Ressortarchiv: Kempten

Meister mit Erfahrung

Sechs Gold, vier Silber- und sechs Bronze-Medaillen bei 27 Starts haben die fünf Schwimmerinnen und vier Schwimmer des TV Kempten kürzlich bei der Bayerischen Meisterschaft der Masters in Kulmbach geholt. Den Löwenanteil zu der Erfolgsbilanz trugen die Damen des TVK bei.
Meister mit Erfahrung

Isny feiert die Ruhe

Jetzt ist er draußen, der Schwertlastverkehr auf der alten B12-Trasse quer durch Isny. Als am vergangenen Samstag das Marktplatzfest in Isny stattfand, feierten die Bürger nicht zuletzt die neue Umgehungsstraße, die nun für mehr Ruhe in der Innenstadt sorgen soll. Fast alle Geschäftsleute und sonstige Entscheidungsträger hatten ihre Mitwirkung zugesagt und so ein Fest gestaltet, wie es lockerer und fröhlicher schon lange nicht mehr war.
Isny feiert die Ruhe

»Vertrauensvolle Zusammenarbeit«

In den vergangenen fünf Jahren war Sybille Lenz (FW) stellvertretende Bürgermeisterin von Isny, auch dem neu gewählten Gemeinderat gehört sie wieder an. Ihr Hauptaugenmerk richtete sie aber stets auf die Isnyer Schulen, Lenz führte auch den Vorsitz des Gesamtelternbeirats. Dass sie hier einen Schwerpunkt gesetzt hat, ist verständlich, immerhin hat sie vier Kinder durch das Schulsystem begleitet. Nun gibt sie den Vorsitz des Gesamtelternbeirats ab. Dem KREISBOTE hat Lenz jetzt einige Fragen beantwortet.
»Vertrauensvolle Zusammenarbeit«

Priester mit Humor

Zahlreiche Ehrungen für einen menschennahen Pfarrer: Die goldene Rathausmedaille wurde Pfarrer Helmut Doll aus der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand im Pfarrsaal von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer (CSU) verliehen. Er würdigte damit die zahlreichen Verdienste, die der Geistliche im Laufe seiner fünfundvierzigjährigen Dienstzeit, von der er vierunddreißig Jahre in der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ wirkte, erworben hatte. Der Seelsorger sei, so Netzer, seiner Zeit im Denken und Handeln stets voraus und ein wichtiger geistlicher Ansprechpartner gewesen.
Priester mit Humor

Traumhafte Klassenstärken

Durchschnittlich 21,1 Schüler werden im kommenden Schuljahr in einer Kemptener Grundschulklasse sitzen, 19,7 an der Hauptschule – das seien hervorragende Bedingungen, frohlockte Schulrat Johann Fasser vergangene Woche im Schul- und Kulturausschuss. Grund dafür seien mehr Lehrerstunden vom Freistaat. Gleichzeitig lobte er die städtischen Investitionen in die Grund- und Hauptschulen.
Traumhafte Klassenstärken

Sicherheit im Fokus

Die Festwoche soll sicherer werden: Statt als Ausstellungshalle soll die Turnhalle am Königsplatz heuer als Sicherheitszentrum für Feuerwehr, Polizei und den Sicherheitsdienst dienen, der zudem aufgestockt wird. Beim Konzept der Wirtschaftsmesse setzt das Team um den scheidenden Organisationschef Heinz Buhmann und seine Nachfolgerin Martina Dufner-Wucher vor allem auf Bewährtes. Zusammen mit OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) und dem Festwochenbeauftragten des Stadtrats, Herbert Karg (FW), präsentierten die Organisatoren vergangene Woche das Konzept zur Jubiläums-Festwoche. Um die Hausordnung, die der Stadtrat für das Gelände kürzlich erlassen hat (der KREISBOTE berichtete), auch durchsetzen zu können, soll es heuer ein Sicherheitszentrum am Königsplatz geben. Gleichzeitig wird die Zahl der Kräfte erhöht. Um wieviel genau, das stehe noch nicht fest, „Wir sind noch in den letzten Abstimmungen“, erklärte Buhmann. In Kürze wollen die Verantwortlichen in einer eigenen Pressekonferenz das Sicherheitskonzept vorstellen.
Sicherheit im Fokus

220 Jahre Marktrecht

1789 hat Weiler-Simmerberg das Marktrecht erhalten und durfte sich fortan mit dem Namenszusatz Markt schmücken. Es war Altbürgermeister Heribert Riedmüller, der vor 20 Jahren, zum 200-jährigen Jubiläum der Markterhebung, die Idee für das Weilerer Marktfest hatte. Seither wird es alle zwei Jahre gefeiert und ist zwischenzeitlich ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders in der Westallgäuer Gemeinde. Koordiniert durch den Marktausschuss und die Gemeinde habe 26 Vereine und unzählige Markthändler in diesem Jahr zum Gelingen beigetragen.
220 Jahre Marktrecht

Beschlossene Sache?

Die einzige Entscheidung des Abends fiel mit 17:13 knapp aus. Allerdings stand nicht der Bau einer Tiefgarage unter dem Hildegardplatz zur Debatte, sondern lediglich, ob die Stiftsstadtfreunde im Rahmen ihrer Info-Veranstaltung über einen solchen abstimmen sollten. Hätten die Anwesenden doch über den Bau votieren sollen, wäre die Entscheidung wohl ähnlich eng ausgefallen – mit welchem Ergebnis, bleibt allerdings offen. Denn wie überall in der Stadt zeichnete sich auch bei den Stiftsstadtfreunden am Mittwochabend noch kein klares Meinungsbild gegen oder für eine Tiefgarage ab. Nichts desto trotz mussten sich OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) und Baureferentin Monika Beltinger zahlreicher Nachfragen erwehren. Viele Anwesenden störten sich vor allem an den Ungereimtheiten bei den Berechnungen zur künftigen Anzahl an Parkplätzen.
Beschlossene Sache?

Aufregend aber echt

Der Besucher sollen sowohl etwas lernen als auch etwas erleben – so lautet die Anforderung, die Prof. Thomas Hundt vom Stuttgarter Büro „Jangeldnerves“ an ein Präsentationskonzept für den zukünftigen Schauraum in der Erasmuskapelle stellt. Ihm haben der Schul- und Kulturausschuss und der Bauausschuss vergangene Woche den Auftrag erteilt, ein solches Konzept zu erarbeiten. Eine Mischung aus Bildern, Ton und Licht soll die Vergangenheit lebendig werden lassen, ohne zu überzeichnen.
Aufregend aber echt

Kulturelle Talfahrt

Der bevorstehende Abgang von Theater-Direktor Peter Baumgardt im kommenden Mai (der KREISBOTE berichtete) sorgt weiterhin für Wirbel und Diskussionen unter den Kemptener Kulturschaffenden. Unter der Federführung von Albert Huber von „Zeitklänge“ haben einige von ihnen nun einen offenen Brief an OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) formuliert. Darin wird der Rathauschef aufgefordert, sich für den weiteren Verbleib Baumgardts in Kempten über den Mai 2010 hinaus einzusetzen. Als Kritik an Netzer wollen die Verfasser den Brief aber nicht verstanden wissen. Wenig zimperlich geht hingegen so mancher Verfasser mit Dr. Franz Tröger um, der sich geweigert hatte, das Papier zu unterzeichnen. 350 Kulturinteressierte, vor allem aus dem Allgäu und Umgebung, aber auch aus München und Dresden, haben das offene Schreiben an Netzer unterschrieben. Unmissverständlich wird der Rathauschef und Aufsichtsratsvorsitzende der Theater gGmbH darin aufgefordert, sich für eine Weiterbeschäftigung Baumgardts einzusetzen.
Kulturelle Talfahrt

»Uneingeschränkte Information«

Aufgebrachte E-mails machen die Runde, entrüstete Faxe werden verschickt und in Todesanzeigen unzweideutige Vorwürfe erhoben. Kein Zweifel – unter den heimischen Medizinern brodelt es. Im Zusammenhang mit dem Selbstmord eines Kemptener Anästhesisten sprechen sie von einer „abscheulichen Intrige“ oder „der systematischen Zerstörung und Demontage“ ihres Kollegen. Im Zentrum der Kritik steht die Leitung des Kemptener Klinikums um Geschäftsführer Michael Schuler. Der hatte dem Arzt vor vier Monaten nach einem Zwischenfall bei der Operationsvorbereitung eines Kleinkindes den Kooperationsvertrag fristlos gekündigt. Doch ein differenzierter Blick auf die Ereignisse lohnt sich durchaus.
»Uneingeschränkte Information«

Aus alt mach neu

Könnte ein kleines Parkhaus in der Prälat-Götz-Straße Parkplätze auf dem neu gestalteten Hildegardplatz in Zukunft überflüssig machen? Nach Ansicht von Stadtrat Bruno Steinmetz (FDP) wäre das eine Möglichkeit. Wie er am vergangenen Mittwoch im Rahmen eines Bürger-Gesprächs in Lenzfried erklärte, habe er die Hochgarage schon vor Jahren vorgeschlagen. 2001 dachten Stadtverwaltung und Sozialbau tatsächlich über ein Parkhaus an dieser Stelle nach, wie Baureferentin Monika Beltinger auf Nachfrage des KREISBOTE bestätigte.
Aus alt mach neu

Gute Miene zum bösen Spiel

Drei Auszeichnungen, drei strahlende Gesichter: Die Preisträger der 60. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche sind gekürt. Gleich bei zwei der Auszeichnungen konnten Selbstporträts die siebenköpfige Jury überzeugen. Der Kunstpreis der Stadt Kempten, dotiert mit 4100 Euro, ging an den im Jahr 2007 bereits mit dem Thomas-Dachser-Gedenkpreis ausgezeichneten Immenstädter Maler Stefan Winkler für seine beiden Ölgemälde „Ich will auch!“ und „Geister“.
Gute Miene zum bösen Spiel

Damit Isny sich entwickeln kann

Nach Jahrzehnten der Überlegungen und Jahre langer Bauzeit ist nun die B12-Umfahrung inklusive Felderhaldetunnel für den Verkehr frei gegeben. 32,8 Millionen Euro hat der Bund in dieses Projekt investiert. Dadurch, dass Isny nun verkehrstechnisch stark entlastet ist, sind Projekte wie die Sanierung der Altstadt erst möglich.
Damit Isny sich entwickeln kann

Fehlende Konsequenzen

Was kann getan werden, um das bei Jugendlichen beliebte Komasaufen besser in den Griff zu bekommen? Anregungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln holte sich der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Gerd Müller (CSU) in seiner Gesprächsreihe „Montags bei Müller“ von Fachleuten. Womit sich Michael Keck, Polizeioberrat der Polizeiinspektion Kempten, und Oliver Götz, Oberarzt der Kinderstation des Klinikums Kempten, des Öfteren konfrontiert sehen, stimmte nachdenklich: Beispielsweise das Mädchen, das sich wegen einer verlorenen Wette bewusstlos trank, der 16-Jährige, der mit drei Promille noch seinen Namen sagen konnte, oder die 15-Jährige, die als Folge des Komatrinkens mit einem Schädelbasisbruch in die Klinik eingeliefert wurde.
Fehlende Konsequenzen

Schnelle Leitung

Die Wirtschafts- und Standortentwicklungsleitstelle (WEST) hat sich der Verbesserung der Infrastruktur durch rasche Datenautobahnen angenommen. Zu diesem Zweck gibt sie eine Machbarkeitsstudie für eine flächendeckende Breitbandversorgung aller 13 Westallgäuer Gemeinden inklusive Oberstaufen in Auftrag.
Schnelle Leitung

Ruhe kehrt ein

Mit der Wahl des neuen Vorsitzenden Albert Willert ist die Führungslosigkeit innerhalb der Handballabteilung des TV Kempten offenbar Geschichte. Ihm schenkte die Mehrheit der Mitglieder kürzlich im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung das Vertrauen. Willert ist laut TVK-Pressewart Uwe Fritz ein „alter Hase“ im Handballvorstand und war bisher bereits über Jahre hinweg in alle Abläufe in der Handballabteilung involviert.
Ruhe kehrt ein

Mehr Windkraft für Kempten

Sowohl OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) als auch der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Thomas Hartmann, haben sich im Umweltausschuss für mehr regenerative Energie, vor allem aus Windkraft, ausgesprochen. Beim Energiesparen schienen CSU und Grüne das Gleiche zu wollen, dennoch war von Einmütigkeit zwischen beiden nichts zu spüren.
Mehr Windkraft für Kempten

Die Sorgen der Lenzfrieder

Der Schwerlastverkehr muss aus Lenzfried und Leupolz verschwinden, zu viele Autos, die von der B12 kommen, rasen durch Lenzfrieder Tempo-30-Zonen und mehr Wohnungen könnte der Stadtteil auch gebrauchen – das ist das Fazit der Anregungen, die die drei Stadträte der FDP, Ullrich Kremser, Dr. Dominik Spitzer und Bruno Steinmetz, aus einer Gesprächsrunde mit Lenzfrieder Bürgern am vergangenen Mittwoch mitgenommen haben.
Die Sorgen der Lenzfrieder

Maßnahmen zu allgemein

Als zu allgemein hat die CSU-Mehrheit im Verkehrsausschuss kürzlich einen Antrag der Stadträte Helmut Hitscherich und Dr. Dominik Spitzer (UB/ödp/FDP) abgeschmettert. Die beiden hatten Verbesserungen an Tempo-30-Zonen angeregt. Lediglich ödp-Stadtrat Michael Hofer und die Vertreter der Grünen teilten die Ansichten Spitzers und Hitscherichs.
Maßnahmen zu allgemein

Abgeschwächtes Zeichen

Was ist wünschenswert und kann zur Not noch einige Zeit auf die lange Bank geschoben werden, was ist unbedingt notwendig und muss noch dieses Jahr in Angriff genommen werden? Mit dieser schwierigen Frage hatten sich vor dem Hintergrund wegbrechender Steuereinnahmen unlängst die Stadträte im Haupt- und Finanzausschuss auseinander zu setzen (der KREISBOTE berichtete). Das folgende Hauen und Stechen um das vergleichsweise kleine Sümmchen von 590000 Euro ließ bereits erahnen, wie zäh und langwierig die Haushaltsberatungen am Ende des Jahres werden.
Abgeschwächtes Zeichen

Ein Lichtblick in der Krise

Nur wenig Positives hatte Stadtkämmerer Kai Welzig jüngst im Haupt- und Finanzausschuss (der KREISBOTE berichtete) zu vermelden – genau genommen war es sogar nur eine erfreuliche Neuigkeit, die der oberste Kassenwart parat hatte: Die Stadt Kempten hat im vergangenen Jahr 10,3 Millionen Euro mehr „eingenommen“ als im Haushalt 2008 ursprünglich eingeplant. Dazu kommen weitere 900000 Euro, die innerhalb des Verwaltungsbetriebs eingespart werden konnten.
Ein Lichtblick in der Krise

»Eine völlig natürliche Geburt«

Eilig, das Licht der Welt zu erblicken, hatte es am Mittwoch der kleine Fabian Menz – viel zu eilig. Denn anstatt im Kreissaal kam der zweite Spross von Kathrin und Jochen Menz aus Heiligkreuz auf dem Bürgersteig vor dem Verwaltungsgebäude des Kemptener Klinikums zur Welt. „Das war Fügung“, so Prof. Dr. Ricardo Felberbaum, Leiter der Gynäkologie, der unglaublicher Weise gerade nach Hause fahren wollte und im Rückspiegel sah, dass Kathrin Menz vor Schmerzen zusammen klappte.
»Eine völlig natürliche Geburt«

Auf Veränderungen reagieren

Seit 1984 hatte der Ausländerbeirat die Belange ausländischer Mitbürger gegenüber der Stadt Kempten vertreten. Verändert hat sich im Lauf der Jahre nicht nur die Zuwanderungssituation, sondern jüngst auch das Gremium, das nun mit neuem Namen, Befugnissen und teilweise neuen Mitgliedern als Integrationsbeirat die Arbeit in seiner ersten Sitzung aufgenommen hat.
Auf Veränderungen reagieren

Aus alter Zeit

Zahlreiche Besucher haben am vergangenen Sonntag den Weg in das Heimathaus nach Gestratz gefunden. Mit Hunderten Fotos, Zeichnungen, Reproduktionen, Ansichts- und Grußkarten lockte die Ausstellung „Gestratz ehemals und heute“ in den Räumen der alten Schmiede in Zwirkenberg.
Aus alter Zeit

Jeder Euro ein Zentimeter

Ruhig und versteckt im Kemptener Wald liegt die Burgruine Wolkenberg. Auf einem Hügel nahe der B12 erstrecken sich die Mauerreste als Zeugen einer anderen Zeit. Doch genau diese Zeit ist das Problem: „Jeden Tag, den wir jetzt noch warten, bedeutet später mehr Arbeit für uns“, erklärt Norbert Englisch, Vorsitzender des Vereins Burgfreunde Wolkenberg. Deshalb hat der Verein in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege jetzt mit der Sanierung der Ruine begonnen. Noch nicht sicher gestellt ist allerdings die komplette Finanzierung des Vorhabens.
Jeder Euro ein Zentimeter

Bayerische Meister

Großer Erfolg für die Triathlon-Mannschaft des RSC Logwin Kempten: Sie sind kürzlich in der Mitteldistanz Bayerische Meister geworden. Auch einzeln erzielten die Kemptener Triathleten gute Ergebnisse.
Bayerische Meister

Letzte Übung

Am morgigen Donnerstag, 23.Juli, ist es nun so weit. Die Umgehungsstraße mit dem 670 Meter langen Tunnel wird dem Verkehr übergeben. Vorher musste aber noch eine Feuerwehr und Rettungskräfte-Übung vorgenommen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Letzte Übung

Ende eines langen Weges

So ganz locker ging der symbolische Spatenstich im gut durchwurzelten Rasenstück zwar nicht von der Hand. Aber das tat der guten Stimmung beim offiziellen Auftakt zum ersten Bauabschnitt des Altenpflegeheims der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Lenzfrieder Straße keinen Abbruch. Bereits im Spätherbst 2010 soll das Neubauprojekt Pflegeheim fertig gestellt sein, wie Eberhard Gulde, Vorstandsvorsitzender des AWO Bezirksverbands Schwaben, im Rahmen der kleinen Feier bekannt gab. Verteilt über drei Geschosse entstehen dort 80 Pflegeplätze, jede Etage gegliedert in drei Wohnbereiche und einen gemeinsamen zentralen Bereich. „Die Architektur beinhaltet eine Konzeption von kleinteilig organisierten Wohngruppen“, wie Gulde erläuterte, wodurch der soziale Kontakt untereinander gefördert werde. Zur Wahrung der Privatsphäre, die bei der Planung „absolute Priorität“ gehabt habe, werde es ausschließlich Einzelzimmer geben.
Ende eines langen Weges

Weiler-Simmerberg feiert

Wenn der Markt Weiler-Simmerberg am kommenden Samstag, 25. Juli, sein 10. Marktfest feiert, werden genau 26 Vereine gemeinsam das Festprogramm gestalten und die Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen. Schon ab 8 Uhr morgens öffnen die Marktbeschicker des traditionellen Krämermarktes im Ortskern ihre Stände.
Weiler-Simmerberg feiert

Kein Haus wie jedes andere

Isny ist auf dem Weg zur geplanten Energie-Autarkie ein Stück weiter: Auf dem Baugelände am Herrenbergweg am Rande der Stadt entstehen nicht nur mehrgeschossige Wohnhäuser und in der nächsten Bauphase Einfamilienhäuser, sondern auch ein Mehrfamilien-Passivhaus. Bauherr ist die Sparkasse, die die Wohnungen dann verkaufen will.
Kein Haus wie jedes andere

Altes trifft auf Neues

Am vergangenen Freitag hat die feierliche Einweihung der Dorfgemeinschaftshauses in Großholzleute stattgefunden und schon zwei Tage später fand auf den Wiesen drum herum das jährliche Oldtimertreffen statt. Dabei ging es nicht nur um edle Karossen, die sorgfältig hergerichtet wurden. Nein, hier lag das Hauptgewicht bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen und da besonders bei den Traktoren.
Altes trifft auf Neues

Im Schritttempo

Durch das geplante Wohngebiet in Lenzfried soll ein verkehrsberuhigter Bereich verlaufen und nicht wie ursprünglich geplant eine Tempo-30-Zone. Das hat der Verkehrsausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Damit wollen die Stadträte einem etwaigen späteren Antrag auf Verkehrsberuhigung zuvor kommen.
Im Schritttempo

Eine Chance für Willige

Keinen Abschluss, keinen Quali, keinen Ausbildungsplatz und somit auch keine berufliche Perspektive – Hauptschüler wie diese gibt es gerade in Kempten nach wie vor viele. Deshalb werden die Berufsschule I und die Robert-Schuman-Volksschule gemeinsam zu Beginn des neuen Schuljahres das „Straubinger Modell“ einführen. Damit ist Kempten einer von 12 Standorten in Bayern, wo das zuerst in Straubing eingeführte Modell seine Praxisfähigkeit beweisen muss. Ziel ist es, speziell freiwilligen Wiederholern der 9. Klasse oder Schulabgängern ohne Ausbildungsplatz eine zweite Chance einzuräumen und den Einstieg ins Berufsleben doch noch zu ermöglichen.
Eine Chance für Willige

Bunter Sonntag

Einige Pfützen am Straßenrand erinnerten bei der Eröffnung des 26. Lindenberger Stadtfestes am vergangenen Sonntag noch an die zurückliegenden Niederschläge. Der Dauerregen vom Samstag hatte dafür gesorgt, dass das Stadtfest auf den Sonntag verschoben werden musste. Der Himmel war noch bedeckt und die Temperaturen eher herbstlich, als der Fanfarenzug zur Eröffnung des Stadtfestes aufspielte.
Bunter Sonntag

Gelungener Einstand

Philip Geipel hat beim WTCC-Rennen in in Brands Hatch einen 5. und einen 6. Platz bei den Privatfahrern belegt. Für den Youngster Philip Geipel war es der erste WM-Lauf im BMW. Teameigner Franz Engstler und Teammanager Kurt Treml waren sich einig, dass sich dieses Ergebnis zum Einstand sehen lassen kann. Engstler selbst und der dritte Fahrer im Bunde, der Däne Kristian Poulsen, waren in Kollissionen verwickelkt und kamen hingegen nur bei jeweils einem von zwei Läufen ins Ziel.
Gelungener Einstand

Strampeln für die Kinder

Rund 100 gelbe Trikots setzten vergangenen Freitag einen fröhlichen Farbakzent auf dem Kemptener Rathausplatz. Bevor sie zur Benefiz-Radsportveranstaltung der Christiane Eichenhofer-Stiftung, die Tour Ginkgo 2009, aufbrachen, wurden die sportlichen Teilnehmer von den Schirmherren, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Gerd Müller, Kemptens OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) und Landrat Gebhard Kaiser (CSU) begrüßt und zu einer kleinen Stärkung eingeladen.
Strampeln für die Kinder

»Dramatische Situation«

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Stadtkasse voll erwischt: Nach derzeitigem Stand der Dinge werden Kämmerer Kai Welzig zum Ende des Jahres rund 8,1 Millionen Euro fehlen. Um das zu verhindern, hat die Verwaltung intensiv über Sparpläne nachgedacht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass im laufenden Jahr bis zu 2,76 Millionen Euro eingespart werden könnten, wie Welzig am Montagabend im Haupt- und Finanzausschuss erklärte. Daraus wird allerdings nichts, denn die Stadträte konnten sich ihrerseits nur zu Einsparungen in Höhe von 185000 Euro durchringen.
»Dramatische Situation«

Keine Augenwischerei

Wie viele Parkplätze sind auf dem Hildegardplatz nötig, wenn keine Tiefgarage gebaut wird? Diese Frage hat OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) vergangene Woche im Verkehrsausschuss erneut auf die Tagesordnung gebracht. 110 bis 120 lautete die Antwort des Verkehrsexperten Reiner Neumann von Modus Consult. Grüne und SPD forderten jedoch weniger.
Keine Augenwischerei

Hartes Rennen

Ein Türke und ein Deutscher sind bei der diesjährigen Trans-Alp-Challenge für das Team sportbuck.com gestartet. Am vergangenen Samstag fiel in Mittenwald der Startschuss. Es ist das erste Mal, dass sich Erkan Sakallioglu (Kempten) und Swen von Thiel (Blaichach) vom RSC Kempten aufmachten, die Alpen mit ihren Rädern zu bezwingen.
Hartes Rennen

Viele gut gemeinte Worte

„Wir werden weniger, wir werden älter und wir werden internationaler.“ Demographischer Wandel nennt sich die Entwicklung, die Sozialreferent Benedikt Mayer unlängst im Stadtrat kurz und knapp beschrieb. Doch davon will sich die Stadtverwaltung nicht überraschen lassen, weshalb OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) bereits zu Beginn der Legislaturperiode das strategische Ziel 2020 „Demografischen Wandel gestalten“ ausgegeben hatte. Jetzt durften die Stadträte ausführlich darüber diskutieren.
Viele gut gemeinte Worte

Teure Straße hilft sparen

Die geplante Verbindungsstraße zwischen Kaufbeurer und Memminger Straße, die so genannte Nordspange, würde sich wirtschaftlich rentieren. Zu diesem Ergebnis kommt Verkehrsexperte Reiner Neumann von der Ulmer Firma Modus Consult. Nach seiner Kosten-Nutzen-Rechnung, die er vergangener Woche im Verkehrsausschuss vorstellte, würde die Nordspange den Autofahrern viel Geld sparen.
Teure Straße hilft sparen

Tiefgarage rechnet sich

Gut 25000 Euro Gewinn jährlich könnte eine Tiefgarage unter dem Hildegardplatz einbringen. Dieses Ergebnis hat Markus Wiedemann, Leiter des Tiefbauamts, vergangene Woche dem Verkehrsausschuss präsentiert. Grund für die Berechnung war ein Antrag des Grünen-Fraktionschefs Thomas Hartmann.
Tiefgarage rechnet sich

»Mehr Leben geben«

Auf „eine solide Basis“ hat die Allgäu Hospiz gGmbH ihre Finanzen durch die Gründung der Stiftung Allgäu Hospiz nun gestellt, wie Regierungspräsident Karl Michael Scheufele bei der Übergabe der Anerkennungsurkunde an Staatssekretär Dr. Gerd Müller am vorvergangenen Montag bemerkte. Gemeinsam hatten sie sich vor der kleinen Feierstunde in der Schrannenhalle des Kemptener Rathauses von der „großartigen Leistung in der Einrichtung überzeugt“, zeigten sich beide beeindruckt.
»Mehr Leben geben«

Erste Erfahrungen

Für die Kindergruppe der Schachfreunde Buchenberg gab es kürzlich eine Premiere: Zum ersten Mal trat sie zum Freundschaftsspiel gegen einen anderen Verein an. So machten sich die Jung-Schachspieler gespannt auf den Weg nach Sonthofen. Zum Sieg reichte es jedoch nicht.
Erste Erfahrungen

Inspirierendes Lebenselexier

So vielgestaltig wie das Element selbst, sind die Techniken derer sich die 21 Allgäuer Künstler bedient haben, um es darzustellen: „Wasser“ lautet das Thema, dem sich die aktuelle Ausstellung aus der Grafiksammlung der Freunde Kemptener Museen (fkm) widmet.
Inspirierendes Lebenselexier

Besondere Ehre

Der Landtagsabgeordnete Eberhard Rotter (CSU) hat am vergangenen Donnerstag in München den Bayerischen Verdienstorden aus den Händen von Ministerpräsident Horst Seehofer erhalten. Den Bayerischen Verdienstorden gibt es seit 1957. Er wird als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk verliehen.
Besondere Ehre

Große Ehre

Mit der Nominierung für den Nationalkader für die Europameisterschaft der Juniorinnen ist kürzlich für die Ringerin Lisa Geyer vom TSV Kottern ein Traum in Erfüllung gegangen. Bei der Meisterschaft selbst sprang dann jedoch kein zählbarer Erfolg heraus.
Große Ehre

Unermüdlicher Einsatz

Dieter Hechelmann bleibt 1. Vorsitzender des Fördervereins für das Isnyer Krankenhaus. Die Vereinsmitglieder haben ihn kürzlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung in seinem Amt bestätigt. Einem positiven Resümee des vergangenen Jahres stehen große Aufgaben gegenüber, die den Verein in den kommenden Jahren erwarten, so das Fazit der Versammlung.
Unermüdlicher Einsatz

»Schwierig aber reizvoll«

Im Anschluss an das dreitägige Fußball-Camp mit 110 Junioren und 25 Trainern und Betreuern war kürzlich Trainingsauftakt beim Bezirksoberligisten VfB Durach. Cheftrainer Peter Christl konnte dabei auf eine fast hundertprozentige Teilnahme seiner Akteure freuen. Nur Torhüter Dominik Rotter musste aus beruflichen Gründen passen. Wieder zurück im Kader war Johannes Frank, er hatte verletzungsbedingt mehr als ein Jahr pausieren müssen.
»Schwierig aber reizvoll«