Ressortarchiv: Kempten

Zischen und quieken

Von Anfang an mit einbezogen wurden die 220 Kinder der Grundschule Kottern-Eich, im Pfarrsaal der Pfarrei Mariä Himmelfahrt beim Konzert der österreichischen Gruppe Bluatschink. Sie zischten wie eine Dampflock, quiekten wie Schweinchen, klatschten, trampelten und spielten Schlossgespenst. Mehr als eine Stunde hielt Liedermacher Toni Knittel die begeisterten Jungen und Mädchen in Atem.
Zischen und quieken

Das Wochenende der Kinder

Lang haben in diesem Jahr die Vorbereitungen zum Isnyer Kinder- und Heimatfest gedauert. Da saß Hans Staffe in der Kinderfest-Remise und baute neue Wagen für den historischen Festumzug. Sylvia Seitz als Vorsitzende der Kinderfestkommission und alle ihre Mitstreiter planten, berieten, bestellten und trieben Sponsoren auf. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit und das Kinderfest lockte die Besucher an.
Das Wochenende der Kinder

Blick hinter die Kulissen

Atelierluft schnuppern, dazu hatten Interessierte jetzt ein ganzes Wochenende lang Gelegenheit. Unter dem Motto „Quellen der Kunst“ standen die Werkstätten von 28 Künstlern des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) Schwaben-Süd zur Besichtigung offen.
Blick hinter die Kulissen

Start in die Zukunft

101 Abgänger hat die NTA im Berufskolleg heuer zu verzeichnen und die Absolventen schauen in eine aussichtsreiche Zukunft. 45 davon haben zusätzlich den Fachhochschulabschluss gemacht. Auch Preisträger waren in den einzelnen Disziplinen dabei.
Start in die Zukunft

Vier Schätze

Der historische Wasserhochbehälter in Hinterholz, das Mädchenpensionat in der Immenstädter Straße sowie die Häuser in der Poststraße 3 und der Immenstädter Straße 48 stehen jetzt unter Denkmalschutz. Der Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die vier Gebäude in die Denkmalliste aufzunehmen. Lediglich Stadtrat Richard Hiepp (CSU) hatte Einwände gegen die Aufnahme des Wasserbehälters.
Vier Schätze

Macht es Stadelmann?

Als Nachfolgerin des Ende Mai 2010 ausscheidenden TIK-Direktors Peter Baumgardt ist offenbar die TIK-Dramaturgin Nikola Stadelmann im Gespräch. Informationen des KREISBOTE zufolge soll der Aufsichtsrat der Theater gGmbH in seiner Sondersitzung vom 26. Juni (der KREISBOTE berichtete) eine entsprechende Beförderung der Dramaturgin und Produktionsleiterin Stadelmann in Betracht gezogen haben.
Macht es Stadelmann?

Radikale Restrukturierung

Das Zentralhaus abreißen und neu bauen, die Freudenberg-Unterführung dicht machen – eine Radikalkur hat Dr. Manfred Bauer von der mit dem Einzelhandelsgutachten beauftragten GMA den Stadträten am Donnerstagabend empfohlen, soll die nördliche Bahnhofstraße wieder attraktiv für Kunden gestaltet werden. Denn wie bereits mehrfach berichtet, drückt die Einkaufsinnenstadt gerade dort der Schuh: Über die Hälfte der Gebäude steht leer (fast 10000 Quadratmeter), eine Kundenfrequenz findet lediglich noch auf der östlichen Seite der Straße statt. Die beiden Schwerpunkte Fischerstraße und August-Fischer-Platz drohen deshalb auseinander zu brechen.
Radikale Restrukturierung

Zum ersten Mal ganz oben

Seinen ersten Sieg in der Klasse IDM Supersport hat am vorvergangenen Wochenende der Motorradrennfahrer Pascal Eckhardt vom AMC Kempten geholt. Vor gut 18500 Zuschauern auf dem Salzburgring wählte der Sonthofener die richtige Taktik, um bei gemischten Wetterverhältnissen seine Pole-Position auszunutzen.
Zum ersten Mal ganz oben

Lösungen in Sicht

O2, E-Plus und Vodafone sollen nach dem Willen des Bauausschusses ihre Handymasten im Suchkreis Eggen/Ellharten auf einen Mast auf dem Schachenmayr-Gelände oder dem Kamin der Eisengießerei errichten. Die Stadträte beschlossen in ihrer jüngsten Sitzung, den Betreibern diese beiden Standorte zu empfehlen. Bewegung kam auch in die Suche im Bereich Klinikum: Hier stellte sich laut Hans Ulrich-Raithel vom Umweltinstitut München das Hochhaus Robert-Weixler-Straße 13 als machbare Lösung heraus.
Lösungen in Sicht

Multikulturelle Party

Die Vielfalt der Kulturen dieser Welt war wieder einmal magischer Anziehungspunkt für unzählige Besucher auf der Kemptener Burghalde. Und da auch der Wettergott dem Internationalen Burghaldefest, das als Zeichen für ein respektvolles Zusammenleben verstanden werden will, gewogen war, herrschte beste Stimmung an den Essenständen mit Spezialitäten aus sieben verschiedenen Ländern und den Darbietungen mit Musik, Folklore und Tanz.
Multikulturelle Party

Suche nach neuen Wegen

Die Chancen der Wirtschaftskrise nutzen und Optimismus bewahren lautete der Tenor des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Thomas Straubhaar. Vor rund 200 Gästen des diesjährigen Siemens-Wirtschaftsforums im Kornhaus standen in seinem Vortrag „Wege aus der Krise – durch Perspektivewechsel zum Erfolg“ vor allem zwei Botschaften im Mittelpunkt: Entsprechende Vorkehrungen auf Finanzierungsseite und eine schnelle Rückkehr zum normalen Absatz.
Suche nach neuen Wegen

Kastanien nicht zu halten

Die sechs Kastanien an der Ecke Bahnhofstraße/Allgäuer Straße sollen verschwinden, wenn der angrenzende Gebäudekomplex abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird. Im Gegenzug muss der Investor sein geplantes Bürogebäude um fünfeinhalb Meter verkürzen und damit Platz für drei neue Bäume entlang der Allgäuer Straße schaffen. Das haben Bauausschuss und Stadtrat vergangene Woche im Bebauungsplan „Westlich Forum Allgäu“ festgeschrieben. Gleichzeitig machten die Stadträte endgültig den Weg frei für eine Discothek in der ehemaligen Telekom-Kantine auf der anderen Seite der „Alten Post“.
Kastanien nicht zu halten

Genossen sind gegen Tiefgarage

Der SPD-Kreisverband zeigt wieder Profil und hat sich nun deutlich gegen den Bau einer Tiefgarage unter dem Hildegardplatz ausgesprochen. Stattdessen erging der Auftrag an die Stadtratsfraktion, sich für eine oberirdische Umgestaltung des Platzes mit weniger als 120 Parkplätzen einzusetzen.
Genossen sind gegen Tiefgarage

Ehre für Kreuzer

Der Landtagsabgeordnete Thomas Kreuzer (CSU) hat am vergangenen Donnerstag in München den Bayerischen Verdienstorden aus den Händen von Ministerpräsident Horst Seehofer erhalten.
Ehre für Kreuzer

Als Isny Schlachtfeld war

Vor nunmehr 200 Jahren hat das Allgäu nach den schweren Belastungen der napoleonischen Kriege im Sommer 1809 noch einmal blutige Auseinandersetzungen erlebt und war von Mai bis August Kriegsschauplatz. Ihren Freiheitskampf trugen die 1805 bayerisch gewordenen Tiroler und Vorarlberger weit ins Allgäu hinein.
Als Isny Schlachtfeld war

Mehr Platz für Räder

Genügend Plätze für Fahrräder in Bahnwagons hat hat jetzt Eberhard Rotter, der verkehrspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, im Verkehrsausschuss des Bayerischen Landtages gefordert. Sechs Fahrradstellplätze im „Alex“ oder in den Triebwagen der DB-Regio seien eindeutig zu wenig, stellte der Landtagsabgeordnete fest.
Mehr Platz für Räder

Zweimal Meister

Zwei Meistertitel gab es für die Karatekas des TV Kempten bei der Bayerischen Meisterschaft für Kinder und Schüler in Sonthofen am vergangenen Wochenende. Magdalena Walter und Ruth Malsch holten im Kumte jeweils Titel nach Kempten.
Zweimal Meister

Kaum Strahlung?

Die Mobilfunkimmissionen im Allgäu sind sehr gering. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik GmbH (IMST) im Auftrag des Berliner Informationszentrums Mobilfunk e.V. (IZMF). Selbst der höchste zwischen 2001 und 2008 hier gemessene Wert schöpfe lediglich 0,22 Prozent des gültigen Grenzwertes bezogen auf die Leistungsflussdichte aus, berichtete IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch am Mittwoch im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Kemptener Rathaus. Wie seriös die Daten sind, ist allerdings fraglich – Träger des IZMF-Vereins sind die Mobilfunkbetreiber selbst.
Kaum Strahlung?

Alle künftig unter einem Dach

Mit dem Spatenstich ist am vergangenen Donnerstag der Startschuss zum Bau des neuen Gebäudes an der Konrad-Adenauer-Schule gefallen. Mit dem über drei Millionen Euro teuren Neubau sollen Schule, Krippe und Kindergarten in Lenzfried unter einem Dach vereint werden. Zusammen mit den Verantwortlichen des Bauvorhabens, der Schulverwaltung sowie dem Lenzfrieder Stadtpfarrer und OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) warfen die Schüler symbolisch die ersten Schaufeln voller Erde in die Luft.
Alle künftig unter einem Dach

Einfluss genutzt

Kempten/Weiler – Zum kommenden Schuljahr 2009/2010 werden an den Hauptschulen in Buchenberg und Oberstdorf jeweils 0,5 Jugensozialarbeiterstellen eingerichtet. Diese erfreuliche Nachricht teilten jetzt die beiden CSU-Stimmkreisabgeordneten Thomas Kreuzer und Eberhard Rotter mit. Die Genehmigung erfolgte durch die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer.
Einfluss genutzt

Reicher Klang

Das war einer der Höhepunkte der Sommerabend-Konzerte: Alle Musikanten, die Isny in dieser Sparte aufzubieten hat, trafen sich vergangenen Mittwoch zu einem gemeinsamen Konzert im Park am Kurhaus und zeigten den Besuchern, was sie wirklich „drauf“ haben. Das Wetter hatte ebenfalls gehalten und so stand dem Aufmarsch der Musikkapellen Bolsternang und Rohrdorf und dem Musikverein Beuren nichts im Wege.
Reicher Klang

Die fetten Jahre sind vorbei

Es sehe fast so aus, als ob auf sieben fette nun sieben magere Jahre folgten, aber leider „gab es in der Braubranche schon lange keinen fetten Jahre mehr“, stimmte Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Albert Christmann die Aktionäre bei der Jahreshauptversammlung auf das Jahresergebnis 2008 des Allgäuer Brauhauses ein. Und das laufende Jahr „wird eher noch schwieriger werden als 2008“, lautete seine Prognose. Dennoch konnten sich die Aktionäre über die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von zwei Euro pro Stückaktie freuen.
Die fetten Jahre sind vorbei

Im Zeichen des Adlers

Das Wassertor ziert jetzt wieder ein Reichsadler, der auf die lange Geschichte Isnys als ehemalige freie Reichstadt hinweist. Seit mehr als zwei Jahren hat sich Stadtrat Heinz Bucher darum bemüht. Jetzt hat er mit Hilfe der Isnyer Bürger sein Vorhaben durchgesetzt. Mehrere Sponsoren und fleißige Helfer machten mit bei der Aktion. Schon früher war ein Reichsadler auf dem Tor abgebildet. Bei Renovierungsarbeiten an der Fassade war er aber nicht zu retten gewesen und wurde seinerzeit schließlich übermalt.
Im Zeichen des Adlers

Qualipass ist da

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit hat der Arbeitskreis „Miteinander“ aus Weiler-Simmerberg den Qualipass auf den Weg gebracht. Seit kurzem wird er an den Schulen verteilt. Mit der neuen Broschüre sollen Schüler in Zukunft die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Stärken, Interessen, Kompetenzen und Erfahrungen zu dokumentieren.
Qualipass ist da

Fortschritt aus Tradition

Wie könnte der Bereich Gerberstraße und Brandstatt künftig aussehen, um als attraktive Verlängerung der Einkaufsmeile Fußgängerzone angenommen zu werden? Schon seit geraumer Zeit beschäftigt sich mit dieser Frage vor allem der Arbeitskreis „Nordkurve“. Zuletzt hatten sich dem Thema zudem Fachleute aus städtebaulicher Sicht sowie unter Marketingaspekten angenommen (der KREISBOTE berichtete). Einen ersten Vorgeschmack auf die Ergebnisse gab es bei einer Bürger-Info vergangene Woche. Man habe „bewusst mit zwei Ansätzen gearbeitet“, erklärte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) das Herangehen an das Gebiet zwischen der Klostersteige im Süden, dem Pfeilergraben im Norden, dem Residenzplatz im Westen und der Kronenstraße im Osten. Herausgekommen sei ein „Feuerwerk von Vorschlägen“, zu denen jetzt noch die Ideen und Vorstellungen der Bürger aufgenommen werden sollen.
Fortschritt aus Tradition

»Wie frisch komponiert«

Das 21. Opernfestival ist längst in Vorbereitung und in diesem Jahr wird mit „Der Vogelhändler“ eine Operette zu hören sein. Am Freitag, 17., Sonntag, 19., und Donnerstag, 23. Juli, jeweils um 20 Uhr, wird Hans-Christian Hauser zeigen, was er mit wenigen Mitteln erreichen kann. Von Anfang an zeichnete er für die künstlerische Gestaltung verantwortlich. Im April war er als Gastdozent in Peking und probte dort mit Sängern der Musikhochschule, die auch beim „Vogelhändler“ mitwirken. Der KREISBOTE hat mit Hauser über sein neuestes Vorhaben gesprochen.
»Wie frisch komponiert«

Derby zum Neuanfang

Für den FC Kempten hat am vergangenen Sonntag um 11 die Vorbereitung auf die Bezirksoberliga-Saison 2009/10 begonnen. Die neu formierte Mannschaft traf sich zu einer ersten lockeren Trainingseinheit zum „Kennenlernen“ und anschließendem Grillfest. In vier Testspielen wollen die Kemptener ihr Können vor der neuen Saison erproben bevor am ersten Spieltag das Derby in Kottern ansteht.
Derby zum Neuanfang

Optimale Lösung gesucht

Kommando zurück: Anfang August vergangenen Jahres ließ das Allgäuer Brauhaus verlauten, dass es sein Gelände im Zentrum der Stadt an die Recommerz GmbH aus Höchstädt verkauft habe. Am vergangenen Mittwoch berichtete Brauhaus-Vorstand Heinz Christ im Rahmen der Aktionärsversammlung überraschend, dass der Verkauf doch noch nicht zum Tragen gekommen sei. Droht nun bereits zum zweiten Mal der Verkauf des rund 15000 Quadratmeter großen Areals zu platzen? Dabei hätte das Brauhaus das Geld bitter nötig.
Optimale Lösung gesucht

Harmonischer Besuch

Am Tag zuvor hatte er das neue bayerische Hochschulgesetz im Landtag durchgedrückt, am Donnerstag stattete Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch (FDP) der Hochschule Kempten seinen Antrittsbesuch ab. Dort riss seine gute Laune angesichts des vorherigen Erfolgs im Maximilianeum nicht ab. Im Gegenteil: Als „äußerst harmonisch“ bezeichnete der Minister das Treffen mit der Hochschul-Leitung. Unter den Studenten machte er dagegen eine „positive Grundstimmung“ aus – trotz einer Unterschriftenaktion der Allgäuer Studenten gegen die Studiengebühren.
Harmonischer Besuch

Baumgardt geht

Das TheaterInKempten (TIK) und sein Direktor Peter Baumgardt werden ab Sommer 2010 getrennte Wege gehen. Das gab das OB-Büro am Freitag bekannt. Nach Informationen des KREISBOTE fiel die Entscheidung gegen eine weitere Zusammenarbeit über 2010 hinaus am Freitagabend zuvor in einer Sondersitzung des Aufsichtsrates der Theater gGmbH. Mit 7:3 stimmte das Gremium gegen ein von Baumgardt vorgelegtes Konzept zur Zukunft des Theaters. Grund sind offenbar die daraus resultierenden hohen Kosten. Bereits in den kommenden Wochen soll ein Nachfolger gesucht werden. Baumgardt werde aber bis Sommer 2010 weiterhin das volle Vertrauen von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) genießen.
Baumgardt geht

Schwieriger Stadtkurs

Sowohl in der ADAC Procar als auch in der Tourenwagenweltmeisterschaft schaut man beim Wiggensbacher Engstler-Rennstall mit gemischten Gefühlen auf das abgelaufene Rennwochenende zurück: Für die WTCC-Truppe hieß die Herausforderung Stadtkurs von Porto. Franz Engstler konnte sich dabei zwar von Training zu Training verbessern, beim Qualifying reichte es aber dennoch nur für Platz fünf bei den Privatfahrern. „Der Kurs ist sehr eng, kaum Möglichkeiten zu überholen und ich hatte keine Chance auf eine freie Runde“, resümierte der Routinier nach dem Portugal-Trip.
Schwieriger Stadtkurs

Eine Oase der Ruhe

Der Herbisweiher, hinter Neutrauchburg Richtung Schwanden oder vom Wanderparkplatz bei Schwanden durch den Wald leicht zu erreichen, ist ein altes Gewässer. Schon 1511 wird er als Fischgewässer erwähnt, Mitte des Jahrhunderts wurde er dann aufgegeben, abgelassen und das Gelände aufgeforstet. Nur noch der Herbisweiher-Bach plätscherte durch die Senke. Die Tannen und Fichten bekamen laufend „nasse Füße“ und gediehen nicht so recht. Nun haben die Waldburg-Zeil-Kliniken und die Stadt Isny den Weiher als Naherholungsgebiet wiederbelebt.
Eine Oase der Ruhe

»Die Lücke schließen«

Das Gewerbegebiet Ursulasried soll nach dem Willen von Verwaltung und Haupt- und Finanzausschuss (HFA) eine Internet-Breitbandanbindung bekommen. Eine Infrastrukturlücke, meinte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses, soll sich damit schließen. Rund 30000 Euro soll die Stadt der Anschluss kosten. Derzeit prüft die Verwaltung Angebote verschiedener Firmen, die den Anschluss vornehmen könnten.
»Die Lücke schließen«

Zweimal Meister

Der 13-jährige Laurenz Berner vom Karate-Verein Durach-Weidach ist Bayerischer Karate-Meister im Schülerbereich in den Disziplin Kata (Scheinkampf) und Kumite (Freier Kampf Mann gegen Mann) in der Gewichtsklasse bis 38 Kilogramm. Sein Vereinskollege, der gleichaltrige Paul Lange, erkämpfte sich bei den Meisterschaften in Sonthofen im Kumite bis 53 Kilogramm die Bronzemedaille. Mit dieser Leistung haben sich beide für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Zweimal Meister

»Pling-Plong« im APC

Ein schwarzes Holzkästchen, nicht größer als ein Schuhkarton, mit einem Schallloch und einer kleinen metallenen Apparatur mit einer winzigen Kurbel daran – so sieht das Instrument des Musikers Franz Tröger aus. Unterstützt von Gitarre und Gesang gab der gebürtige Kemptener am vergangenen Samstag in den Kleinen Thermen des APC Songs, Miniaturen und Solostücke für sein Instrument Marke Eigenbau zum Besten – Eine Spieluhr.
»Pling-Plong« im APC

Sparsames Denkmal

Wer wissen möchte, wie viel Strom und Wärme das Kemptener Rathaus verbraucht, der kann das jetzt nachlesen. Denn gemäß der Energievorordnung von 2007, die auf der europäischen Energierichtlinie fußt, muss die Stadtverwaltung die energetischen Daten aller Gebäude mit über 1000 Quadratmetern Nutzfläche, in denen Ämter, Behörden oder ähnliches untergebracht sind, öffentlich aushängen. Als erstes bekam am vergangenen Mittwoch das Rathaus seinen Energieausweis.
Sparsames Denkmal

Harte Bedingungen

Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind kürzlich 86 Springer zum Dr. Franz Immler-Pokal in Isny angetreten. Wie der WSV Isny berichtet, war das Teilnehmerfeld stark, denn es wurde nur auf der K15 und K30 gesprungen. Die größere der beiden Schanzen präsentierte sich mit einem neuen Anlauf mit einer Edelstahlspur. Hier wurden hervorragende Weiten erzielt.
Harte Bedingungen

Isny erzählt öfter

Während der Sommermonate vom 1. Juli bis zum 15. September finden die Stadtführungen „Isny erzählt Geschichte“ neben der wöchentlichen Samstagsführung von 9.45 bis circa 11.15 Uhr an zwei Zusatzterminen statt. Im 14-tägigen Rhythmus stellen die Führer auch Dienstags um 19 Uhr und Sonntags um 11 Uhr die Sehenswürdigkeiten der Stadt vor.
Isny erzählt öfter

Zufällige Liebe

„Hier haben sie Ihren Hund zurück“, erzählt Friedrich Grabow mit glänzenden Augen. „Mit diesen Worten habe ich meiner zukünftigen Frau Helena ihren ausgerissenen Foxterrier 1943 auf der Straße in Kottern, jetzt St. Mang, wieder überreicht.“ 66 Jahre nach ihrem ersten Kennenlernen sind die beiden immer noch verheiratet und konnten in der vergangenen Woche Diamantene Hochzeit feiern.
Zufällige Liebe

Die Mörder treiben es bunt

Die Fahrt mit einem Heißluftballon ist ein unvergessliches Erlebnis. Sanft schwebt man durch die Luft und der Blick über den Rand des Korbes zeigt eine Spielzeugwelt, aus der Menschen grüßend heraufwinken. Von Zeit zu Zeit zieht der Ballonführer an der Leine, dann brüllen die Gasbrenner mit infernalischem Getöse los, um die Luft in der Hülle aufzuheizen. Im neuen Krimi von Kurt Simmeth endet für fünf Menschen eine Ballonfahrt tragisch. „Der Tod trägt Regenbogenfarben“ lautet der Titel seines neuen Allgäuthrillers, den er am vergangenen Samstag in Lindenberg vorstellte.
Die Mörder treiben es bunt

Große Fortschritte

Wir sind in den zwei Jahren schon enorm weit gekommen“, urteilte Dr. Richard Schießl, Leiter des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung, kürzlich im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) über die erste Phase des Projekts „Soziale Stadt Sankt Mang“.
Große Fortschritte

Wachablösung bei der JU

Markus Hatt heißt der neue Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Kempten. Hatt löst damit Stadtrat Stephan Prause ab, der nach zehn Jahren an der Spitze der JU sein Amt zur Verfügung stellte. Mit einer verjüngten Führungsmannschaft möchte die JU Kempten nun die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortführen.
Wachablösung bei der JU

Kunst für jedermann

Im Zweijahresrhythmus stellen im Museum am Mühlturm Hobbykünstler ihre Werke aus und zeigen, dass man mit seiner Freizeit auch Sinnvolles anfangen kann. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit und die diesjährige Ausstellung wurde eröffnet. Gleichzeitig läutete die Vernissage den Abschied des Isnyer Museumsleiters Martin Kratzert ein.
Kunst für jedermann

Seifenkisten nach Maß

„So wie der Wagen vom A-Team, schwarz mit einem roten Streifen“, soll sein Renngefährt aussehen, wenn es fertig ist, meint der zehnjährige Alexander. Ganz so rasant wie das Auto aus der Fernsehserie wird es wahrscheinlich nicht unterwegs sein, denn es ist eine Seifenkiste, die er und Papa Arnulf zusammen mit zwei weiteren Familien-Teams derzeit im Kempodium bauen. Am 19. Juli wollen sie bei der Allgäuer Seifenkistenmeisterschaft im Thingers teilnehmen.
Seifenkisten nach Maß

Wem folgt das Volk?

„So geht nun ein unrühmliches Zwischenspiel der römischen Geschichte zu Ende“ – gelassen resümiert Octavius, alias Michael Lucke, das Gemetzel, das sich kurz zuvor auf der Bühne des Stadttheaters abgespielt hatte. Er ist einer der Wenigen, die in William Shakespeares Drama „Julius Caesar“ das Machtspiel um die Herrschaft in Rom überlebt haben. Am vergangenen Samstag hatte das Stück Premiere im TheaterInKempten.
Wem folgt das Volk?

Musiknacht-Jubiläum glückt

„Heute Nachmittag waren meine Nerven angespannt bis zum Zerreißen“, so beschrieb Ira Wild, die Leiterin des Gästeamtes Weiler-Simmerberg, die Situation im Vorfeld der Musiknacht „Kleine Kunst auf kleinen Plätzen“. Zwischen 15 und 16 Uhr am vergangenen Samstag war noch ein heftiger Regen über Weiler niedergegangen, doch am Abend klarte der Himmel auf und es war trocken. Die Entscheidung, die Musiknacht stattfinden zu lassen oder abzusagen, war diesmal wirklich schwer. Doch mit dem Ende des Regens löste sich die Anspannung und Tausende belohnten die mutige Entscheidung der Organisatoren mit dem Besuch der Musiknacht. Schon zum zehnten Mal konnten sich die Gäste an dem vielseitigen Musikangebot auf den kleinen Plätzen in Weiler erfreuen.
Musiknacht-Jubiläum glückt

Papiertonne bleibt

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat in seinem neuesten Urteil die gewerbliche Sammlung von Altpapier untersagt. Im Verbreitungsgebiet des ZAK wird die „Blaue Tonne“ trotzdem beibehalten. Das Urteil besagt nämlich auch, dass private Haushalte ihr Altpapier grundsätzlich den öffentlich-rechtlichen Entsorgern zu überlassen haben – im Oberallgäu somit dem ZAK.
Papiertonne bleibt

Sicher durch den Tunnel

Am 23.Juli wird die 670 Meter lange Tunnelstrecke und die Zuführungsstraßen für die Isnyer Ortsumfahrung endlich eingeweiht. Damit wird sich vieles ändern und alle Beteiligten wollen gut darauf vorbereitet sein: Die Stadt Isny auf den abnehmenden Durchgangsverkehr und vor allem auch die Feuerwehren und Rettungsdienste, falls im Tunnel mal was schief geht. Aus diesem Grunde werden auch Notfallübungen abgehalten und für die Befehlsebene ist eine Begehung notwendig – so geschehen in der vergangenen Woche.
Sicher durch den Tunnel

Tipps vom Markt-Experten

In der Innenstadt lässt es sich gut einkaufen, das sehen auch die meisten Kunden so, wie Dr. Manfred Bauer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA), vergangene Woche dem Haupt- und Finanzausschuss erklärte. Laut dem Einzelhandelsgutachten der GMA (der KREISBOTE berichtete) sind weiterhin aber die 9000 Quadratmeter leer stehende Verkaufsfläche im Bereich Zentralhaus/SinnLeffers Grund zur Sorge. Mit einem Einzelhandelskonzept will der Ausschuss jetzt die Fußgängerzone beleben. Auch bei deren Erscheinungsbild können Stadt und Unternehmer noch nachbessern.
Tipps vom Markt-Experten