Ressortarchiv: Kempten

Über den Tellerrand hinaus

Vor 225 Jahren wurde der Gemeinde Lindenberg das Marktrecht verliehen. Am 21. Juli 1784 unterzeichnete Kaiser Franz Josef II in Wien die Urkunde und versah sie mit dem kaiserlichen Siegel. Das Pergamentpapier verbriefte für die Lindenberger Bürger das Recht, künftig drei Viehmärkte pro Jahr abzuhalten. Es war ein Meilenstein in der Stadtgeschichte, denn mit der Verleihung des Marktrechtes setzte für die Gemeinde eine Zeit wirtschaftlicher Prosperität ein. Mit einem dreitägigen Festprogramm erinnerte die Stadt Lindenberg am Wochenende an dieses geschichtsträchtige Ereignis.
Über den Tellerrand hinaus

Aufgeholt

Jochen Fleschutz, Christopher Wengler, Tobi Linder und Florian Linder von der Renngemeinschaft Allgäu (RGA) sind kürzlich als Ersatzfahrer bei der Deutschen Jugend-Trialmeisterschaft für den ADAC-Südbayern an den Start gegangen.
Aufgeholt

Unter Dach und Fach

Schulklassen, Sportvereine und junge Familien soll es ansprechen, das neue Jugendgästehaus, das ab dem kommenden Frühjahr auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades entstehen soll. Der Jugend- und Familiengästehäuser (JUFA) aus Österreich, die das Haus betrieben wird, schwebt ein pädagogisches Konzept vor, das auch die römische Vergangenheit Kemptens miteinbezieht. Sie wird das Gebäude vom Bauherrn, dem Kemptener Kommunalunternehmen (KKU) pachten. Den entsprchenden Vertrag haben KKU-Geschäftsführer Thomas Siedersberger und JUFA-Chef Gerhard Wendl am Freitag unterzeichnet.
Unter Dach und Fach

Fit für die Deutsche

Zu den 500 Startern aus 15 Nationen, die kürzlich beim Internationalen Karate-Junior-Cup in Koblenz teilgenommen haben, gehörten auch die Duracher Laurenz Berner, Paul Lange und Chiara Scarvaglieri, die für den Bayerischen Karatebund an den Start gingen. Besonders Berner beeindrucke in der Disziplin Kata, in der er Dritter wurde.
Fit für die Deutsche

Kein Abriss

Der Ausschuss für Technik und Immobilien des Gemeinderates hat in seiner ersten Sitzung mit acht gegen drei Stimmen abgelehnt, vorläufig Abbrucharbeiten in der Hofstatt vornehmen zu lassen. Erst müssten genaue Planungen und Termine für die weitere Entwicklung „Altstadt Süd“ auf den Tisch kommen.
Kein Abriss

Stephan Thomae triumphiert

Um kurz nach 18 Uhr bricht Jubel aus bei den knapp 40 FDP-Anhängern im „Stift“ in Kempten. Rund 15 Prozent haben die Liberalen erkämpft, auch in Bayern haben sie deutlich dazu gewonnen. Als dann feststeht, dass es reicht für Schwarz-Gelb, applaudiert auch Stephan Thomae. Der FDP-Kandidat aus Sulzberg wird wohl über die Landesliste der Liberalen als zweiter Oberallgäuer neben Dr. Gerd Müller (CSU) in den Bundestag einziehen. Zwar hat der Staatssekretär, der bereits vier Amtsperioden im Bundesparlament absolviert hat, deutlich weniger Erststimmen auf sich verbucht als vor vier Jahren, dennoch stimmte mit 53 Prozent die Mehrheit der Wähler in Kempten, dem Oberallgäu und dem Landkreis Lindau für ihn. Neben der FDP gewannen auch die Grünen und die Linke Wählerstimmen dazu.
Stephan Thomae triumphiert

Hohe Ziele

Pirmin Müller übernimmt ab diesem Schuljahr die Leitung an der Fürstenschule. Damit tritt er die Nachfolge von Ilse Roßmanith-Mitterer an. Vergangene Woche hat OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) den neuen Rektor im Rathaus vorgestellt.
Hohe Ziele

Neue Führung für den FC Kempten?

In letzter Minute scheint sich die Rettung für den FC Kempten anzubahnen: Acht Freiwillige sollen unter der Führung des jetzigen Notvorstands Michael Eß den angeschlagenen Verein künftig leiten. Bekommt der Verein bis zum 31. Oktober dennoch keine Führungsmannschaft, droht die Vereinsauflösung.
Neue Führung für den FC Kempten?

Großes gewirkt

Seinen 80. Geburtstag hat kürzlich Prälat Dr. Albert Lupp gefeiert. Im Rahmen einer Feierstunde im Margaretha- und Josephinen-Stift hat das Kuratorium der Stiftung, dem Lupp seit 22 Jahren vorsitzt, den Jubilar jetzt geehrt. Der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende, Max Gehring, würdigte sowohl den Sachverstand als auch das große Engagement, das Dr. Lupp für die Stiftung einbringe. Auch OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) dankte dem langjährigen Stadtpfarrer für seine Verdienste.
Großes gewirkt

Derby-Schlappe

Trotz sonnigen Herbstwetters und Bundestagswahlen kamen zum ersten Heimspiel des ESC Kempten gegen den Bayernligisten ERC Sonthofen 335 Zuschauer in die Kemptener Eishalle. Auch die acht Neuzugänge der „Sharks“ waren mit an Bord.
Derby-Schlappe

FC gewinnt Derby

Frischer Wind beim FC Kempten: Der FCK hat sich am Wochenende in einem spannenden Derby etwas überraschend gegen den zuletzt starken VfB Durach mit 2:1 durchgesetzt. Eine unglückliche Heimniederlage musste dagegen der TSV Kottern hinnehmen, der auf eigenem Platz dem TSV Mindelheim mit 0:1 unterlag – durch ein Eigentor.
FC gewinnt Derby

Auswärts-Krimi

Der TSV Kottern ist kehrte nach einem 3:3-Unentschieden beim Tabellenzweiten, dem BCA Oberhausen, mit einem Punkt zurückgekehrt. Die Kemptener Vorstädter holten nicht nur 0:2 Rückstand zur Pause auf sondern führten bis kurz vor Abpfiff sogar mit 3:2. Weniger Glück hatte der FC Kempten. Er verlor auswärts in Bubesheim mit 1:3 trotz ansehnlicher Leistung und enganierten Spiels.
Auswärts-Krimi

Festival der Sinne

Spazierengehen in Bildern, den Bach als Teil der Kunst verstehen und am Abend in unterschiedlichen Farben leuchten sehen; Kindern beim Heuhupfen zuschauen, sich als Erwachsener mit den Kindern im Bogenschießen messen, sich freuen über Begegnungen und gute Gespräche – eingerahmt von Musik-Art und Theatergruppe; Genuss von leckeren Spezialitäten von der „Kuhlen Bar“ über Espresso-Ecke und Weinstand – das alles und noch viel mehr ist „Kunst am Bach“ in Betzigau.
Festival der Sinne

Ein Klassiker in Bildern

Michael Endes „Momo“ erstrahlt in neuem Glanz: Der Isnyer Künstler Friedrich Hechelmann, ein langjähriger Freund des verstorbenen Autors, hat das Buch jetzt neu illustriert. Im Isnyer Schloss stellte er das Werk der Öffentlichkeit vor. Auch eine Ausstellung Hechelmanns ist ab sofort in der Kunsthalle im Schloss zu sehen.
Ein Klassiker in Bildern

Europäisch handeln

„Eine Politik, die uns als Weltbürgern nutzt“, will sie machen, und dazu hat sie nun ausgiebig Gelegenheit: Barbara Lochbihler sitzt jetzt für die Grünen im Europäischen Parlament. Die gebürtige Ronsbergerin ist die einzige Allgäuerin in dem Gremium. Am Freitag besuchte sie Kempten und traf dabei unter anderem auf Landrat Gebhard Kaiser (CSU), informierte sich über den ZAK und besuchte den Weltladen.
Europäisch handeln

Aber bitte mit Zukunft

Wenn, dann richtig, lautete der Tenor, als am Donnerstag der Schul- und Kulturausschuss und der Bauausschuss gemeinsam über die geplante Mensa für die Staatliche Realschule und die Wittelsbacherschule diskutierten. Der Vorschlag des Hochbauamts, ein einstöckiges Gebäude an die Eberhardstraße zu bauen, fiel beim Großteil der Stadträte durch. Die Kritiker des Standorts würden mit lieber mit einem größeren Bau an der Salzsstraße gleichzeitig die Raumnot der Realschule bekämpfen.
Aber bitte mit Zukunft

»Intellekt und Emotion«

Eine Woche voller Musik, hart arbeitender Instrumentalisten in bester Stimmung, öffentlicher Proben und – nicht zuletzt – fünf mitreißender Konzertabende. Mit dem Abschlusskonzert am Sonntag ging die vierte Runde des Internationalen Festivals der Kammermusik, „Fürstensaal Classix“, in der Kemptener Residenz zu Ende.
»Intellekt und Emotion«

Siegreiches Wochenende

Mit einem 2:0 über den Aufsteiger TSV Schwaben Augsburg hat der TSV Kottern das dritte von vier Heimspielen in dieser Saison gewonnen. Gleichzeitig gewann der FC Kempten überraschend mit 3:1 gegen den FC Königbrunn.
Siegreiches Wochenende

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Die Großen legen los

Dicht nebeneinander standen am vergangenen Wochenende auf dem Wochenmarkt die Bundestagskandidaten Andreas Schockenhoff (CDU) und Anne Jenter (SPD) mit ihren Helferinnen und Helfern, um auch noch die letzten Zögernden zu erreichen. Sie führten Gespräche, verteilten Faltblätter und wiesen immer wieder darauf hin, wie wichtig diese Wahlen sind.
Die Großen legen los

Abstrakte Diskussion

Um „weibliche Identitätsfindung“, Flucht vor der Normalität, Schutzräume, um Freiheit und Domestizierung geht es laut Alexandra Vogt in ihrer Fotoserie, an der sie eine Woche lang im Rahmen der Kunstaktion „Horses in Residence“ (der KREISBOTE berichtete) in Kempten weiter gearbeitet hat. Mitte der Woche hatte das Kemptener Kulturamt Kunstschaffende, -machende und –interessierte an die Aktionsbasis im Residenzhof eingeladen, um über das Werk zu diskutieren.
Abstrakte Diskussion

Eiserner Zusammenhalt

Eigentlich waren Eugen und Maria Müller nur auf der Durchreise und wollten am Kaufbeurer Bahnhof umsteigen, als plötzlich der Fliegeralarm ertönte. Es war der 9. September 1944, der zweite Weltkrieg tobte. Eineinhalb bange Stunden verbrachten sie im Luftschutzbunker – ein Wechselbad der Gefühle für den 22-jährigen Installateur und seine 21-jährige Frau, denn erst wenige Stunden vorher hatte sich das Paar in Kempten das Ja-Wort gegeben. 65 Jahre ist das nun her und ihre Ehe hat seitdem gehalten. Am vergangenen Mittwoch feierten die Müllers Eiserne Hochzeit.
Eiserner Zusammenhalt

»Es ist Leben, nicht Arbeit«

Abgelegen ist es wirklich. Das letzte Stück des Weges führt über einen steilen Schotterweg, der in eine hoch gelegene Waldlichtung mündet und den Blick auf ein wildromantisch eingewachsenes Anwesen frei gibt. Seit zwölf Jahren lebt hier Mathias Burghardt mit seiner Familie, deren nicht ganz alltägliches Leben mich zum „Seppenhof“ ins Kreuztal gelockt hat. Auf 850 Metern Höhe betreibt er als Schwerpunkt Mutterkuhhaltung – nur ein Teil seiner dreigeteilten, kontrastreichen Lebens- und Arbeitswelt. Daneben ist er mit seinem mobilen Masseur-Service unter anderem in verschiedenen Allgäuer Viersternehotels tätig. Und seit vier Jahren arbeitet er bedarfsweise in der Technik des Kemptener Theaters (TiK).
»Es ist Leben, nicht Arbeit«

Feiern in der Käsküche

„Wahlkampffreie Zone“ war auf dem Schild am Eingang zur Isnyer Käsküche zu lesen, als die am vergangenen Wochenende ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Trotz der strengen Regel kam eine Reihe von Kommunal- und Landespolitikern zu diesem Fest nach Isny. Zu würdigen war ein Berieb, der aus einer Jahresanlieferung von etwa 750000 Litern Milch rund 70000 Kilo Käse produziert.
Feiern in der Käsküche

Geht nicht gibt`s nicht

„Do isch no koaner aue!“ Gerhard, Wirt auf der Ehrwalder Alm, schüttelt den Kopf. Noch niemand hinauf – das kann nicht schrecken. Ganz im Gegenteil: Peter Schwarzmann und Markus Noichl aus Krugzell haben sich in der „Ehrwalder Alm“ am Fuß der Zugspitze einquartiert. Das ehrgeizige Ziel: Die 850 Meter hohe Wetterwand. Zumindest die 300 Meter bis auf den ersten Absatz, und dann schau mer mal…
Geht nicht gibt`s nicht

FC Kempten glücklos

Der FC Kempten hat vergangenes Wochenende im Illerstadion gegen den bisherigen Tabellenführer FC Memmingen II nach turbulenter erster Viertelstunde knapp mit 1:2 (0:2) verloren. Die Gastgeber lagen bereits nach zehn Minuten Spielzeit mit 0:2 zurück und mussten zudem das restliche Spiel in Unterzahl absolvieren.
FC Kempten glücklos

Fleißig abgewrackt

„Wir sollten nicht traurig sein, dass es die Abwrackprämie nicht mehr gibt, sondern froh sein, dass wir sie hatten“, meint Roland Hartmann. Wie der Autoverkäufer beim Autohaus Haeberlen erklärte, war das Jahr 2009 bisher erfolgreich – dank der Prämie. Allein der Verkauf von Gebrauchtwagen sei zurück gegangen. Ähnlich beurteilen auch die Vertreter weiterer Kemptener Autohäuser das Geschäft der vergangenen Monate.
Fleißig abgewrackt

Lebende Installation

Ein ungewohntes Bild gibt derzeit der Innenhof der Kemptener Residenz ab. Statt einem kahlen, leeren Karree tummeln sich dort bis zum 13. September die Vierbeiner Rosi und Wally, zwei Vollblut-Araber. „Horses in Residence“ hat die Künstlerin Alexandra Vogt ihre lebende Installation genannt und spielt dabei mit dem Begriff „artist in residence“, bei dem Künstler temporär Quartier an einem Aktionsort beziehen.
Lebende Installation

Eine Wurzel, zwei Äste?

Dass in der Gesellschaft der Jugendwahn grassiert, steht wohl außer Zweifel. Eine Ausnahme macht da anscheinend der Heimatbund Allgäu: Der feierte unlängst in Immenstadt sein 125-jähriges Bestehen und hat damit nach Ansicht einiger heimischer Historiker sein Alter mal eben so mehr als verdoppelt. „Das ist eigentlich Geschichtsverfälschung“, sorgt das Vorgehen des Heimatbundes vor allem beim Vorstand des Kemptener Heimatvereins für Kopfschütteln. Denn nicht nur seinen Berechnung zufolge ist der Heimatbund erst vor 61 Jahren gegründet worden. Beim Heimatbund kann man die Aufregung indes nicht verstehen.
Eine Wurzel, zwei Äste?

Schöngeistiger Rabauke

Der Mann pflegt sein Image. Anstatt das kleine Treppchen auf die knapp einen Meter hohe Bühne auf dem Rathausplatz zu nehmen, schwingt sich der Freiherr Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, abgestützt auf einem Arm, mit Verve auf das Podium. Dort geht die Show des CSU-Bundeswirtschaftsministers nahtlos weiter. Keine der üblichen Wahlkampfreden wolle er in Kempten halten, kündigt der dynamische Nachwuchs-Star in Merkels Kabinett an. Denn davon hätten die Menschen die Nase voll. Ein bisschen Wahlkampfrede wurde es dann aber doch.
Schöngeistiger Rabauke

Besonderer Charme

Sehenswert in Kempten ist der Fürstensaal, in dem sich die Fürstäbte auf Ölgemälden erhaben aneinanderreihen. Ein wahrlich edles Ambiente für das im Jahr 2006 ins Leben gerufene Kammermusikfestival „Fürstensaal Classix“, das heuer von Mittwoch, 16., bis Sonntag, 20. September, stattfindet.
Besonderer Charme

Markantes Stück

Mit Nussschalensud und Flammruß, nach einem Originalrezept aus der Spätgotik gebeizt, hat ein neues Zeugnis spätmittelalterlicher Wohnkultur jüngst seinen Platz im Rittersaal des Burgenmuseums auf der Burghalde gefunden. Das markanteste Stück des Ensembles ist eine übers Eck gearbeitete Wandvertäfelung, reich verziert mit geschnitzten Wappenmotiven und einer integrierten Sitzbank. Komplettiert wird das Mobiliar durch drei Scherenstühle sowie einem massiven Tisch mit Ahornplatte in der typischen Form dieser Zeit.
Markantes Stück

Entscheidung in letzter Sekunde

Nach insgesamt vier Wahlgängen war es am vergangenen Dienstag dann doch geschafft: Der umstrittene Franz Mayer bleibt Ortsvorsteher von Großholzleute. Mit einer Stimme Vorsprung setzte er sich gegen Mitbewerber Hans-Georg Hirsmüller durch.
Entscheidung in letzter Sekunde

Plötzlich ernst

Etwa fünfzehn Kinder hatten sich vergangene Woche im Rahmen des Ferienprogramms am Bufflerweg in der DRK-Rettungswache eingefunden. Das diensthabende DRK-Team um Anita Schönberger, Werner Wagegg und Daniel Meister war nur zu gerne bereit, die Isnyer Kinder mit dem Rettungswesen vor Ort vertraut zu machen. „Das nimmt ihnen die Ängste wenn tatsächlich mal etwas passiert und wir zum Einsatz kommen,“ sagte Werner Wagegg dazu.
Plötzlich ernst

Ehrgeiziges Ziel

Das europaweit agierende Touristik-Unternehmen „Center Parcs“ plant im Urlauer Tann eine großzügige Ferienanlage. Mit 800 in den Wald integrierten Holzhäusern und einer tropischen Badelandschaft inklusive weiterer Aktiv-Möglichkeiten übrigens das „größte touristische Einzelprojekt Deutsch- lands“, wie Entwicklungsdirektor Jan Janssen vor 300 Besuchern einer Info-Veranstaltung im Festsaal in Frauenzell berichtete.
Ehrgeiziges Ziel

Der Einsatz lohnt sich

Das war nun wirklich hoch gepokert: Lange im Vorfeld von „Isny macht blau“ liefen schon die Gespräche der Einsatzteams, die sich intensiv mit den nun gut überstandenen Aktivitäten beschäftigten. Da musste vieles stimmen, damit daraus ein Erfolg wurde. Was macht das Wetter? Wie umfangreich (und teuer) muss die Werbung sein? Wie gestaltet sich das Programm? Zieht das die Besucher an? Wer macht wann und wie viel von der anfallenden Arbeit? Wer aber trägt die Verantwortung wenn doch etwas daneben geht?
Der Einsatz lohnt sich

Rütteln und informieren

Zum neunten Mal hatte die Stadt Lindenberg am vergangenen Samstag zum internationalen Käse- und Gourmetfest eingeladen. Das Fest war gleichzeitig auch der offizielle Auftakt zu den erstmals stattfindenden Allgäuer Herbstmilchwochen. Im gesamten Allgäu soll die Veranstaltungsreihe das Grundprodukt Milch in den Mittelpunkt stellen. Die Initiatoren der Herbstmilchwochen wollen über die Situation der Milchbauern informieren, sie wollen verbinden, aufrütteln und Perspektiven öffnen. „Wir wollen dem Produkt wieder ein Gesicht geben“, rief Elmar Karg, der stellvertretende Vorsitzende des Bauernverbandes, den zahlreichen Besuchern auf dem Stadtplatz zu.
Rütteln und informieren

Harte Vorbereitung

Nun ist es soweit: Am kommenden Wochenende, 4. und 5. September, ist der erste und zweite Lauf zur Deutschen Jugend-Trialmeisterschaft, unterstützt vom ADAC, im Trialgelände in St. Wendel (nähe Luxembourg). Hartes und intensives Training soll dabei endlich ausgezahlt werden. Die Kemptener Jochen Fleschutz und Christopher Wengler werden dabei heuer in der Klasse 4 (Fortgeschrittene) und 5 (Anfänger) an den Start gehen.
Harte Vorbereitung

Zu hoch gepokert

Die Bauverwaltung hat die Sanierung der Ludwigstraße zwischen Schumacherring und Scheggstraße auf das kommende Jahr verschoben. Das gab das Büro des OB in der vergangenen Woche bekannt. Der Grund dafür sind vor allem die zahllosen derzeit bereits betriebenen Baustellen in Kempten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen des Verkehrs. Gebaut werden soll nun in den Osterferien.
Zu hoch gepokert

»Das war alles sehr spannend«

Nach 25 Jahren Heinz Buhmann an der Spitze der Festwochen-Organisation waren die Fußstapfen groß, in die Martina Dufner-Wucher im Frühjahr nach ihrer Bestimmung zur neuen Festwochen-Chefin treten musste. Doch die symphatische und immer freundliche Dufner-Wucher ist den Erwartungen gerecht geworden – die 60. Allgäuer Festwoche war wie in den Jahren zuvor einmal mehr ein Erfolg. Im KREISBOTE erzählt Dufner-Wucher, wie sie ihre erste Festwoche als Chefin erlebt hat.
»Das war alles sehr spannend«

Hoch hinaus

Der erst 21-jährige Manuel Nübel aus Wolfertschwenden und der Profiwettkampfpilot und mehrfache Deutsche Meister Oliver Rössel aus Oberstdorf haben sich für das Paragliding-Superfinale in Poggio Bustone qualifiziert. Noch bis zum 12. September wird dort der beste Streckenflieger in der Gleitschirmszene gesucht.
Hoch hinaus

»Das wäre gelogen«

Neubesetzung in der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“, Kempten: „Zu behaupten, dass ich schon immer Priester werden wollte, wäre gelogen“, erzählt Thomas Hagen schmunzelnd. „Ich fand mehrere Lebensmodelle interessant.“ Der vierunddreißigjährige Geistliche tritt ab 1. September in Kempten, in der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“, die Nachfolge von Pfarrer Helmut Doll an.
»Das wäre gelogen«

Kupfertreiben und Drucken

Lerneifer, Ausdauer und durchaus auch Ehrgeiz bewiesen 26 Kinder während der Handwerkerwoche auf der Burghalde. Viele von ihnen nicht zum ersten Mal, wie die 13-jährige Hannah, die bereits im dritten Jahr mitmachte. Spannend fand sie es nach wie vor, „weil immer etwas anderes dabei ist“.
Kupfertreiben und Drucken

»Präzisere Ergebnisse«

In leuchtendem Rot und blank poliertem Metall steht der Zenturio regungslos am Eingang des Archäologischen Parks Cambodunum (APC). Fast könnte man meinen, es handle sich um eine Statue, aber dann plötzlich bewegt er sich doch und nimmt die Tickets der APC-Besucher in Empfang. In der sehr authentischen Gewandung – oder besser gesagt Rüstung – steckt Wolfgang Sollner, Mitarbeiter des Kulturamts und Aufsicht im APC. Er hatte nicht nur die Idee dazu, sondern ergriff auch Initiative. Seit Juli schlüpft er nun in die römische Kluft und ist seither „bestimmt schon 100 Mal fotografiert worden“, wie er von der durchweg positiven Resonanz seitens der Besucher berichtet.
»Präzisere Ergebnisse«

Sinnbild einer Generation

Ihre Diamantene Hochzeit haben Johannes und Maria Lorenz am Donnerstag gefeiert. „Wir haben uns gesucht und gefunden“, blickte der 82 Jahre alte Johannes Lorenz auf nicht immer einfache, aber trotzdem glückliche und erfüllte 60 Ehejahre zurück. „Es passt halt alles zusammen“, ergänzte Ehefrau Maria.
Sinnbild einer Generation

FCK rafft sich auf

Der FC Kempten scheint sich in der Bezirksoberliga zu stabilisieren: Bei Türkspor Augsburg holte der Absteiger am Wochenende erneut ein 1:1-Unentschieden. Über das gleiche Ergebnis kam auch der TSV Kottern auf eigenem Platz gegen Aichach nicht hinaus. Eine 0:1-Niederlage hinnehmen musste dagegen der VfB Durach im Derby gegen Kaufbeuren.
FCK rafft sich auf