Ressortarchiv: Kempten

Neue Übersicht

Keine Ahnung, wo`s langgeht? In Isny ab sofort keine Frage mehr: Mithilfe der neuen, großformatigen Übersichtspläne an vier zentralen Standorten in der Isnyer Innenstadt und im Zentrum von Neutrauchburg fällt die Orientierung leicht.
Neue Übersicht

Die Ruhe nach dem Verkehr

Der innerstädtische Fahrzeugverkehr an der bisherigen Durchgangsstraße hat deutlich nachgelassen und in der Obertor- und Bergtorstraße richten sich die Gastronomen zunehmend draußen ein. Die Kaffeemanufaktur „Kaffeebohne“, der Gasthof Bären und „Der Grieche“ haben in der Obertorstraße den Sprung nach draußen geschafft und sind mit dem Besuch durchaus zufrieden. In der Bergtorstraße hat Café Mayer ebenfalls aufgestuhlt und eine feste Terrasse eingerichtet.
Die Ruhe nach dem Verkehr

Notwendiges Verständnis

Bereits zum 36. Mal wird heuer wieder die Verkehrssicherheitsaktion „Sicher auf Bayerns Straßen“ des Bayerischen Innenministeriums veranstaltet, an der sich alle Polizeidienststellen Bayerns beteiligen. Die Auftaktveranstaltung eröffnete am vergangenen Dienstag Polizeihauptkommissar Peter Kaiser vor dem Forum Allgäu.
Notwendiges Verständnis

Zu wenig wahrgenommen

Um Gäste in die Region zu locken, seien „weiche Faktoren“ wie Freundlichkeit, Servicequalität oder Werbung bedeutend, eröffnete OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) den Tourismustag im Rahmen der Allgäuer Festwoche. Allerdings sei auch das Gebaute wichtig, das Touristen bis zum Restaurant an der Bergbahn erleben. „Architektur sowohl im öffentlichen wie im touristischen Bereich ist ein noch zu wenig wahrgenommener Faktor“, betonte er vor dem Fachpublikum. Um das zu ändern, richtete sich der Fokus der Tagung auf „Architektur als touristisches Marketinginstrument“.
Zu wenig wahrgenommen

Kulturelle Plattform zum Anfassen

Keine Festwoche ohne Plattform für die Kultur. Und die war auch zum 60. Jubiläum der Wirtschaftsausstellung in so ziemlich allen Varianten, mal sehr professionell, mal weniger, von morgens bis spät in die Nacht, an verschiedenen Orten vertreten. Auf der kleinen Bühne in der Kulturecke von Halle 8 faszinierte beispielsweise Pierre Dumas „Der Zuckerbäcker“ sein Publikum aller Altersklassen mit Zauberkunst und süßen Naschereien, die er wortgewandt an den Mann respektive die Frau brachte. Ebenfalls begehrt war es, den Abdruck der eigenen Hand in schillernden Farben bemalt als Festwochen-Souvenir mit nach Hause zu nehmen, wozu am vergangenen Wochenende Gelegenheit war.
Kulturelle Plattform zum Anfassen

Neues aus dem Mittelalter

Rund 1000 Menschen gaben sich am Wochenende der Faszination mittelalterlichen Lebens beim Burgfest auf der Burghalde hin. Mussten sich Marketender, Darsteller, Künstler und Besucher am ersten Tag noch mit heftigem Regen abfinden, lachte wenigstens am zweiten Tag dann doch die Sonne. Bewährtes und auch einige neue Dinge erwarteten die Besucher auf der Burg. Heiß begehrt wie jedes Jahr waren die vielen Mitmachangebote für Kinder, die sich mit Feuereifer dem Kupfertreiben, Filzen, Bronzegießen und mehr widmeten. Wie in eine andere Zeit katapultiert, reihten sich mittelalterliche Handwerke aneinander. Seiler, Bierbrauer, Deichelbohrer, Korbmacher und Co. wurden dort mit großem Interesse bei ihrer Arbeit beobachtet.
Neues aus dem Mittelalter

Frischer Wind im Hofgarten

Frischer wirkt sie, die Jubiläumsausgabe der Festwochen-Kunstausstellung im Vergleich zu denen der vergangenen Jahre. Finden sich doch neben Exponaten mit bekannter Handschrift diesmal gleich eine ganze Reihe noch nicht etablierter, junger Künstler, die es zu entdecken gilt. Auffällig auch das Weniger an abstrakter Kunst, was Freunden erkennbarer Motive entgegen kommen dürfte.
Frischer Wind im Hofgarten

Übereifrig? – Kemptener CSU hängt Plakate zu früh auf

Der CSU-Kreisverband blickt nach Informationen des KREISBOTE offenbar einem Ordnungswidrigkeitsverfahren durch die Stadtverwaltung entgegen. Hintergrund sind offenbar zu früh und zum teil falsch aufgehängte Wahlplakate der Partei. Während Stadtdirektor Wolfgang Klaus auf das schwebende Verfahren verwies, war Kreisvorsitzender Thomas Kreuzer am Montag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Übereifrig? – Kemptener CSU hängt Plakate zu früh auf

»25 tolle Jahre«

Ohne ihn wäre die Allgäuer Festwoche möglicherweise nie das geworden, was sie heute ist – eine der größten Verbrauchermessen in Süddeutschland, kombiniert mit einem einwöchigen Volksfest. Trotzdem hieß es am Freitag Abschiednehmen für Heinz Buhmann. Abschiednehmen von „seiner“ Festwoche, die er 25 Jahre lang hauptverantwortlich organisiert hat. Künftig wird sich Buhmann verstärkt dem Bereich Tourismus und Marketing widmen. Bevor es aber soweit ist, gab es am Freitag zunächst ein Abschiedsgeschenk von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU).
»25 tolle Jahre«

»Ein starkes Finale«

Wäre es jeden Tag so heiß gewesen wie am vergangenen Mittwoch und Donnerstag, hätten die Verantwortlichen wohl die Besucher schwächste Festwoche seit Jahren verbuchen müssen: Nur rund 6500 Tagesbesucher fanden am Donnerstag den Weg aufs Gelände – gerade einmal die Hälfte eines „normalen“ Festwochentags. Das „starke Finale“, wie es Organisator Heinz Buhmann am Sonntagnachmittag bezeichnete, sorgte dann jedoch für einen versöhnlichen Abschluss: Mit insgesamt rund 103000 Tagesbesuchern und 71000 Abendgästen hat die 60. Allgäuer Festwoche das Niveau der vergangenen Jahre halten können.
»Ein starkes Finale«

Autofahrer müssen leidensfähig sein

Auf die Autofahrer in Kempten kommen schwere Zeiten zu: Seit Montag wird auch auf dem Adenauerrring gearbeitet, sodass der Bereich zwischen Pettenkoferstraße und Haubensteigweg bis 10. September nur einspurig befahrbar ist. Bis Ende des Jahres komplett gesperrt bleibt hingegen die Herrenstraße zwischen Madlener Straße und Orangerieweg.
Autofahrer müssen leidensfähig sein

Auf dem Prüfstand

„Noch den ganzen August läuft die Zertifizierung der Isnyer Gastronomie und Hotellerie“, erklärt Dirk Monath von FUTOUR Südwest aus Freiburg. Die Betriebe werden derzeit nach über 100 Kriterien in 13 Rubriken von den Testern anonym geprüft. Am 16. September werden dann schließlich in Rahmen einer Feier im Schloss die Urkunden ausgehändigt.
Auf dem Prüfstand

Allgäuer Festwoche

Die
Allgäuer Festwoche

Alles friedlich

Neben den Veranstaltern hat am Montag auch die Polizei ein zufriedenstellendes Fazit aus der 60. Allgäuer Festwoche gezogen. „Es ist nichts Schlimmes passiert“, sagte Karl-Heinz Schader von der PI Kempten gegenüber dem KREISBOTE. Positiv sei vor allem, dass es heuer im Gegensatz zu den vergangenen Jahren kaum Glasbruch gegeben habe, so Schader.
Alles friedlich

Deutliches Votum

In der Diskussion um den Bau einer Tiefgarage unter dem Hildegardplatz hat sich jetzt das Architekturforum Kempten zu Wort gemeldet. In einer Stellungnahme an OB Dr. Ulrich Netzer (CSU), die Bauverwaltung, Stadträte und Mitglieder des Arbeitskreises sprechen sich die Kemptener Architekten eindeutig gegen den Bau eines unterirdischen Parkhauses aus. Nahezu einstimmig hätten die Mitglieder sich dagegen ausgesprochen.
Deutliches Votum

Wankende Liebesbeziehung

Sind Kultur und Politik Liebesbeziehung oder Zweckgemeinschaft? Beim ersten Talk im Theater stellten sich Dr. Wolfgang Heubisch (FDP), Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) und Peter Baumgardt, leitender Direktor des TheaterInKempten (TIK), der Diskussion mit Gästen aus Kultur und Politik, um die „Reibungsflächen zwischen dem künstlerisch Wünschenswerten und dem finanziell Machbaren“ auszuloten.
Wankende Liebesbeziehung

Klares Bekenntnis

Als einer der Höhepunkte der Allgäuer Festwoche lockt die Kunstausstellung jedes Jahr zahlreiche Besucher in den Hofgarten. Zur Jubiläumseröffnung drängten sich gut 800 Menschen im Residenzhof, um die jüngst gekürten Preisträger bei der Verleihung auf der Bühne zu sehen, ausgefallene Musik zu hören, einen menschennahen Minister Dr. Wolfgang Heubisch zu erleben, und natürlich die 77 ausgewählten Werke in der Ausstellung zu begutachten.
Klares Bekenntnis

Attraktive Altstadt

Die Verwaltung will das Gelände zwischen der Straße „An der Stadtmauer“ und dem Sankt-Mangplatz attraktiver gestalten. Ähnlich wie schon das Schwanengelände oder den „Schwarzen Adler“ wollen Stadtverwaltung und Sozialbau die Gebäude in dem Gebiet sanieren und so ein ansehnliches Wohn- und Büroviertel entstehen lassen. Die teils Denkmal geschützten Häuser auf dem Areal gehören laut Baureferentin Monika Beltinger der Sozialbau, ebenso das Haus, indem zur Zeit noch die Autovermietung Sixt untergebracht ist.
Attraktive Altstadt

Vereinte Allgäuer

Es gibt eigentlich nur ein Allgäu, das teilt sich zwar noch in alle Himmelsrichtungen auf, ist aber sonst im eigentlichen Sinne zusammengehörig. So verstehen sich die Allgäuer jedenfalls fast immer und am Westallgäu- Abend am Kurhaus im Park ganz besonders. Karl Stiefenhofer und Michaela Grice hatten unter dem Segel des Pavillons die Moderation übernommen und Karl Stiefenhofer war es auch, der beim Aschermittwochgericht in Eglofs dafür sorgte, dass der 2008 gerade gewählte Isnyer Bürgermeister Rainer Magenreuter diese Veranstaltung für 2009 zusagte.
Vereinte Allgäuer

Mehr Fragen als Antworten

Zu keiner Entscheidung ist jetzt der Bauausschuss in der Frage gekommen, ob das Häuschen der Renngemeinschaft Allgäu (RGA) auf ihrem Trial-Gelände in der Riederau stehen bleiben darf. Als die Stadträte sich vor Ort ein Bild von dem vermeintlichen Schwarzbau machten, stellten sich Stadtrat Hans Mangold (Grüne/FL) zahlreiche weitere Fragen. Die will OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) erst geklärt wissen und stellte die Abstimmung zurück.
Mehr Fragen als Antworten

»So gut wie früher«

Ein guter Tropfen ist den Braumeistern des Allgäuer Brauhauses traditionell zur Festwochenzeit offensichtlich wieder gelungen. Bei der Festbierprobe im „Stift“ am Dienstagabend vergangener Woche ließen es sich die Gäste aus Kommunalpolitik, Stadtverwaltung und Wirtschaft jedenfalls genussvoll munden. Und da das Bier zum 60. Jubiläum der Allgäuer Festwoche gebraut worden war, gab es einen zünftigen Rückblick auf die vielen Veränderungen seit den guten alten Zeiten.
»So gut wie früher«

Viel erreicht, noch mehr zu tun

Kempten ist eine familienfreundliche Stadt – meint zumindest der Versicherer „Cosmos Direkt“, der auf dem Stadtfest im Juli 200 Mütter und Väter zum Thema Familienfreundlichkeit befragt hat. Über die Hälfte gaben der Allgäumetropole demzufolge die Schulnote eins oder zwei. Jeweils 44 Prozent forderten jedoch bessere Betreuungs- und Freizeitangebote. Das Ergebnis der Umfrage veröffentlichte die Versicherungsgesellschaft fast genau ein Jahr nachdem die Stadtverwaltung selbst ihren Entwurf einer Familienfreundlichkeitsprüfung vorstellte – und zum gleichen Ergebnis wie der Versicherer kam.
Viel erreicht, noch mehr zu tun

Erster Punktgewinn

Der FC Kempten hat in der Bezirksoberliga mit einem 1:1 beim TSV Nördlingen den ersten Punkt in der neuen Saison geholt. Torschütze des ersten Saisontors war Manuael Maier, der die Nördlinger Führung in der 677. Spielminute egalisierte und damit für Erleichterung beim Landesliga-Absteiger gesorgt.
Erster Punktgewinn

Serienvergewaltiger?

Durch die versuchte Vergewaltigung einer 14-Jährigen Anfang Juli (der KREISBOTE berichtete) ist die Polizei im Westallgäu offenbar einem Serientäter auf die Spur gekommen. Die am Tatort gefundenen DNA-Spuren konnten bislang zwar nicht zur Identifizierung des Unbekannten führen, beweisen aber, dass der Mann in den vergangenen neun Jahren mehrere junge Frauen im Westallgäu angegriffen hat. Das LKA hat die ausgeschriebene Belohnung unterdessen von 1500 auf 3000 Euro erhöht.
Serienvergewaltiger?

Nur wenig Spielraum

Bis spätestens 2020 soll Kempten Vorbild für andere Städte in Sachen Klimaschutz sein. So sieht es zumindest die Agenda von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) mit ihren fünf strategischen Zielen vor (der KREISBOTE berichtete). Dass die Allgäu-Metropole dabei durchaus auf einem guten Weg ist, zeigte sich unlängst im Stadtrat. Deutlich machte die Debatte aber auch, dass die Politik trotz aller Lippenbekenntnisse auf Klima- und Umweltschutz einen nur sehr begrenzten Einfluss hat. Trotzdem oder gerade deswegen einigte sich das Stadtparlament einstimmig auf das vorgelegte Konzept.
Nur wenig Spielraum

Zwischenbilanz

Seinen dritten Geburtstag hat jetzt das Projekt „Zukunft bringt’s“ der Stadt Kempten gefeiert. Seit Juli 2006 haben sich die Verantwortlichen im Zuge von „Zukunft bringt`s“ bemüht, mit verschiedenen Förderinstrumenten mehr Schulabgänger für die Arbeitswelt fit zu machen – durchaus mit Erfolg, wie Christa Eichhorst, Sprecherin des OB-Büros, vergangene Woche in einer Pressemitteilung bilanzierte. Dennoch sei das positive Fazit aus den vergangenen drei Jahren nur eine Zwischenbilanz.
Zwischenbilanz

»Leistungsschau der Region«

1949 muss schon ein besonderes Jahr gewesen sein. Die Bundesrepublik wurde aus der Taufe gehoben, das Grundgesetzt verfasst, in Ingolstadt erblickte ein Bub namens Horst Lorenz Seehofer das Licht der Welt und in Kempten fand erstmals die Allgäuer Festwoche statt. Zwei der Geburtstagskinder trafen nun am Freitag genau 60 Jahre später unmittelbar aufeinander – der Bub, der heute Ministerpräsident ist, und die Festwoche, die sich von einer kleinen lokalen Schau zu einer der größten Verbrauchermessen in Süddeutschland gemausert hat. Dabei profitierten beide voneinander.
»Leistungsschau der Region«

Deftig erotisch

Einen Abend voller Liebeskunst und Lebenslust erlebten die gut 70 Besucher bei der Lesung aus Bocaccios Novelle „Decamerone“ im Rahmen des APC-Sommers mit dem „Duo Vocale“. Sinnlich, deftig erotisch, frivol aber auch rührend und voll derber Komik sind die Fantasien der zehn sonst ganz sittsamen Protagonisten, die Boccacio mit deutlicher, oft auch hintergründiger Sprache in seinem „Zehntagebuch“ preis gibt.
Deftig erotisch

Klasse Fahrt

Mit dem Heißluftballon ins Unbekannte und zu Fuß wieder zurück – das ist die Idee hinter dem so genannten „Ballontrekking“. Im Rahmen der Allgäuer Wandertage, die der Heimatbund ausrichtet, feiert diese neue Art des Wanderns Premiere. Der KREISBOTE durfte sie schon einmal vorab ausprobieren.
Klasse Fahrt

Kultur, Geschichte und Shopping

Zu zwei „blauen Tagen“ laden die Büros für Kultur und Stadtmarketing am Freitag, 28. August, und Samstag, 29. August, nach Isny ein. Erleuchtende Eindrücke können die Besucher in einer blau illuminierten Stadt während der „Langen Einkaufsnacht“ und der „Kultur- und Museumsnacht“ erleben. Dabei experimentieren die Mitwirkenden mit der kulturhistorischen Bedeutung Isnys als Leinenstadt und der Farbe „Blau“. Der Einzelhandel und die Gastronomie bieten ihren Kunden und Gästen spezielle Angebote rund um das Thema. Als Bühne und „blauer Faden“ liegen in der Wassertor- und Espantorstraße lange blaue Teppiche aus, auf denen ein spritziges Rahmenprogramm aufgeführt wird.
Kultur, Geschichte und Shopping

Ist der Weg nun frei?

Der Bebauungsplan Ulmer Straße, der einen Bau- und Gartenmarkt auf dem Areal vorsieht, hat seine letzte Hürde genommen. Nur noch kleine Änderungen nahmen Bauausschuss und Stadtrat in ihren Sitzungen in der vergangenen Woche vor und beschlossen jeweils einstimmig das Papier. Zieht nun wie bereits mehrfach berichtet der „Praktiker“-Markt von der Wies- an die Ulmer Straße, kann sich am alten Standort wieder Einzelhandel ansiedeln, wie Uwe Weißfloch vom Stadtplanungsamt erklärte.
Ist der Weg nun frei?

Ehrenamt fördern

Einmal mehr hat in der Musikakademie Marktoberdorf eine beachtliche Summe den Besitzer gewechselt: Die jährliche Übergabe der Sparkassen-Spende in Höhe von 450000 Euro ging dabei an insgesamt 240 Spendenempfänger aus den Landkreisen Ost- und Oberallgäu und der Stadt Kempten. Ziel sei es, ehrenamtliche Tätigkeiten zu unterstützen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Allgäu, Martin Haf.
Ehrenamt fördern

Auf den Fersen

Gualtiero Brissoni aus Bergamo war kürzlich bei der 10. Internationalen Classic-Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt des Motorsportclubs Isny das Maß aller Dinge. Mit insgesamt 633,48 Punkten sicherte sich der mehrfache Welt- und Europameister den Gesamtsieg bei einer der anspruchsvollsten Rundfahrten in der Szene.
Auf den Fersen

Basilika nicht in Gefahr

Die Stabilität der St.-Lorenz-Basilika ist nicht gefährdet, sollte unter dem Hildegardplatz eine Tiefgarage gebaut werden. Diesbezüglichen Sorgen, die Stadtrat Hans Mangold im Vorfeld geäußert hatte (der KREISBOTE berichtete), trat in der jüngsten Bauausschusssitzung der Ingenieur und Gutachter Prof. Karl Schütz entgegen. Sowohl für die eigentliche Bauzeit als auch die Zeit danach gab er Entwarnung.
Basilika nicht in Gefahr

Einmalige Mischung

Als die Allgäuer Festwoche im August 1949 Premiere hatte, da war das „Wunder von Bern“ jenseits aller Vorstellungen, die D-Mark aber immerhin schon ein Jahr alt, das Grundgesetz seit drei Monaten in Kraft. Einerseits ist die 60. Allgäuer Festwoche vom 14. bis 23. August ganz anders als die erste, andererseits ist auch sie wieder eine einmalige Mischung aus Messe, Geselligkeit, Kunst, Kultur und Sport. Rund 400 Aussteller zeigen in den 19 Hallen und auf dem großen Freigelände im Herzen der Stadt Angebote aus Industrie, Handel und Dienstleistung. Mit neuen „Erlebniswelten“ und 500 Programmpunkten geht die Jubiläumsfestwoche an den Start – ganz nach dem Motto: 60 Jahre und kein bisschen leise.
Einmalige Mischung

Bühnenreife Hochzeit

Mit 60 roten Rosen hat Hugo Heidelberger (81) am vergangenen Donnerstag seine Frau Christel (81) überrascht. Der Anlass war ein besonderer – die Diamantene Hochzeit stand ins Haus. Jede Rose steht für ein gemeinsames Ehejahr.
Bühnenreife Hochzeit

Keine Staus vor Leubas

Eine gute halbe Million Euro investieren der Bund und die Stadt Kempten in die Einmündungen in die Kaufbeurer Straße vor Leubas. Ampeln und bessere Abbiegespuren in der Daimlerstraße und an den Autobahnabfahrten sollen dort künftig dafür sorgen, dass der Verkehr nicht ins Stocken gerät. Nach den Ferien soll der Umbau bereits losgehen, so der Chef des Tiefbauamts, Markus Wiedemann, kürzlich im Bauausschuss. Autofahrer müssen sich im Kemptener Norden also auf einen heißen Herbst einstellen.
Keine Staus vor Leubas

Idol zu Gast

Leger in Jeans und kariertem Hemd betrat am Freitag ein besonderer Gast ganz unauffällig durch eine Seitentüre die Schrannenhalle des Rathauses. Ex-Fußballnationalspieler Andreas Brehme war zu Besuch in Kempten, um sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Anschließend ging es zum Derby zwischen dem TSV Kottern und dem FC Kempten zum Saisonauftakt der Bezirksoberliga Schwaben.
Idol zu Gast

Strenge Regeln und Kontrollen

Jugendschutz und verstärkte Aufmerksamkeit hinsichtlich vermehrt auftretender Wetterkapriolen stehen heuer im Vordergrund des Festwochen-Sicherheitskonzepts. „Unwetter sind mittlerweile ein Problem“, sagte Stephan Rudolph, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, in Anspielung auf den Hagelsturm vom vergangenen Festwochenmontag. „Da sind wir scharf an der Kante vorbei geschrammt“, blickte er am heutigen Dienstag bei der Vorstellung des Konzepts in der Polizeiinspektion zurück.
Strenge Regeln und Kontrollen

Entscheidung gefallen

Die Jugend- und Familiengästehäuser (JUFA) aus Österreich haben den Zuschlag für den Bau eines Jugendgästehauses am Cambomare erhalten. Einen entsprechenden Beschluss des KKU-Aufsichtsrates vom Donnerstagabend bestätigte das OB-Büro am Freitag. Demzufolge hat sich das Gremium mehrheitlich für die JUFA entschieden. Aus dem Rennen ist damit das Bayerische Jugendherebergswerk, das sich ebenfalls beworben hatte. Nach Informationen des KREISBOTE hätte der Bau einer Jugendherberge einen zu hohen städtischen Zuschuss zur Folge gehabt. Dieses Risiko wollte man offenbar nicht eingehen. Von dem neuen Jugendgästehaus erhoffen sich die Verantwortlichen bis zu 35000 neue Gäste in Kempten pro Jahr.
Entscheidung gefallen

Auf Bewährtes aufbauen

Nikola Stadelmann wird wie bereits im KREISBOTE berichtet neue künstlerische Leiterin des TheaterInKempten (TIK). Das gab das Büro von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) am heutigen Dienstag bekannt. Gestern Abend zuvor habe sich der Aufsichtsrat der Theater gGmbH auf Stadelmann als Nachfolgerin des Ende Mai 2010 gehenden TIK-Direktors Peter Baumgardt geeinigt, heißt es weiter in der Mitteilung.
Auf Bewährtes aufbauen

»Es hat sich viel verändert«

War die Amtszeit von Hans-Peter Rauch als Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Kempten auch nur kurz – aufgrund seiner Ernennung zum stellvertretenden Präsidenten der Handwerkskammer für Schwaben musste er als Kreishandwerksmeister zurücktreten – so hat er in diesen rund zweieinhalb Jahren doch viel bewegt. „Sein Wirken war sehr intensiv, mit ihm hat sich viel verändert“, würdigte Hans-Peter Hartmann, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Kempten, als neuer Kreishandwerksmeister jetzt die Leistung seines Vorgängers.
»Es hat sich viel verändert«

Alle helfen kräftig mit

Große Fortschritte macht der Neubau des Roten Kreuzes am Angelehof. „Wir sind froh über die derzeitig stabile Wetterlage“, so der Baubeauftragte Andreas Gobs, der in seiner Freizeit die komplette Baustelle unentgeltlich organisiert, gegenüber dem KREISBOTE. In der vergangenen Woche hat die Firma Fugel aus Kleinweiler die ersten Fertigteile angeliefert, kurz darauf war das Gebäude bereits in seinen zukünftigen Ausmaßen gut zu erkennen.
Alle helfen kräftig mit

»Ja« zu neuem Entwurf

Gegen die Stimmen von Grünen, FDP und OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) hat der Bauausschuss am vergangenen Dienstag den Entwurf zu dem geplanten Neubau an der Ecke Bahnhof-/Mozartstraße abgesegnet. Nachdem der erste Entwurf, der einen Glaswürfel auf dem Dach im Bereich der Straßenecke vorsah, im Juni nicht auf Zustimmung gestoßen war, fand die neue Planung jetzt eine Mehrheit. Neben den vier Ausschussmitgliedern, die dagegen stimmten, hatte auch Baureferentin Monika Beltinger ihre Probleme mit dem Vorschlag.
»Ja« zu neuem Entwurf

Besonders liebevoll

„Unser Erbe – unsere Zukunft“ ist der Titel eines Wettbewerbs, den die Zeitschrift „Das Haus“ gemeinsam mit den Landesbausparkassen ausgeschrieben hat. Gesucht wurden Bauprojekte, bei denen eine Alt-Immobilie besonders liebevoll und kreativ modernisiert wurde, nach dem Motto „Vom Aschenputtelhaus zum Schmuckstück“. Sieger des bundesweiten Wettbewerbs ist eine Familie aus Windach, der verantwortliche Architekt kommt aus Kempten.
Besonders liebevoll

Neue Beratungsstelle

In diesen Tagen wurde in Kempten ein neues Beratungs-Büro für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und gesetzlichen Betreuer eröffnet. Die von vier Behinderten-Organisationen gegründete „Impulse-Bürgerservice gemeinnützige GmbH“ kann nun mit Sozialpädagoge Klaus Trunzer die Arbeit aufnehmen.
Neue Beratungsstelle

Sprühen für den Stadtteil

Kahl wirkte die Lagerhallenwand des Elektroschmelzwerks, die dem neuen Jugendspielplatz an der Magnusstraße in Sankt Mang zugewandt ist – bis jetzt. Am vergangenen Wochenende griffen drei Jugendliche des Stadtteils zur Spraydose und verschönerten unter professioneller Anleitung die Wand mit Graffitis. Mit sprühen allein war es jedoch nicht getan.
Sprühen für den Stadtteil

Kottern gewinnt Derby

Mit einem 1:0-Heimsieg des TSV Kottern ist am Freitagabend das Stadtderby zwischen den Vorstädtern und dem FC Kempten ausgegangen. Für die Kotterner, die erst in der zweiten Halbzeit so richtig aufdrehten, traf der Ex-FCK-Spieler Matthias Köster nach dem Wiederanpfiff per Kopf. Rund 1500 Zuschauer waren nach Sankt Mang gekommen, um sich das Derby anzusehen. Es entwickelte sich trotz hoher Erwartungen an den Saisonauftakt in der Bezirksoberliga Schwaben kein fesselndes Spiel.
Kottern gewinnt Derby

Verrückter Wettbewerb

Mit dem einstigen Straßenfeger „Spiel ohne Grenzen“ hatte die neue Spielshow „Crazy Competition“ („Verrückter Wettbewerb“) nicht sehr viel gemeinsam. Doch das war von den Veranstaltern, dem Fernsehsender Pro7 und der Produktionsfirma Red Seven, anscheinend auch gar nicht beabsichtigt. Vergangenen Woche drehten sie mit dem Match Buchenberg gegen Wiggensbach die erste Folge der neuen Unterhaltungssendung von Pro7 im Allgäu.
Verrückter Wettbewerb

Allgäu-Tag kommt

Nur noch knapp zwei Wochen, „dann können wir in Isny unseren fast schon traditionellen Allgäu-Tag feiern“, freute sich kürzlich Katrin Mechler, Leiterin des Büros für Stadtmarketing. „Isny macht Allgäu“ lautet das Motto, unter dem die Gäste und Kunden aus dem bayerischen Allgäu eingeladen werden. Wegen des Feiertags Maria Himmelfahrt am Samstag, 15. August, haben in Bayern alle Läden geschlossen. Im württembergischen Isny sind die Geschäfte hingegen geöffnet.
Allgäu-Tag kommt