Ressortarchiv: Kempten

»Herausragende Stellung«

Amphoren waren es, die zahlreiche Informationen zur römischen Handels- und Wirtschaftsgeschichte wie auch zur antiken Speisekultur lieferten. Mit seinem eben erschienen Buch „Amphoren aus Cambodunum/Kempten“ belegt Dr. Florian Schimmer nun erneut die wichtige Rolle, die die Stadt für die Erforschung der Antike im süddeutschen Raum und weit darüber hinaus einnimmt. Vergangene Woche wurde die Publikation aus der Reihe „Cambodunumforschungen“ im Kemptener Rathaus vorgestellt.
»Herausragende Stellung«

Zeitreise mit Prunkstücken

Eine Herausforderung sei es schon gewesen, all die Kunstwerke wieder ausfindig zu machen, meinte die freie Kunsthistorikerin Ilka Knöpfel im Gespräch mit dem KREISBOTE. Unterstützt von Mitarbeiterinnen der Kemptener Museumsabteilung hatte sie sich für die aktuelle Ausstellung in der Kemptener Kunsthalle „Aus Liebe zur Kunst. 40 Jahre Bürgerpreis und Thomas-Dachser-Gedenkpreis“ auf Spurensuche begeben und war zum größten Teil fündig geworden. Die 35 gezeigten Werke von 28 Preisträgerinnen und Preisträgern zeigen eine interessante Entwicklung nicht nur des Kunstschaffens im Allgäu als solches.
Zeitreise mit Prunkstücken

Gesunder Spaß

„Villa Kunterbunt“ heißt der Kindergarten in Altusried, dementsprechend farbenfroh waren die Vollkornbrotscheiben belegt, die die Kinder unter fachkundiger Anleitung vergangene Woche produzierten. Mit Schürzen und Kochmützen ausgestattet, sahen sie aus wie Küchenmeister Ralf Hörger, nur im kleineren Maßstab. Thomas Krambs war wie alle anderen Kinder auch mit Eifer dabei, denn selbst hergestelltes Essen schmeckt einfach besser. Verwendet wurden Produkte aus der Region, was der Rollenden Küche ein Lob vom CSU-EU-Parlamentarier Markus Ferber einbrachte: „Dass es außer Pommes und Hamburger wertvolle, gesunde und regional produzierte Lebensmittel gibt, ist eine wichtige Erfahrung für unsere Kinder“, sagte der Gast aus Brüssel.
Gesunder Spaß

Bewerbungs-Joker

„Denkt bitte daran, die Zertifikate euren Bewerbungsschreiben hinzuzufügen“, mahnte Schulleiter Alfons Keisinger die Achtklässler der Wittelsbacher Schule, die dieses Schuljahr das Projekt „3-Joker zum Berufseinstieg“ absolviert haben. In Zusammenarbeit mit der Firma Liebherr schnupperten die Hauptschüler neben dem Unterricht in den technischen Berufszweig und bekamen jetzt den Erfolg ihrer Bemühungen schwarz auf weiß überreicht. Das Zertifikat soll den Jugendlichen als Qualifikation bei der Lehrstellensuche helfen.
Bewerbungs-Joker

»Fühlen uns veräppelt«

Unter den Kemptener Hoteliers geht die Angst um. Die Angst vor der vermeintlichen „Billig-Konkurrenz“ aus Österreich, der JUFA. Die hat sich genauso wie das Bayerische Jugendherbergswerk um den Bau eines Jugend- und Gästehauses am Cambomare beworben. Wer von beiden den Zuschlag bekommt, entscheidet der Aufsichtsrat des KKU als Bauherr am morgigen Donnerstagabend, 6. August, im Anschluss an die Sitzung des Stadtrates. Nach Informationen des KREISBOTE tendiert das Gremium derzeit aber aus Kostengründen in Richtung der Österreicher. Genau in denen sehen die Hoteliers allerdings ein mit Steuermitteln subventioniertes „Low-Budget-Hotel“ und somit Konkurrenz. Deshalb haben sie sich am vergangenen Donnerstag eindeutig für den Bau einer klassischen Jugendherberge ausgesprochen – und Kritik an OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) geübt. Den lässt das Ganze jedoch relativ unberührt.
»Fühlen uns veräppelt«

»Wir haben doch kein Geld«

Für eine rasche und bezahlbare Umgestaltung des Hildegardplatzes haben sich am Dienstagabend vergangener Woche Stadträte der Grünen und der UB/ödp sowie Kemptener Bürger im Haus Hochland ausgesprochen. Viele der rund 50 Zuhörer bei der Veranstaltung, zu der die beiden Gruppierungen eingeladen hatten, fürchteten vor allem die hohen Kosten und baulichen Risiken einer Tiefgarage und sprachen sich mehrheitlich gegen das unterirdische Bauwerk aus.
»Wir haben doch kein Geld«

Frauenliste im Wandel

Für die Belange der Frauen eintreten und eine Bürgermeisterin für Kempten fordern– das hatten sich Inge Vornroht, Inge Weidelich und Elisabeth Brock auf die Fahnen geschrieben, als sie 1989 die Kempt’ner Frauenliste gründeten. Im Haus International feierten die Mitglieder der Liste jetzt ihr 20-jähriges Jubiläum. Dazu präsentierten die Frauen ein Archiv über die bisherige Arbeit der Frauenliste, das als Grundlage für die Zukunft dienen soll.
Frauenliste im Wandel

Die Rechte der Gemeinde wahren

Beträchtliche Lücken klafften zwischen den Stühlen, auf denen die Mitglieder des neuen Gemeinderats vergangene Woche zur konstituierenden Sitzung Platz nahmen. Noch hatte sich die Sitzordnung nicht an die Verkleinerung des Gremiums von 29 auf 19 Sitze angepasst. Nach ihrer Vereidigung und der Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter gingen die Räte gleich an die Arbeit und trafen die ersten Entscheidungen für Isny.
Die Rechte der Gemeinde wahren

Differenziertes Bild

Für einen attraktiven Hildegardplatz und einen florierenden Wochenmarkt steht die große Tiefgaragenlösung. Für die Erreichbarkeit der Geschäfte und die Sicherung der bestehenden Struktur ist vor allem die Planungsvariante ohne Tiefgarage von Vorteil, die kleine Tiefgarage findet kaum Unterstützung. Nach Auswertung der Bewertungskarten, die die Besucher der Bürgerinformation zum Hildegardplatz vor gut sechs Wochen ausfüllten, ist das der Meinungsquerschnitt, wie OB Dr. Ulrich Netzer (CSU), Baureferentin Monika Beltinger und Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann am Montagnachmittag erklärten.
Differenziertes Bild

»Glücksfall für den Stadtteil«

„Leinen los! Das Schiff sticht in See!“ Ab ging die Reise durch bisweilen stürmische Gewässer, die die „Queen Ilse“, auch bekannt als Ilse Roßmanith-Mitterer, in ihren 26 Jahren als Rektorin der Fürstenschule meisterlich durchschifft hatte. Zur Abschiedfahrt in der vergangenen Woche wurde sie von ihren Leichtmatrosen und ihrer Schiffsmannschaft, respektive Schüler und Lehrerkollegium, inklusive Elternbeirat, Schulleiter-Kollegen und dem Reeder der „Fasser-Lines“, Schulrat Hans Fasser, mit einer humorvoll-szenischen Rückschau überrascht. Ihr Faible für Bootsfahrten und Sprüche wie „Wir sitzen alle in einem Boot“, seien Inspiration für die Schiffskulisse gewesen, wie der galant moderierende Konrektor Kurt Richter preis gab.
»Glücksfall für den Stadtteil«

Höhen und Tiefen

An dem Tag, als Franz Riedel (82) und Anna Hollermayr (81) heirateten, berichtete die Tageszeitung vom Unmut über die Militärregierung, vom Schriftsteller Thomas Mann, der die bayerische Kulturpolitik lobte und vom Papierkrieg bei der Einreise nach Österreich. Es war der 30. Juli 1949. Am vergangenen Donnerstag feierte das Paar Diamantene Hochzeit – das 60-jährige Hochzeitsjubiläum.
Höhen und Tiefen

»Freundliche Atmosphäre«

„Die Anlage verspricht eine interessante, freundliche und angenehme Atmosphäre für Patienten und Personal“, urteilten die Preisrichter über den Entwurf, den das Büro „Felix + Jonas Architekten BDA Stadtplaner“ für den geplanten Psychiatrie-Neubau am Klinikum Kempten eingereicht hatte. Das Gremium aus Fachleuten und prominenten Vertretern von Klinikum, BKH, Stadt, Landkreis und Bezirk hat am vergangenen Freitag das Münchner Architekturbüro zum Sieger des Realisierungswettbewerbs für den Neubau gekürt. Den endgültigen Zuschlag hat das Münchner Büro allerdings noch nicht.
»Freundliche Atmosphäre«

Belästigung vorbeugen

Die Vorfälle, bei denen es rund um den Lindenberger Stadtplatz bedingt durch betrunkene Menschen zur Belästigung von Bürgern und Gästen kam, haben sich in der jüngsten Zeit gehäuft. In der Vergangenheit waren mitten im Zentrum der Stadt immer wieder Jugendliche zu beobachten, die am hellen Tag Alkohol konsumierten. Mehrfach war das Thema bereits Anlass zur Diskussion im Stadtrat. Jetzt greifen Stadtverwaltung und Polizei härter durch.
Belästigung vorbeugen

Verdient um die Stadt

Kurz vor der Sommerpause hat Bürgermeister Rainer Magenreuter den alten Gemeinderat verabschiedet und mit der Verleihung der Ehrenurkunden einen Schlussstrich unter die fünfjährige Amtszeit gezogen. Durch die Verkleinerung des Gemeinderats fallen zehn Sitze in dem Gremium weg und mit der kleineren Version startet Isny in eine neue Phase der Kommunalpolitik.
Verdient um die Stadt

SPD lässt nicht locker

Im Vorstand des SPD-Kreisverbandes ist auf Nachfrage von Axel Buchwald erneut heftig über die Entscheidung des Haupt- und Finanzausschuss, die Mittel für die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels nicht freizugeben, diskutiert worden. Stadträtin Ingrid Vornberger berichtete über die erheblichen, zum Teil auch mit Kosten verbundenen Vorarbeiten seitens der Baugenossenschaften, des Haus- und Grundbesitzervereins und des Mietervereins.
SPD lässt nicht locker

Besuch in der Hauptstadt

Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelika Graf haben kürzlich 50 Bürgerinnen und Bürger die Bundeshauptstadt Berlin besucht. Unter anderem begrüßte Graf eine Wohngruppe der Lebenshilfe Lindenberg in Berlin.
Besuch in der Hauptstadt

Golf für Jedermann

Fröhliches Lachen ertönt auf der Terrasse des Café Mocca, es ist 13.30 Uhr am frühen Samstagnachmittag. Markus, Joachim, Klaus, Anna, Lars, Enzo, Sandra, Reiner, Andi und Michael fühlen sich sichtlich wohl auf der SwinGolf-Anlage in Mywiler bei Opfenbach. Gerade kam die lustige Truppe von der ersten Hälfte ihrer Runde zurück. Neun Loch haben sie seit 10 Uhr geschafft, der Regen hat aufgehört, Sonnenstrahlen tauchen den sattgrünen Platz in ein warmes Licht. Jetzt gibt es Weizen vom Fass und Würstchen mit Senf, eine willkommene Stärkung für die nächsten neun Loch auf dem grünen Rasen. Die Truppe, so stellt sich auf Nachfrage heraus, ist die Belegschaft der Firma Jöcker aus Singen. Die SwinGolf-Anlage im Westallgäu haben sie als Ziel ihres diesjährigen Betriebsausflugs gewählt.
Golf für Jedermann