Ressortarchiv: Kempten

Medaille für Bayern

Am Wochenende fanden in Salzburg die Austrian Open statt, eine Großveranstaltung mit knapp 700 Teilnehmern aus 15 Nationen. Darunter auch vom Duracher Karate Verein Waldemar Eberhard (18) und Joachim Füssinger (19), die vom Landestrainer Gerhard Weidmann nominiert worden waren und für den Bayerischen Karate Bund an den Start gingen. Zumindest Eberhard krönte seine Berufung mit einer Medaille.
Medaille für Bayern

Verlangen der Bauern

Mit einem ganzen Saal voll aufgebrachter Landwirte sah sich Staatssekretär Dr. Gerd Müller (CSU) ungeplant während der politischen Diskussionsrunde im Kempodium konfrontiert. „Wie viele Bauern wollen Sie noch in den Knast schicken weil sie ihre Tiere nicht mir Ihrem Impfstoff gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen wollen?“, eröffnete ein Zuhörer unter stürmischem Beifall das brisante Thema.
Verlangen der Bauern

Explosive Mischung

Die Stimmung war explosiv im überfüllten Saal des Kempodium. Landwirte waren bis aus dem Lechtal gekommen, allerdings nicht nur um den Bundestagskandidaten zuzuhören: Sie sagten ihnen, meist sachlich, gelegentlich auch lautstark und nicht ganz fair, aber deutlich ihre Meinung. Ziel der vom Bauernverband und Bund Deutscher Milchviehhalter gemeinsam organisierten Veranstaltung „Allgäuer Landwirtschaft – Welche Politik brauchen wir?“ war, von den Politikern „klare Aussagen“ zu den Themen Grüne Gentechnik, Patente auf Leben und billige Lebensmittel zu erhalten, wie Moderator Ethelbert Babel ankündigte. Nicht ganz planmäßig nutzten die Landwirte die Gunst der Stunde, um ebenso ihrem Ärger über die Zwangsimpfung gegen Blauzungenkrankheit Luft zu machen.
Explosive Mischung

Wo noch kein Schüler war

Wofür das 250 Jahre alte Gebäude der heutigen Fürstenschule schon alles gedient hat? Als Weinschenke, als Gerichtsgebäude, in dem auch der Richter und die Amtsleute gewohnt haben, als Waisenhaus und auch als Lazarett – aber vor allem, „seit 170 Jahren als Schule“, sprudelt es aus den 29 Schülern und Schülerinnen der Klasse 4b. Im Rahmen des Denkmalprojektes haben sie viel gelernt über ihr Schulgebäude, bevor es vergangene Woche in zwei Gruppen auf Exkursion vom Keller bis zum Dachstuhl ging.
Wo noch kein Schüler war

Optimismus als Ziel

„Als wir die Bilder im Haus aufgehängt haben, ist mir das Herz aufgegangen“, bekannte Karlheinz Frick, Leiter des Haus der Senioren, ganz angetan von den frischen Farben. So sehr sich die Werke des Künstlerehepaares Eveline Wolski und Jarek Babiarz auch im jeweils ganz eigenen Stil voneinander unterscheiden, verfolgen sie mindestens ein gemeinsames Ziel: das Ausstrahlen von Optimismus.
Optimismus als Ziel

Anbau kommt

Mit der letzten Sitzung des alten Gemeinderates ist nun auch der Anbau an das Feuerwehr-Gerätehaus abgesegnet worden. Nach langen Vorverhandlungen und insgesamt 21 durchdiskutierten Bauvarianten ist jetzt eine positive Entscheidung gefallen, auch wenn damit weiter an der der Kredit- und Zinsenschraube gedreht werden muss: Rund 1,2 Millionen Euro wird der Anbau kosten und alle Fraktionssprecher im Gemeinderat hoffen auf einen sorgsamen Umgang mit den Geldern.
Anbau kommt

Verschnupfte Genossen

Mit „großer Bestürzung“ hat die SPD-Stadtratsfraktion die Entscheidung des Haupt- und Finanzausschusses gegen die Einführung eines Mietspiegels (siehe Bericht Seite 2) aufgenommen. „Wir sehen darin einen Affront gegen den sozialen Frieden in der Stadt“, erklärte Fraktionschef Ludwig Frick vergangene Woche.
Verschnupfte Genossen

Mietspiegel kommt nicht

Einen neuen Mietspiegel wird es in Kempten vorerst nicht geben. Der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) hat dem Vorhaben in seiner jüngsten Sitzung am Montag vergangener Woche eine Absage erteilt. Zu gering wäre der Nutzen des knapp 50000 Euro teuren Projekts, so die Meinung der anwesenden Stadträte.
Mietspiegel kommt nicht

Mängel an Fenstern

Die Glasscheiben im „Cambomare“ müssen in den kommenden Wochen ausgetauscht werden. Das teilten die Verantwortlichen vergangene Woche mit. Einschränkungen des Badebetriebs seien trotz der Arbeiten allerdings nicht zu befürchten, hieß es in einer Pressemitteilung.
Mängel an Fenstern

»Möglichst viele Meinungen sammeln«

Nach der zum Teil deutlichen Kritik von Grünen und UB/ödp am Verlauf der Info-Veranstaltung zur Umgestaltung des Hildegardplatzes (der KREISBOTE berichtete), hat sich nun OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) zu Wort gemeldet. Die Veranstaltung im Kornhaus sei bewusst so geplant worden, teilte er in der vergangenen Woche mit.
»Möglichst viele Meinungen sammeln«

Die Milch früh schätzen lernen

Um den Verkauf von Milch an den Schulen zu fördern, hat das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten vergangene Woche die „Aktion Schulmilch“ an der Nordschule realisiert. Mit Infomaterial und einem Quiz wies das Amt darauf hin, wie wichtig Milch als Lebensmittel für Kinder ist. Damit die Nordschule Milchprodukte künftig entsprechend lagern kann, sponserte die Stadt zudem einen Kühlschrank.
Die Milch früh schätzen lernen

Mutwillige Zerstörung

Gerade hat der Betriebshof sie wieder repariert, schon ist sie wieder kaputt – die Aussichtsplattform an der Füssener Straße. Wie Christa Eichhorst, Sprecherin des OB-Büros, vergangene Woche mitteilte, haben Vandalen die Holzplattform an der Iller beschädigt. Nun ist sie vorläufig gesperrt.
Mutwillige Zerstörung

Abschied für immer

Zahlreiche Vertreter der Stadt, Ehrengäste, Freunde und Pfarreiangehörige hatten sich zur Verabschiedung der sechs noch verbliebenen „Armen Schulschwestern“ in der Pfarrkirche St. Magnus und beim anschließenden Festakt in der ehemaligen Mädchenrealschule Lenzfried eingefunden. Pfarrer Aleksander Gajewski war Hauptzelebrant des Festgottesdienstes, den die Lenzfrieder Blaskapelle musikalisch gestaltete.
Abschied für immer

I-Tüpfelchen oder Problem?

Was das Stadtbild verträgt und was nicht, darüber waren sich in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Stadträte und Stadtverwaltung uneins. Der Betreiber der Gaststätte „New Lobby“ im ehemaligen Nürnberger Haus hatte eine Bauvoranfrage gestellt, der zufolge er seine Terrasse um 32 Quadratmeter erweitern möchte. Das verstößt gegen die Gestaltungssatzung, meinte Baujuristin Dr. Franziska Renner. Der Anbau stört aber nicht, meinte der Ausschuss.
I-Tüpfelchen oder Problem?

Bewusstsein schärfen

Gemeinsam mit Kemptens Jugendbeauftragter und Schirmherrin der Aktion „Leben statt schweben“, Regina Liebhaber (SPD), Jugendamtsleiter Matthias Haugg und Peter Ziegler von der Caritas hat OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) am vergangenen Mittwoch die „Suchtwoche 2009“ im Forum Allgäu eröffnet. Mit Informationsständen im Foyer des Forums soll vor allem bei Jugendlichen das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol geschärft werden. „Kenn dein Limit“ hieß das Motto.
Bewusstsein schärfen

Belohnte Treue

Zu einer Mitgliederversammlung hatte der Ortsvorsitzende Johann Lederle jetzt die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Kempten-Nord ins Pfarrheim von St. Hedwig eingeladen. Im Vordergrund der Veranstaltung stand die Auszeichnung langjähriger und verdienter Mitglieder und Funktionären.
Belohnte Treue

Trickreicher Zug

Der Bau des Schauraums Erasmuskapelle geht voran. „Die Mauerkronen und der Putz sind konserviert, die Funde sind gesichert“, berichtete Kemptens Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann vergangene Woche im Bauausschuss. Bald sollen Bohrpfeiler rund um die Kapelle in die Erde getrieben werden. Die sollen die so genannte Schlepplatte tragen, auf denen man künftig über der Kapelle über den Platz läuft – ein aufwändiges Unterfangen.
Trickreicher Zug

Für mehr Bildung

Mehr als 200 Schüler hatten sich am Mittwoch vergangener Woche mit den streikenden Schülern und Studenten in der Bundesrepublik solidarisch erklärt und zu einem Demonstrationszug aufgerufen. Nach der großen Pause fanden sich die Schüler auf der Wiese am Rain ein und sprachen dort mit Siegfried Spangenberg (Grüne), Till Bastian (Die Linke) und Hans Jörg- Hübner (SPD) über die bundesweiten Schulprobleme.
Für mehr Bildung

Kneipp-Park entsteht

Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum haben die Arbeiten zur Sanierung und Neugestaltung des Pfarrer-Kneipp-Parks in der Scheidegger Ortsmitte begonnen. Im Mai 1959 war die Grünanlage mit Musikpavillon, die damals noch den Namen Kurpark trug, eingeweiht worden.
Kneipp-Park entsteht

Ja zu Discothek

In die ehemaligen Telekom-Kantine in der Bahnhofstraße gegenüber dem Forum soll nach dem Willen des Bauausschusses eine Club-Discothek hinein. Einen entsprechenden Bauantrag befürworteten die Ausschussmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig, jedoch gibt es noch eine rechtliche Hürde zu nehmen. Vergnügungsstätten sind in dem Gebiet nämlich grundsätzlich erst einmal nicht zugelassen.
Ja zu Discothek

Volkstümlich bis rockig

Mit einem viertägigen Festprogramm feiert der Musikverein Scheidegg vom 9. bis 12. Juli sein 200-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sind die Scheidegger Musiker auch gleichzeitig Ausrichter und Gastgeber des 47. Bezirksmusikfestes im Allgäu-Schwäbischen Musikbund.
Volkstümlich bis rockig

Freude beim Stadtkämmerer

Die Stadt Kempten erhält rund 4,8 Millionen Euro für städtische Bauvorhaben aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Das gab Baureferentin Monika Beltinger am Donnerstagabend im Stadtrat bekannt. Der Großteil des Geldes fließt in die energetische Modernisierung der Kemptener Gymnasien und Schulen (der KREISBOTE berichtete).
Freude beim Stadtkämmerer

Schrottautos sind weg

Auftrag ausgeführt: Nach wochenlangem Hin und Her hat ein Autoverwerter aus dem Landkreis seine sämtlich illegal auf dem Schachenmair-Gelände abgestellten Schrottautos entfernt (der KREISBOTE berichtete). Entsprechende Informationen des KREISBOTE bestätigte Umweltamtsleiter Claus Jaskolka am Montagnachmittag. „Er hat vollständig geräumt“, so Jaskolka. Trotzdem stehen nach wie vor an die 40 Autos auf dem Areal.
Schrottautos sind weg

100 Jahre und alles ist anders

Seit hundert Jahren ist die Kurklinik Überruh nun schon in Bolsternang beheimatet und seit den Anfängen hat sich in der Kliniklandschaft fast alles verändert. Das war jedenfalls die durchgängige Aussage aller Festredner, die zu diesem Anlass zu Wort kamen.
100 Jahre und alles ist anders

Ausschuss will Neubau

Ein weiteres Stück altes Kempten wird wohl bald einem Neubau weichen müssen: Wie Baureferentin Monika Beltinger vergangene Woche im Bauausschuss erklärte, liegt der Stadt nun der Bauantrag eines Investors vor, der an der Ecke Bahnhofstraße/Mozartstraße ein Bürohaus bauen möchte. Das bisherige Gebäude neben der Denkmal geschützten „Alten Post“, das wie sie einst das Erscheinungsbild des dortigen Kemptener Bahnhofs prägte, muss dann weichen. Die Ausschussmitglieder befürworteten den Plan und störten sich vielmehr an dem Leerstand des alten Hauses.
Ausschuss will Neubau

Qual der Wahl

Zwei Varianten mit Tiefgarage und eine ohne waren am Ende im Arbeitskreis für die Neugestaltung des Hildegardplatzes übrig geblieben. Baureferentin Monika Beltinger stellte die drei Lösungsvorschläge, die „keine Entscheidung sondern einen Arbeitsprozess“ darstellen würden, beim Infoabend im Kornhaus vor. Alle drei Varianten beinhalten identische Elemente der Platzgestaltung: Ein „Baumdach“ auf einer Fläche von 17 Quadratmetern im Bereich des Durchgangs zur Salzstraße, Sitzstufen aus Granit am Basilikahügel und ein Geistesgeschichtlicher Weg mit Schautafeln rund um die Kirche. Die wassergebundene Fläche des Gründaches werde, so Beltinger, im Falle einer Tiefgarage statt ebenerdig um 80 Zentimeter erhöht sein.
Qual der Wahl

Diskussion unerwünscht

Rund 250 Menschen waren vergangene Woche in den Kornhaussaal gekommen, um zu erfahren, wie der Hildegardplatz künftig aussehen soll. Die Chance, auch ihre Meinung loszuwerden, hatten sie am Ende allerdings nur durch Aufkleben farbiger Punkte auf einem Bewertungsbogen. Das Fehlen einer offenen Diskussion und Fragestellung kritisierten einige Besucher denn auch deutlich gegenüber dem KREISBOTE. OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) versicherte, dass sowohl Bewertungen als auch alle zusätzlichen Bemerkungen auf den Karten bei der weiteren Planung berücksichtigt würden und kündigte ein dann nochmaliges Treffen im Kornhaus an.
Diskussion unerwünscht

Bewährte Taktik?

Kaum vorbei, schon hagelt es Kritik: Der Kreisvorstand der Kemptener Grünen und die Stadtratsfraktion von UB/ödp üben nach der Bürgerinformation zur Gestaltung des Hildegardplatzes (siehe Seite 3) Kritik am bisherigen Planungsprozess der Stadtverwaltung. Grünen-Kreisvorsitzender Rüdiger Dittmann beklagte, dass Meinungen und Anregungen der Bürger vom OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) nicht wirklich gefragt waren. Helmut Hitscherich (UB/ödp) nannte die Veranstaltung gar „eine Farce“.
Bewährte Taktik?

Hohe Auszeichnung

Vergangenen Freitag wurde dem FC Kempten in der Gaststätte „Zum Stift“ der „Sepp-Herberger-Preis“ für seine langjährige hervorragende Jugendarbeit überreicht. Nach 1983 erhielt der FC nun schon zum zweiten Mal die wohl höchste Auszeichnung, die es vom DFB im Bereich Jugendfußball gibt. Walter Auerbacher, Kemptener „Urgestein“ und Jugendleiter des FC Kempten, nahm den Preis für seinen Verein von Bezirksjugendleiter Fritz Glück entgegen und versprach, entgegen seines ursprünglichen Entschlusses bei der Jahreshauptversammlung das Amt niederzulegen, nun doch die erfolgreiche Jugendarbeit fortzuführen, was bei allen Anwesenden sehr begrüßt wurde.
Hohe Auszeichnung

Schauspiel im Freien

Das neue Freilichttheater Eglofs führt ab kommendem Freitag, 26. Juni, insgesamt acht Mal das Stück „Der Waldteufel“ auf. Das Stück unter der Regie von Hanns und Tristan Schuschnigg wird auf der „Freilichtbühne Stiller Winkel“ zu sehen sein.
Schauspiel im Freien

Zünftige Feier

Schon das Wetter am vergangenen Mittwoch war eigentlich ein Grund zum Feiern. Wenn sich gleich noch mehrer Gründe ergaben, sich im Park am Kurhaus zu treffen und zur Musik der Rohrdorfer Musikkapelle zusammen zu sitzen, umso besser. Die Handwerkerzunft hatte sich an diesem Tage zur Aufgabe gemacht, den mächtigen Zunftbaum an einen neuen Standort zu versetzen. Die Kinderfestkommission stellte zudem den neuen Fahnenschmuck für das Kinderfest vor, die Brauerei zapfte das Zunftbier an und außerdem hocken die Isnyer am Mittwochabend gerne im Park am Kurhaus, wenn das Wetter mitspielt und die Musik aufspielt.
Zünftige Feier

Fraglicher Beschluss

„Ich halte diese Entscheidung für rechtswidrig“, mahnte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) die Mitglieder des Bauausschusses, nachdem ausschließlich er selbst und Stadtrat Hans Mangold (Güne) eine Bauvoranfrage abgelehnt hatten. Alle anderen Stadträte, darunter auch die fünfköpfige CSU-Fraktion, hatten das Gesuch eines Familienvaters abgesegnet, sein Wohnhaus nahe des Bachtelweihers zu erweitern. Der OB wies darauf hin, dass man das Vorhaben aus rechtlicher Sicht nicht genehmigen könne, die Mehrheit der Ausschussmitglieder wollte sich damit aber offenbar nicht abfinden.
Fraglicher Beschluss

Gelungene Neuinszenierung

Seit Freitagabend wird nicht mehr geraten und orakelt in Altusried. Mit der Premiere der Hoferspiele 2009, eröffnet von Minister a.D. Reinhold Bocklet um 20.45 Uhr, ist die Stunde der Wahrheit angebrochen. Keiner, abgesehen von den Mitspielern , wusste, was sich hinter dem Begriff Neuinszenierung verbirgt. Was versteht Regisseur Thomas Bayer unter mehr Gesang, Frauenszenen, einem geschichtlich untermauerten Hoferbild? Alteingesessene, die sich noch an die Hoferspiele 1933 und 1935 erinnern können, werden wohl mit einer gewissen Skepsis an den Riedbach pilgern.
Gelungene Neuinszenierung

Nacht-Sprinter

Die schnellsten „Sprinter der Nacht“ kommen vom TV Kempten 1856. An einem etwas anderen Wettkampf haben kürzlich 24 Schwimmer des TVK teilgenommen. Anlässlich seines 100-jährigen Vereinsjubiläums veranstaltete der TSV Gersthofen im Freibad Gerfriedswelle ein Nachtsprint-Meeting. Bei diesem Schwimmfest mussten die über 150 Teilnehmer aus dreizehn Vereinen die 50-Meter-Strecke in allen vier Lagen (Brust, Rücken, Delfin, Kraul) absolvieren und somit ihre Allroundfähigkeiten unter Beweis stellen.
Nacht-Sprinter

Sanierung beginnt

Einstimmig hat der Stadtrat am Donnerstagabend dem Maßnahmenkatalog zur energetischen Sanierung des Carl-von-Linde-Gymnasiums zugestimmt. Bereits im August soll mit den Arbeiten begonnen werden, kündigte Benedikt Mayer, Leiter des Amts für Jugend-, Schule- und Soziales, an. Finanziert wird das Projekt zum Großteil aus den Geldern des Konjunkturpakets (siehe eigenen Bericht).
Sanierung beginnt

Arbeit am Kompromiss

Die Stadt und die Mobilfunkbetreiber setzen ihre Suche nach Kompromissen bei neuen Handymast-Standorten fort: Gemäß des Mobilfunkkonzepts hat Hans Ulrich-Raithel vom Münchner Umweltinstitut vergangene Woche dem Bauausschuss mögliche Standorte in den Suchkreisen Ellharten/Eggen und Klinikum Kempten präsentiert. Die Prämisse: O2, Vodafone und E-plus sollen ihr Netz abdecken können, ohne die Bürger einer zu hohen Strahlenbelastung auszusetzen.
Arbeit am Kompromiss

Abschied von Klischees

Ungehobelte Ritter mit blutgetränkten Schwertern, feucht-kalte und recht spärlich möblierte Gemäuer, ausgebeutete Bauern, gelegentliche Fressgelagen im Fackelschein. Dass das mittelalterliche Leben auf einer Burg in der Regel ganz anders ausgesehen hat, kann sich gegen die genannten Vorstellungen nur langsam durchsetzen. Den sich hartnäckig festgesetzten Klischees hat nun das Allgäuer Burgenmuseum auf der Kemptener Burghalde den Kampf angesagt. In anschaulichen Bildern, die nach und nach ergänzt werden und sich akribisch an die neuesten Erkenntnisse der Burgenforschung halten, sind bereits die ersten farbigen Grafiken entstanden, die das Leben der Burgbewohner und deren Gesinde vor etwa 700 Jahren kunstvoll zeigen.
Abschied von Klischees

Traumnoten

Beim 33. Internationalen Deutschen Turnfest in Frankfurt war der TSV Heising mit zwei Mannschaften am Start. In der Wettkampfklasse TGW-Jugend erkämpfte sich die neu formierte Mannschaft in einem sehr starken Teilnehmerfeld den 3. Platz und verfehlte nur um 0,05 Punkte den 2. Platz. In den leichtathletischen Disziplinen Schwimmen und Medizinballweitwurf wurde die Traumnote 10,0 Punkte erreicht.
Traumnoten

Beinahe Top Ten

Die TGW Mädchengruppe des TV Jahn Kempten hat bei den Deutschen Meisterschaften, die im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes in Frankfurt ausgetragen wurden, mit einem sehr guten 12. Platz nur ganz knapp die Top-Ten verpasst. In dem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld konnten sich die Mädchen des TV Jahn unter den 49 Mannschaften in ihrer Wettkampfklasse trotzdem sehr gut platzieren und unterstrichen mit ihren Leistungen wieder einmal ihre „Zugehörigkeit“ zu den Spitzen-Teams in Deutschland.
Beinahe Top Ten

Fetzige Nacht

Zum zweiten Mal hat in Isny kürzlich die Musik- und Kneipennacht stattgefunden und nach dem Erfolg im vergangenen Jahr haben die Veranstalter eigentlich mit mehr Publikum gerechnet. Das lag zum einen an dem ganztägigen Regen, der die auswärtigen Besucher nicht gerade anzog, und vor allem auch an den Pfingstferien und den fehlenden Besuchern aus den Kurkliniken in Neutrauchburg.
Fetzige Nacht

Für die kleinen und großen Gäste hat das Waldseebad viel zu bieten. Foto: Burkhart

Das landwirtschaftliche Anwesen in Maierhöfen-Ringenberg stand schon in hellen Flammen, als am vergangenen Sonntag, um die Mittagszeit die Sirenen die Feuerwehren alarmierten. Den angerückten Löschkräften der Wehren aus Maierhöfen, Grünenbach, Isny, Ebratshofen, Röthenbach, Gestratz und Lindenberg gelang es, die benachbarten Gebäude vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen. Der Hof war allerdings nicht mehr zu retten, er brannte völlig nieder.
Für die kleinen und großen Gäste hat das Waldseebad viel zu bieten. Foto: Burkhart

Badevergnügen und mehr

Obwohl sich Sonne und Wolken am Mittwoch der vergangenen Woche abwechselten, herrschte großer Andrang im Lindenberger Naturfreibad am Waldsee. Die Badeanstalt war nach einer vollständigen Neugestaltung, im vergangenen Jahr wieder eröffnet worden. In die Gesamtkonzeption wurden auch die weiteren Uferbereiche des Waldsees einbezogen, die jetzt mit Stegen und Beobachtungsplattformen für Naturliebhaber perfekt erschlossen sind.
Badevergnügen und mehr

»Sein oder Nichtsein«

Für Unruhe innerhalb der katholischen Kirche sorgt die Priesterbruderschaft Pius X., oder kurz Piusbruderschaft, schon seit ihrer Gründung durch Marcel Lefebvre im Jahr 1970. Von Exkommunikationen bis zum Verbot, die Heilige Messe abzuhalten, hatte sich der Vatikan immer wieder genötigt gesehen, den als ultrakonservativ geltenden Traditionalisten Einhalt zu gebieten. Aktuell durch den Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson sowie eine in Bayern geplante Priesterweihe erneut in die Schlagzeilen geraten, hatte die Bruderschaft vergangene Woche bei einem Infoabend im Kleinen Kornhaussaal ihre Sicht der Dinge dargelegt.
»Sein oder Nichtsein«

»Alles in Bewegung«

Von mindestens einem Jahr Bauzeit und Kosten in Höhe von bis zu vier Millionen Euro gehen die Experten derzeit aus, sollte sich der Stadtrat im Laufe des Jahres für den Bau einer Tiefgarage unterm Hildegardplatz entscheiden (siehe oben stehenden Artikel). Tatsächlich könnte aber deutlich länger an dem Projekt gearbeitet werden müssen als derzeit angenommen wird. Der Grund sind die schwierigen Bodenverhältnisse und zu erwartenden archäologischen Funde. Beides zusammen könnte außerdem auch die Kosten für das Vorhaben unkalkulierbar in die Höhe schießen lassen.
»Alles in Bewegung«

Ökonomischer Unsinn?

„In meinen Augen wäre das rausgeschmissenes Geld.“ Wenn es um die angedachte Tiefgarage am Hildegardplatz geht, kann Michael Pietsch nur den Kopf schütteln. Seiner Meinung nach kann diese nie und nimmer wirtschaftlich betrieben werden. „Denn die gebrauchten Parkplätze sind ja schon da“, argumentiert er – und zwar knapp 400 Meter weiter südlich in der Tiefgarage Königsplatz. Nur wollen tut sie eben niemand. „Unsere Kapazität ist nicht ausgelastet“, gibt Pietsch unumwunden zu. Pietsch muss es wissen, denn Pietsch arbeitet für die Düsseldorfer B+B Parkhaus GmbH&Co KG, die die Tiefgarage am Königsplatz betreibt.
Ökonomischer Unsinn?

»Ein unerledigtes Problem«

Zehn Jahre nach einem ersten vergeblichen Anlauf soll nun mit der Umgestaltung des Hildegardplatzes ernst gemacht werden: Noch heuer will der Stadtrat entscheiden, ob und wie das Vorfeld der Basilika bebaut werden soll. Derzeit stehen vier von einem Arbeitskreis ausgearbeitete mögliche Varianten zur Debatte. Drei sehen den Bau einer Tiefgarage vor, eine einen oberirdischen Umbau. Am heutigen Mittwoch, 17. Juni, ab 19.30 Uhr sollen die Bürger im Kornhaus über die Details der einzelnen Entwürfe informiert werden.
»Ein unerledigtes Problem«

50 Jahre RFV Altusried

Mit einem anspruchsvollen Turnier hat der Reit- und Fahrverein (RFV) Altusried jetzt sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Dressur, Springen und Gelände-WB standen dabei auf dem Programm. Schirmherr Dr. Max Stechele, Vorsitzender des Verbandes RuF Schwaben, überreichte im Rahmen seines Grußwortes dem RFV einen Ehrenteller und würdigte damit „die langjährige Treue zum Verband sowie die besonderen Leistungen des Vereins in der Vereinsarbeit und die damit verbundenen Verdienste um den Pferdesport in Schwaben.“
50 Jahre RFV Altusried

Frauenspezifischer Blick

Die Herausforderungen mit denen Frauen beim Übergang vom Studium ins Arbeitsleben konfrontiert werden, unterscheiden sich bisweilen von denen ihrer männlichen Kollegen. Mit dem neuen „Hochschulforum Frau & Beruf“ hat die Kemptener Hochschule nun eine Plattform für Workshops und Diskussionsforen ins Leben gerufen, die mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen das Ziel verfolgt, einen frauenspezifischen Blick auf die Dinge zu werfen. Rund 50 Studentinnen aller Fakultäten nahmen vergangene Woche die Möglichkeit wahr, sich bei der ersten Ausgabe der Infobörsen für Frauen unter dem Motto „Informieren – austauschen – dabei sein“, dem Thema Berufseinstieg zu stellen.
Frauenspezifischer Blick

So haben die Isnyer gewählt

Am Dienstag vergangener Woche um 18 Uhr ist der Gemeindewahlausschuss zu seiner abschließenden Sitzung zusammengetroffen. Anita Gösele von der Stadtverwaltung hatte mit ihren Helfern alles nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitet und der stellvertretende Vorsitzende, Julius Hofer, dankte ihr und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die sorgfältige Vorbereitung dieser Sitzung und des gesamten Ablaufs.
So haben die Isnyer gewählt

Zufällige Liebe

Ein seltenes Jubiläum haben Rosemarie und Max Förster mit ihrer Diamantenen Hochzeit am vergangenen Mittwoch in der Protestantischen Spitalstiftung gefeiert. Selbst Bürgermeisterin Sibylle Knott (FW) ließ es sich nicht nehmen, den Jubilaren zu gratulieren.
Zufällige Liebe