wie Kriminaldirektor Albert Müller jetzt in einer Pressemitteilung erklärte, gingen auch Sexual- Tötungs- und Drogendelikte nach unten. Gestiegen ist hingegen die Zahl der Fälschungen, die die Kripo registrierte.
Weniger Diebstahl, mehr Fälschungen

Danke für den Jazz

25 Jahre Kemptener Jazzfrühling gaben OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) Anlass, allen, „die für das Gelingen des Festivals in diesem Jahr maßgeblich verantwortlich waren“, nach der internen auch eine „öffentliche Rückmeldung“ zu geben. Mit einer Einladung in die Schrannenhalle des Kemptener Rathauses bedankte sich das Stadtoberhaupt bei den Mitgliedern des Klecks-Arbeitskreises (AK).
Danke für den Jazz

Ein olympischer Hauch

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Ein olympischer Hauch

Kein Dauerzustand

Die rund 100 Autos, die widerrechtlich auf dem Gelände der ehemaligen Seifenfabrik Schachenmayr stehen (der KREISBOTE berichtete), sollen bald verschwunden sein. „Die dürfen da nicht stehen, die müssen weg“, erklärte Claus-Dieter Jaskolka, Leiter des Umweltamts, gegenüber dem KREISBOTE. Der Betreiber einer Oberallgäuer Verschrottungsfirma hatte auf dem Gelände ein Zwischenlager für Autos eingerichtet, die im Rahmen der Abwrack-Prämie verschrottet werden sollen. Genehmigung hat er dafür aber keine eingeholt.
Kein Dauerzustand

»Adäquate Ausstattung«

Zur Frühjahrsvollversammlung des Stadtjugendrings Kempten (SJR) konnte die erste Vorsitzende Regina Liebhaber „ein gutes Resümee nach einem Jahr Wahlbausteine“ verbuchen. So sei die „adäquate Ausstattung“ der neuen Geschäftsstelle in der Bäckerstraße mit „sehr guten Räumen“ umgesetzt, auch wenn der dritte Stock noch nicht ganz fertig sei.
»Adäquate Ausstattung«

Neue Führung

Martina Dufner-Wucher aus Krugzell ist seit Anfang dieser Woche Werksleiterin des Kommunalen Eigenbetriebs „Tourismus und Veranstaltungsservice“. Zusammen mit Tourismuschef Heinz Buhman leitet sie das neu gegründete Unternehmen. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Allgäuer Festwoche und die städtischen Veranstaltungshäuser. Kürzlich hat der Stadtrat sie offiziell bestellt.
Neue Führung

Schier unendliche Geschichte

Jahrelang geht das Gerangel um das Baugebiet an der Birkenallee nun schon über sämtliche nur möglichen Instanzen. Rund 150000 Euro hat die Stadt für Gutachten jeder Sorte ausgegeben und noch immer ist kein Ende abzusehen. Dass die Stadt Baugebiete erschließen muss und will ist das eine, wie die Anwohner, die untere Naturschutzbehörde und das Regierungspräsidium Tübingen dazu stehen, eine andere Sache.
Schier unendliche Geschichte

Medienkompetenz früher lernen

Er möchte diejenigen wach machen, die „in die mediale Kulturrevolution hinein gesogen werden“, so Staatssekretär Dr. Gerd Müller (CSU), der in seiner monatlichen Reihe „Montags bei Müller“ mit Fachleuten über das Thema „Das Internet – wie begegnen wir Kinderporno, Gewalt und anderen Gefahren?“ diskutierte.
Medienkompetenz früher lernen

»Das Opfer entwürdigt«

Von „krasser Selbstsucht des Angeklagten“, „eiskalter Vorgehensweise“ und „besonderer Schwere der Schuld“ sprach am vergangenen Mittwochnachmittag der vorsitzende Richter am Landgericht Kempten, als er das Urteil gegen den unter Mordanklage stehenden Michael K. begründete. Das Gericht verurteilte den 28-jährigen Füssener zu lebenslanger Haft. Die Strafkammer, bestehend aus drei Richtern und zwei Schöffen, zog K. für seine Tat damit in vollem Maße zur Verantwortung, mildernde Umstände sahen sie nicht. Der ehemalige Zeitsoldat war angeklagt, im August vergangenen Jahres seine Freundin Sulanee G. erwürgt, dann ihren Leichnam zerstückelt und im Wald versteckt zu haben.
»Das Opfer entwürdigt«

Der Grundstein der Wirtschaft

Luftdicht verschlossen in einer Kupferbox und in einen Betonblock eingemauert sind sie jetzt, die Baupläne des neuen Hörsaalgebäudes der Hochschule. Zusammen mit einer Urkunde, einer Zeitung und einem Satz Münzen verschwanden sie am vergangenen Donnerstag im Grundstein zu dem Gebäude, das den fünften Bauabschnitt der Hochschule darstellt. Während Hochschulpräsident Prof. Robert F. Schmidt vor allem den Wert für die akademische Ausbildung sah, gewann OB. Dr. Ulrich Netzer (CSU) dem geplanten Bau auch viel Positives für das Stadtbild ab.
Der Grundstein der Wirtschaft

Weiche Kunstwerke

Allerlei Buntes, Weiches und Doppeldeutiges ist derzeit im Hofgartensaal der Residenz zu sehen. Am vergangenen Freitag fand dort die Vernissage zu der Ausstellung von Waltraud und Gerd Janzen statt. Sie widmet sich der Textilkunst, er sich der Fotografie. In ihrer gemeinsamen Ausstellung läuft beides zusammen.
Weiche Kunstwerke

Junges Wohnen kommt

Die Pläne für das neue Wohngebiet in Lenzfried-Südost im Bereich zwischen Öschstraße, Lenzfrieder Straße, Trilschweg und Golfplatz werden konkreter. Bauausschuss und Stadtrat haben vergangene Woche für den Bau von 49 Wohneinheiten grünes Licht gegeben.
Junges Wohnen kommt

Keine Sportwagen aus Leubas

Ein Porschehaus vor den Toren von Leubas ist vom Tisch. In der vergangenen Woche haben Bauausschuss und Stadtrat einstimmig die entsprechende Sonderbaufläche im Flächennutzungsplan (FNP) wieder als Mischgebiet deklariert. Der Investor, das Autohaus Seitz, sucht derzeit einen neuen Standort. Wohin das Porschehaus kommen soll, steht noch nicht fest.
Keine Sportwagen aus Leubas

Die Bibliothek braucht Platz

Der zu erwartenden gesellschaftlichen Entwicklung muss sich auch die Kemptener Stadtbibliothek stellen. Das wurde im Schul- und Kulturausschuss deutlich, als Stadtbibliothekarin Andrea Graf ein ganzheitliches Konzept für die Bibliothek als moderner, effizienter und zukunftsfähiger Dienstleister darlegte. Ein zentraler Punkt seien die Räumlichkeiten. Denn die würden dem Platzbedarf bereits jetzt nicht gerecht, wie Graf glaubhaft versicherte, und seien nicht barrierefrei. Es brauche Leseplätze, die zum längeren Verweilen einladen, aber „wir haben nichts im Romanbereich“, außer zwei Hocker und zu eng gedrängte Regale, nannte sie ein Beispiel. Auch ein Gruppenraum für Teamarbeit sei notwendig, statt des einen Tisches, den die Stadtbibliothek derzeit biete. „Wenn wir Schüler animieren wollen, bei uns an Referaten zu arbeiten, müssen wir etwas dafür bieten“, untermauerte sie ihr Anliegen.
Die Bibliothek braucht Platz

Mord oder Totschlag?

Widersprüche und ungenaue Angaben haben den Prozessauftakt im Verfahren gegen den Füssener Michael K. am vergangenen Donnerstag geprägt. Der 28-Jährige soll im August seine Freundin erwürgt und dann ihren Leichnam zerstückelt und im Wald versteckt haben (Der KREISBOTE berichtete). Mit gesenktem Kopf – die dunkelblonden Haare ganz kurz geschoren – und ohne eine Regung nach außen zu zeigen, vernahm der ehemalige Zeitsoldat die Anklageschrift, die der Oberstaatsanwalt Peter Koch verlas.
Mord oder Totschlag?

»Vieles passiert im Dunkeln«

Beim Weißen Ring Kempten-Oberallgäu steht ein Führungswechsel bevor. Irmgard Leicht wird Birgit Meßmang im Amt der Vorsitzenden ablösen. die 60-Jährige ist seit zwei Jahren als Mitarbeiterin beim Weißen Ring tätig. Meßmang gibt die Leitung nach knapp fünf Jahren aus beruflichen Gründen ab, will aber Mitarbeiterin bleiben. Die neue Vorsitzende hat bereits Ideen für die Zukunft, sie will vor allem die Anlaufstellen für Kriminalitätsopfer besser vernetzen.
»Vieles passiert im Dunkeln«

Franz Engstler auf dem Podest

Glühender Asphalt und heiße Motoren: Der Wiggensbacher Tourenwagenfahrer Franz Engstler siegt beim Weltmeisterschaftsrennen in Marrakech/Marokko. Sein Teamkollege Kristian Poulsen schied aus.
Franz Engstler auf dem Podest

»Das Juwel des Allgäus«

Vor mehr als 35 Millionen Jahren, im Tertiär, hat sich der Alpenkörper aufgefaltet. Im Norden der Bergkette entstand bei diesem Prozess eine Senke. Erst viel später, mit dem Abschmelzen des Rhein- und Illergletschers vor rund 15000 Jahren, bahnten sich die Wassermassen ihren Weg nach Norden und es entstand der Eistobel. Dessen Erschließung vor 125 Jahren war Anlass für eine Jubiläumsfeier am vergangenen Wochenende.
»Das Juwel des Allgäus«

Eine Stadt in Schwarz und Weiß

Der Stadt Isny ist es gelungen, über die Hochschule für Gestaltung in Ulm eine Ausstellung von Otl Aichers Grafiken in einer Gesamtzusammenfassung nach Isny zu bekommen. „Das Allgäu, (bei Isny)“ ist eine Präsentation der Motive, die in Zusammenarbeit mit dem früheren Verkehrsamtsleiter Rudi Winkler entstanden. Sie sind auch als Buch erschienen und über den Isnyer Buchhandel und die Isny Marketing GmbH erhältlich.
Eine Stadt in Schwarz und Weiß

Auf Kaiser folgt Konrad

Joachim Konrad heißt der neue Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Oberallgäu. Der 31-jährige Wertacher, tritt die Nachfolge von Landrat Gebhard Kaiser an. Der hatte bereits beim Politischen Aschermittwoch angekündigt, das Amt an einen Jüngeren abgeben zu wollen. Vergangene Woche schritten die Delegierten zur Wahl. Konrad steht das gleiche Stellvertreter-Quartett zu Seite, wie zuletzt Kaiser. Auch beim Schatzmeister setzte der Kreisverband auf den Nachwuchs: Der 33-jährige Betzigauer Ortsvorsitzende Heiko Burger kümmert sich künftig um die Finanzen.
Auf Kaiser folgt Konrad

Idee für die Zukunft

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung zog der Vorsitzende des Kempodium-Vereins, Ethelbert Babl, eine positive Bilanz der Arbeit im Kempodium für das abgelaufene Jahr. Sehr umfangreich, so Babl, seien mittlerweile die öffentlichen Leistungen, die das Kempodium für die Gesellschaft erbringe.
Idee für die Zukunft

Mal klassisch, mal abgedreht

Augenringe dürften gegen Ende des Festivals das markanteste Merkmal der unermüdlichen Helfer des Klecks Arbeitskreises gewesen sein. Neun Tage lang pralles Programm zum 25. Jubiläum des Kemptener Jazzfrühlings hat ihnen Einiges abverlangt. Der guten Stimmung im Team konnte der Kraftakt dennoch nichts anhaben.
Mal klassisch, mal abgedreht

Wer soll den Bedarf decken?

Kritisch haben die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses vergangene Woche den Antrag der Kindertagesstätte „Bambini-Park“ diskutiert, ihren 25 Kindergarten- und 36 Krippenplätzen die Bedarfsanerkennung auszusprechen. Zwar hatten die Ausschussmitglieder gegenüber mehr Krippenplätzen bis dato eine überaus offene Haltung an den Tag gelegt, im Falle der Sankt Manger KiTa wollten einige Mitglieder jedoch offene Fragen geklärt wissen. Denn der Bambini-Park untersteht keinem freien Träger, er wird privatwirtschaftlich von der Wohnfamilie Ohnesorg geführt. Und Kindergartenplätze gebe es ohnehin schon genug.
Wer soll den Bedarf decken?

Stolze Sieger

Fast eine Million Zeichnungen sind beim diesjährigen Malwettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken eingegangen. Auch in Isny gab es auf der kommunalen Ebene einige Gewinner aus den Grundschulklassen der Teilorte. Im Rahmen einer Siegerehrung mit einer kleinen Zaubershow erhielten die Sieger kürzlich ihre Preise.
Stolze Sieger