Ressortarchiv: Kempten

Zitterpartie in Durach

Der SV Heiligkreuz ist der Sieger der ersten Ausspielung um den Früchte-Schubert-Cup im Hallenfußball. In dem vom VfB Durach veranstalteten Turnier hieß es in einem spannenden Finale zwischen dem SV und dem TSV Kottern II nach der regulären Spielzeit 0:0. Im anschließenden Siebenmeterschießen bewies Heiligkreuz Nervenstärke und gewann mit 6:5. Im kleinen Finale um Platz drei besiegte der FC Türk Sport Kempten den ASV Hegge mit 2:1.
Zitterpartie in Durach

Mekka für Jazz-Liebhaber

Im Jubiläumsjahr bietet der Kemptener Jazz-Frühling vom 25. April bis zum 3. Mai 2009 wieder eine große Vielfalt der Spielarten des Jazz. Der Veranstalter, der Kleinkunstverein Klecks, hat Konzertsäle, Clubs und Open Airs, Matineen und Nacht-Sessions in ein Jazz-Festival eingebunden, das auf 45 Bühnen rund 100 Einzelkonzerte umfasst und bei dem über 400 Musiker aus 18 Nationen mitwirken werden. Musik zum Anfassen bei kleinen Anlässen steht dabei ebenso auf dem Programm wie Konzertatmosphäre und höchster künstlerischer Anspruch im Stadttheater oder im Kornhaus.
Mekka für Jazz-Liebhaber

"Bildung bedeutet Investitionen"

Bei der jüngsten Sitzung des CDU-Ortsverbandes Isny wurden die zahlreich erschienenen Mitglieder schon kräftig auf das „Super- Wahljahr 2009“ eingeschworen. Die Themen Bildung, Verkehr und Finanzen beherrschten die Diskussion.
"Bildung bedeutet Investitionen"

Die Blaulichter feiern

Wohin am Rosenmontag? Ab ins Kornhaus nach Kempten. Denn dort startet der inzwischen legendäre Tatü-Ball, eine Benefiz-Veranstaltung der Blaulicht-Organisationen der Stadt Kempten und des Oberallgäus. Auch heuer steht der Ball unter der Schirmherrschaft von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU), der den Ball bereits zum 3. Mal unterstützt.
Die Blaulichter feiern

Nie langweilig

Kaum zu glauben, dass diese Frau ein ganzes Jahrhundert erlebt hat: In körperlicher und geistiger Gesundheit feierte Karolina Moser vergangene Woche ihren 100. Geburtstag. Vier Generationen hatten sich zur Feier des Tages im Margaretha- und Josefinenstift versammelt. Tochter Sieglinde war mit Tochter und Enkel sogar eigens aus Amerika angereist.
Nie langweilig

Der Rotstift wird angesetzt

Der städtische Haushalt kommt auf den Weg: Nachdem vergangenen Dezember eine Mehrheit aus Freien Wählern und SPD den Haushaltsentwurf abgelehnt hatte, setzten sich die Gemeinderäte vergangene Woche wieder zusammen. Es ging um mögliche Einsparungen im Verwaltungshaushalt.
Der Rotstift wird angesetzt

Geld für Gehweg

Einen Scheck über 5000 Euro hat jetzt Landrat Elmar Stegmann (CSU) an die Aktionsgemeinschaft „Gehweg Zwiesele“ in Heimenkirch überreicht. Der Landkreis Lindau beteiligt sich damit an der Weiterführung des Gehwegs von Zwiesele in Richtung Maria-Thann. Der Landrat lobte vor allem den enormen Arbeitseinsatz der engagierten Anwohner.
Geld für Gehweg

Geduldsprobe

Der Umzug des Stadtjugendrings (SJR) aus dem Gebäude in der Kronenstraße in das renovierte Haus in der Bäckerstraße 9 wird Anfang März über die Bühne gehen. Vom 2. bis zum 6. März werde deshalb die Geschäftsstelle geschlossen bleiben, kündigt der SJR auf seiner Internetseite an. Nach dem Umzug der Geschäftsstelle fehlen nur noch der Aufzug, der Veranstaltungsraum und die Seminarküche. Hier sei Geduld gefragt, erklärte die SJR-Vorsitzende Regina Liebhaber gegenüber dem KREISBOTE.
Geduldsprobe

Miese Stimmung

Ein Bauer muss melken, heuen und Zäune reparieren können. Das hat irgendwann mal zum Teil gestimmt. Der Alltag eines Bauern sieht inzwischen jedoch ganz anders aus: Wenn die Arbeit am Melkcomputer erledigt ist, geht es am PC weiter, von wegen Kanapee oder Füllebänkle. Zu den Fachbereichen Saldierung, Milchquote, CC (Cross Compliance), Pachtverträge oder Kulap (Kulturlandschaftsprogramm) könnte Erich Krug eine Menge erzählen. Der Geschäftsführer des BBV Kempten ist Fachmann auf seinem Gebiet, entsprechend gespickt mit Agrarterminologie war sein Referat im „Gasthaus Bären“ bei der Jahreshauptversammlung des Bayrischen Bauernverbandes Altusried.
Miese Stimmung

"Vorurteile abbauen"

Für den Dialog zwischen Deutschland und Israel auf der diplomatischen wie auf der zwischenmenschlichen Ebene hat am vergangenen Mittwoch der Gesandte der israelischen Botschaft, Ilan Mor, auf seinem Besuch in Kempten geworben. In einem Gespräch mit OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) regte er den Austausch beider Länder vor allem in Bezug auf die Jugend an. Zum aktuellen Krieg im Nahen Osten bezog er klar Stellung.
"Vorurteile abbauen"

Zu neunt durch den Alltag

Einen besonderen Patenonkel hat seit vergangener Woche die sieben Monate alte Melanie Pflaum aus Kempten. Da sie bereits das siebte Kind von Galina und Johannes Pflaum ist, hat nun Bundespräsident Horst Köhler die Ehrenpatenschaft für die Kleine übernommen. Die Glückwünsche des Staatsoberhaupts und auch seine eigenen überbrachte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) der Familie in der vergangenen Woche in der Schrannenhalle des Rathauses.
Zu neunt durch den Alltag

Miniladen geplant

Von
Miniladen geplant

Opposition scheitert

Ist der Mobilfunk Thema des Umwelt- oder des Bauausschusses? An dieser Frage schieden sich am Donnerstagabend im Stadtrat wie erwartet die Geister. Während die Verwaltung die Auffassung vertritt, dass die Ausweisung neuer Standorte künftig im Bauausschuss behandelt werden sollte (der KREISBOTE berichtete), sprach sich die Opposition aus Grünen/FL sowie FDP/UB/ödp dafür aus, das Thema, wenn schon nicht in der „Lenkungsgruppe Mobilfunk“, dann doch zumindest im Umweltausschuss zu behandeln.
Opposition scheitert

Kritik an den Grünen

„Mit Verwunderung“ hat die Stadtratsfraktion der SPD auf den Antrag der Grünen, ein Verkehrskonzept für die Innenstadt zu erstellen (der KREISBOTE berichtete), reagiert. Eine verkehrspolitische Untersuchung zur Umgestaltung der Beethoven-, Kronen- und Salzstraße sei „überflüssig“, erklärte Stadtrat Lothar Köster gegenüber dem KREISBOTE.
Kritik an den Grünen

Vom Pferdewagen zur Rakete

„Man muss die Gelenke bewegen, jeden Tag frische Luft schnappen und über eine große Gelassenheit verfügen.“ - Das ist eins von Paul Baiers Rezepten für ein langes Leben. Kemptens ältester Bürger muss es wissen: Vergangene Woche feierte er im Margaretha- und Josephinenstift seinen 104. Geburtstag.
Vom Pferdewagen zur Rakete

Zurück zu den alten Werten

Bei der heimischen CSU hat nach dem Katastrophenjahr 2008 offenbar ein Umdenken stattgefunden: Ein weiter so wie bisher dürfe es nicht mehr geben, betonten sowohl Kreisvorsitzender Thomas Kreuzer als auch Staatssekretär Dr. Gerd Müller am Freitagabend beim traditionellen Neujahrsempfang des Kemptener Kreisverbandes im Kornhaus. „Wir haben die Botschaft der Wähler verstanden“, erklärte Müller selbstkritisch den zahlreich erschienen Gästen aus Politik und Gesellschaft.
Zurück zu den alten Werten

Allgemeine Zufriedenheit

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr äußerten sich die Stadträte am Donnerstagabend Fraktions übergreifend zufrieden über den Haushaltsplan 2009 und stimmten ihm dementsprechend einstimmig zu. Vor allem die vergleichsweise hohen Investitionen in Schulen und Bildung und der Verzicht auf neue Schulden stießen auf allgemeine Zustimmung. Hier und da hatte die ein oder andere Fraktion dann aber doch noch Verbesserungsvorschläge und Kritikpunkte ausgemacht.
Allgemeine Zufriedenheit

Künftig keine Kredite mehr

Bei zwei Gegenstimmen von Helmut Hitscherich und Dr. Philipp Jedelhauser (UB/ödp) hat der Stadtrat am Donnerstagabend das Ziel verabschiedet, die Schulden der Stadt bis 2020 komplett zu tilgen (der KREISBOTE berichtete). Damit ist das erste der fünf großen strategischen Ziele von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) auf den Weg gebracht.
Künftig keine Kredite mehr

Fesselnde Inszenierung

„Wir haben nicht im klassischen Sinn Rollen verteilt, sondern versucht dem Leben von Werther nachzuspüren“, offenbarte die Regie-Mitarbeiterin des Staatsschauspiels Dresden, Andrea Thiesen, im Einführungsgespräch mit der leitenden Dramaturgin des Theater in Kempten (TiK). Es sei ein Prozess gewesen, in dem „Szenen eingebaut und wieder rausgeschmissen wurden“. Statt Texte nur auswendig zu lernen, habe sich jeder überlegt wie man dies oder jenes noch sagen könne.
Fesselnde Inszenierung

Wichtiges Zeichen in der Krise

Einstimmig hat der Stadtrat am Donnerstagabend den Haushaltsplan 2009 (der KREISBOTE berichtete) auf den Weg gebracht. Fraktions übergreifend zeigten sich die Stadträte im Wesentlichen mit dem insgesamt 164,2 Millionen Euro schweren Paket zufrieden, auch wenn jede Fraktion hier und da noch ihre Anmerkungen hatte. Positiv würdigte das Gremium vor allem den Mix aus konsequentem Schuldenabbau bei gleichzeitig hohen Investitionen und dem Verzicht auf neue Schulden. Weitet sich die Wirtschaftskrise allerdings weiter aus, kann das Zahlenwerk schnell zur Makulatur werden.
Wichtiges Zeichen in der Krise

Bissige Haie

Erneut musste ESC-Coach Martin von Sigriz beim Auswärtsspiel gegen Mittenwald auf einige Leistungsträger verzichten. Somit fehlte der Langzeitverletzte Stefan Egli, aber auch Klaus Forster, Peter Schmid, Robert Stetter und Sebastian Dietz standen der Mannschaft nicht zur Verfügung. Dennoch trugen die Sharks mit 6:3 den Sieg davon.
Bissige Haie

FCK sucht neue Führung

Bei der außerordentlichen Versammlung des FC Kempten am Dienstag vergangener Woche in der Gaststätte „Zum Stift“ in Kempten gab es eine heftige Diskussion und viele harte Worte, doch die existenziellen Fragen blieben unbeantwortet. Die Mitglieder wissen immer noch nicht, wie es beim FC Kempten weitergehen soll. Ebenso wenig zeichneten sich Nachfolger für die derzeitigen Vorstände Stefan Zeiler, Manfred Singer und Gerhard Linder ab. Sie werden wie angekündigt ihre Ämter bei der anstehenden Jahreshauptversammlung, die Ende Februar oder Anfang März stattfinden soll, vorzeitig zur Verfügung stellen.
FCK sucht neue Führung

Auto als Zwinger

In einem 17 Jahre alten Fiat Cinquecento hat ein junges Paar aus Isny über längere Zeit einen Husky und einen Schäferhund gehalten. Wie die Polizei berichtet, ließ der 24-jährige Besitzer des Fiats die beiden Hunde jeden Tag nur für einen kurzen Moment in Freie, um ihr Geschäft zu verrichten. Die zwei Vierbeiner befinden sich mittlerweile im Tierheim. Die Polizei ermittelt gegen ihn und die 19-jährige Besitzerin der Tiere.
Auto als Zwinger

Unterhaltsamer Streifzug

Einen stattlichen Grund zum Feiern hat die Gemeinde Sulzberg mit Moosbach in diesem Jahr. Wurden doch „Sulceberch“ und Mosebach“ anno 1059 n. Chr. in einer Urkunde des noch kindlichen, späteren Kaisers Heinrich IV. erstmals erwähnt. Zum Auftakt der über das ganze Jahr verteilten Veranstaltungen zum 950-jährigen Bestehen ließ die lokale Theatergruppe vergangenen Freitag den historischen Werdegang der beiden Jubilare im proppenvollen Saal des Gasthof Hirsch in Sulzberg Revue passieren.
Unterhaltsamer Streifzug

Das Isnyer Schloss lebt

Die Kunst- und Kulturstiftung Schloss Isny besteht nun seit zehn Jahren. Im Jahre 1997 erwarben die Brüder Rolf und Hans Müller mit großem finanziellen Aufwand das Kulturdenkmal „Isnyer Schloss“, eine ehemalige Benediktiner-Abtei, die 1803 aufgelöst wurde und deren Liegenschaften an die vormals linksrheinisch sitzenden Grafen von Quadt übergeben wurden. Der Ankauf umfasste das Abtshaus mit Refektorium und Grünanlagen. Zuschüsse der Stadt, des Denkmalamtes Tübingen und der Denkmalsstiftung Baden-Württemberg bewahrten das Schloss vor weiterem Verfall.
Das Isnyer Schloss lebt

Wichtige Unterstützung

Gut angenommen wird die Mama-BabyHilfe in Kempten und im Landkreis Oberallgäu seit ihrem Start im Sommer 2007. Im Jahr 2008 wandten sich 53 „junge" Eltern oder Frauen in Erwartung eines Kindes erstmals an die beiden Beraterinnen Elisabeth Strobel und Luise Steinmetz, die zudem im vergangenen Jahr weitere neun Familien betreuten, mit denen sie bereits im Jahr 2007 in Kontakt standen.
Wichtige Unterstützung

Parken unter dem Marktplatz?

Die Freien Wähler haben kürzlich zu einer Versammlung eingeladen. Auch aus anderen Parteien waren Zuhörer zu dieser öffentlichen Veranstaltung gekommen. Vertreter von Isny-Aktiv waren ebenfalls eingeladen und die dort gebildete Arbeitsgruppe bestehend aus Hans Steger, Rüdiger Walzer und Jakob Immler erläuterte ihre Überlegungen zum Hauptthema des Abends: Die Sanierung der Altstadt-Süd und die Tiefgaragenproblematik. Aber auch die Kommunalwahl im Juni stand auf dem Programm.
Parken unter dem Marktplatz?

Junges Wohnen in Lenzfried

Rund 50 Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhauseigenheime wollen die BSG Allgäu und die Firma Geiger in Lenzfried errichten. Die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Antje Schlüter, hat in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses einen Entwurf präsentiert, der zeigt, wie das künftige Wohngebiet aussehen könnte. Kritik gab es vor allem von Seiten der CSU-Fraktion.
Junges Wohnen in Lenzfried

Stadt kürt fast 100 Sportler

Sie sind die Kemptener Sportler des Jahres 2008: Langstreckenläuferin Antje Schuhaj und Mountainbiker Ferdinand Ganser. „Das ist ja wie bei der Oskar-Verleihung“, freute sich die Top-Athletin über den Applaus der 550 Zuschauer bei der Sportgala im Stadttheater. Zur Mannschaft des Jahres wurde die Turngemeinschaft Allgäu gekürt. Insgesamt 97 Sportlerinnen und Sportler nahmen aus der Hand von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen der Stadt entgegen. Neuer Träger der Ehrennadel des Stadtverbandes der Sportvereine ist Georg Hieble.
Stadt kürt fast 100 Sportler

Hinter verschlossenen Türen

Hinter verschlossenen Türen wird der Stadtrat am morgigen Donnerstagabend, 22. Januar, nach Informationen des KREISBOTE über den Verkauf des städtischen Geländes in der Ulmer Straße an einen heimischen Projektentwickler entscheiden. Offensichtlich hat der Verkauf etwas mit der möglichen Verlegung des „Praktiker“-Marktes von der Wies- in die Ulmer Straße zu tun (der KREISBOTE berichtete).
Hinter verschlossenen Türen

"Sie leisten Großartiges"

„Das Oberallgäu hat starke Bäuerinnen, die in ihren Familien und auf den Höfen Großartiges leisten“, lobte Landwirtschafts-Staatssekretär Dr. Gerd Müller (CSU) die 250 Zuhörerinnen beim Landfrauentag des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) in Dietmannsried. Referentin Irmgard Fleisch plädierte in ihrem Festvortrag „Starke Familien – lebendige Dörfer“ für mehr Kommunikation und Wertschätzung zwischen den Familienmitgliedern. Kritische Töne schlug die Kreisbäuerin und Landtagsabgeordnete Ulrike Müller (FW) an. Der Frieden in den Dörfern sei Mitte vergangenen Jahres drastisch umgeschlagen: „Nichts ist seit dem Milchlieferstopp so wie es früher war.
"Sie leisten Großartiges"

Nachwuchs braucht Vorbilder"

Das Ehrenamt stand kürzlich im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der CSU und so begrüßte Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter zunächst die Vertreter der ehrenamtlichen Organisationen. Feuerwehr, Rotes Kreuz, THW, Musikkapellen und Chöre, Sport- und Schützenvereine, Kirchen, sozial Engagierte, Tierschutz, Umwelt, Trachten und Heimatvereine, Kinderschutzbund, Schulweghelfer, Jugendleiter, Landwirtschaft, Handel, Handwerk, Industrie und Politik hatten Vertreter aus dem gesamten Landkreis geschickt. Auch Staatssekretär Dr. Gerd Müller und Landrat Elmar Stegmann sowie Bezirksrat Edgar Rölz und der Hausherr, Bürgermeister Markus Reichart, gehörten zu den Anwesenden.
Nachwuchs braucht Vorbilder"

Müller glänzt

Bei den Deutschen Jugend- und Nachwuchsmeisterschaften 2009 im Eiskunstlauf in Oberstdorf hat sich Timo Müller vom ESC Kempten am vergangenen Wochenende seinen ersten nationalen Titel erkämpft. In der Altersklasse U17 musste er sich nach Kurzprogramm und Kür nur seinem Kontrahenten Till-Felix Dehnen aus Düsseldorf geschlagen geben und sicherte sich so die Vizemeisterschaft.
Müller glänzt

Auf gute Zusammenarbeit

Große Aufgaben des abgelaufenen und des neuen Jahres standen im Mittelpunkt beim Jahresessen des Gemeinderats im Kurhaus. Bürgermeister Rainer Magenreuter betonte, wie wichtig die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat sei. Auch das Thema Haushalt klammerte er nicht aus. Im vergangenen Jahr war das Jahresessen ausgefallen, da mit der Bürgermeisterwahl neue Strömungen und Wertigkeiten festzulegen waren. Bürgermeister Rainer Magenreuter begrüßte alle Gäste und freute sich auf ein gemütliches Zusammen sein in gastlicher Atmosphäre. Verbunden mit den besten Wünschen für das kommende Jahr sprach er auch allen Partnerinnen und Partnern von Gemeinderat und Verwaltung den Dank dafür aus, dass sie im vergangenen Jahr wieder den Entscheidungsträgern der Stadt den Rücken frei gehalten hatten. Dieses gemeinsame Essen sollte der Dank der Stadt dafür sein. Auch der Ortsvorsteherin von Beuren, Marianne Gögler, und den anderen Ortsvorstehern dankte er für ihr Erscheinen und stellte noch einmal seine Sicht der Dinge nach einem Jahr Amtszeit dar. Er habe sich ganz bewusst trotz aller Sparzwänge zu dieser Abendveranstaltung entschieden, erklärte er. „Zum einen, weil es mir wichtig ist, gerade in der aktuellen Situation, dass wir die Zeit und die Möglichkeit haben, uns ungezwungen nicht in der üblichen Sitzungsatmosphäre zusammenzusetzen und auszutauschen“, so das Stadtoberhaupt, „und zum zweiten, weil ich Ihnen allen Dank sagen möchte für die geleistete gute Arbeit und - mit Ausnahme des abgelehnten Haushaltes – für die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangenen Jahr“, so Magenreuter weiter. Auch auf die außergewöhnlichen Ereignisse des vergangenen Jahres ging er ausführlich ein. Der erste Isnyer Energiegipfel, die Gemeinderatsklausur zur Stadtsanierung, die Einweihung der Rainsporthalle , die Feier zum 100. Jubiläum des Isnyer Krankenhauses, 50 Jahre Waldburg-Zeil-Kliniken nannte er ebenso wie das Richtfest am Dorfgemeinschaftshaus in Großholzleute, die Einrichtung des Isnyer Tafelladens und auch der abgesagten Kinderfestumzug. Berufe eines Bürgermeisters „Für mich neu waren einige Berufe, in die man als Bürgermeister schlüpfen muss. Vom Psychologen in der Bürgermeister-Sprechstunde bis zum Planer für die verschiedensten Einrichtungen und dem Bettler.“ Das sehe dann nicht so aus, dass er mit dem Hut in der Wassertorstraße sitze und auch nicht in Stuttgart oder vor dem Landtag, meinte der Bürgermeister. Es sei eine seiner Aufgaben, Zuschüsse zu organisieren. in dieser Hinsicht sei die Stadt auf einem guten Weg. Es sei wichtig, dass der städtische Haushalt noch in diesem Monat verabschiedet wird, betonte er. Er stellte außerdem fest, dass Isny mit der zu erwartenden Pro-Kopf-Verschuldung hervorragend dastehe. Es gebe auch positive Nachrichten für die Stadt, so Magenreuter. Entgegen dem allgemeinen Trend habe in Isny die Arbeitslosigkeit weiter abgenommen und die Firma Jagdwaffen Blaser werde im Frühjahr mit dem Bau eines Zweitwerkes beginnen. Wahlen in Angriff nehmen Ein großer Punkt im Jahr 2009 werden die anstehenden Wahlen sein. Gleich fünf davon stehen ins Haus: Die Bundestagswahl am 27. September und die Europawahl, Kreistagswahl, Gemeinderatswahl und Ortschaftsratswahl. Zu allen damit verbundenen Wahlkämpfen wünsche er sich, dass die Entscheidungen zum Wohle der Stadt getroffen werden. Anschließend hatte Dieter Hechelmann als erster stellvertretender Bürgermeister die Aufgabe übernommen, einen Rückblick auf das Jahr 2008 vorzutragen und einen Ausblick auf das Jahr 2009 zu wagen. Von der Sanierung der Mehrzweckhalle in Beuren, konkrete Planungen für die Feuerwehr und dem nächsten Energiegipfel, von der Eröffnung der B12-Umfahrung bis zur weiteren Planung der Innenstadtsanierung, reichte seine Liste. Die Umgestaltung des Schulzentrums hob er dabei hervor. Mit der Darbietung der Isnyer Stubenmusik und der Eröffnung des Büffets kam die Stimmung in gemütlichere Bahnen. Und auch die festlich gedeckten Tische und der reibungslose Service trugen dazu bei echte Feststimmung
Auf gute Zusammenarbeit

Gegen Windpark in Betzigau

Die Windkraftkritiker aus Betzigau haben buchstäblich die Initiative ergriffen und nach eigenen Angaben jetzt in Hauptmannsgreut den Verein „ILKA Initiative Landschaftsschutz Kempter Wald und Allgäu e.V.“ gegründet. Zum Vorsitzenden wählten die Gründer den Bad Homburger Rechtsanwalt Dr. Wilfried Haesen, dessen Familie seit fast 30 Jahren in Hauptmannsgreut ansässig ist. Ihm zur Seite stehen Reinhold Faulhaber als stellvertretender Vorsitzender (Hochgreut), Kassiererin Heidi Merk (Hauptmannsgreut) und die Schriftführerin Sonja Bierbaum aus Hauptmannsgreut.
Gegen Windpark in Betzigau

"Nicht nur Parteipolitik"

Die Gewerkschafterin und SPD-Politikerin Anne Jentner ist für die Bundestagswahl im Wahlkreis 294 (Ravensburg) nominiert worden und nun schon einige Zeit in ihren Wahlgefilden unterwegs, um sich ein gründliches Bild zu verschaffen. In Isny war sie schon im Herbst vergangenen Jahres zu einem Gespräch über Schulpolitik. Nun machte sie aber trotzdem noch einmal dort Station.
"Nicht nur Parteipolitik"

Aktiv und erfolgreich

Auf ein Jahr der Erfolge blickt die Laufgruppe „Wasser ist Leben zurück“. Bei zahlreichen Laufveranstaltungen sowie Triathlons holten die Sportler der Gruppe gute Platzierungen, sowohl im Einzel, als auch im Team.
Aktiv und erfolgreich

Die Kuh hat gut lachen

Die Narrenzunft „Lachende Kuh“ ist für die Fasnachtssaison gerüstet. Die Masken sind ausgegeben, die Narren auf die Umzugs- und Verhaltensregeln eingeschworen und die langjährigen Mitglieder der Narrenzunft wurden nun im Rahmen des Hörnerwetzens für ihre Treue geehrt. Die meisten Termine sind bekannt und so kann das närrische Treiben beginnen.
Die Kuh hat gut lachen

Frischer Wind im Landtag

Erfreut über den „frischen Wind, der endlich durch die Flure des Landtags weht“, zeigten sich die Oberallgäuer Freien Wähler (FW) bei ihrem ersten Neujahrsempfang in Sulzberg. „Wir haben ein starkes Jahr hinter uns“, betonte Bezirksvorsitzender Josef Rid und verwies auf die Erfolge bei den Kommunal- und Landtagswahlen. Dass zwei von drei Landtagsabgeordneten aus dem Oberallgäu kommen, sei nicht zu toppen.
Frischer Wind im Landtag

Eiserner Zusammenhalt

Inmitten der Wirren des Zweiten Weltkrieges, am 8. Januar 1944, haben sich der damals 24-jährige Unteroffizier Josef Glaßl und die 20-jährige Irma Götz das Ja-Wort gegeben. Im pfälzischen Anweiler, der Heimat der Braut, fand die bescheidene Hochzeitsfeier statt. Jetzt, 65 Jahre später, sind die beiden immer noch ein Paar. Zur „Eisernen Hochzeit“ gratulierte vergangene Woche neben Kindern und Enkeln auch Kemptens OB Dr. Ulrich Netzer (CSU).
Eiserner Zusammenhalt

Hartmann will ein Verkehrskonzept für die Innenstadt

Bedeutende Entwicklungsschritte sind seit längerem nicht erfolgt“, kritisiert Grünen-Stadtrat Thomas Hartmann das Fehlen eines Verkehrskonzepts für die Innenstadt. Deshalb ist Hartmann jetzt selbst aktiv geworden und hat ein Innenstadt-Verkehrskonzept mit dem Titel „Verkehrskonzept Kempten 2020“ beantragt.
Hartmann will ein Verkehrskonzept für die Innenstadt

Zeugen der Erdgeschichte

Die Naturkundliche Sammlung im Zumsteinhaus wird datentechnisch neu dokumentiert. Zwei Wissenschaftlerinnen der Geologischen Staatssammlung in München sind derzeit dabei, die zahlreichen Exponate zu durchforsten und in Volumina und besonderen Merkmalen zu erfassen (der KREISBOTE berichtete). Kulturamtsleiter Dr. Gerhard Weber erläuterte, dass die Stadt damit eine weitere Grundlage schaffen wolle, um die Qualitäten und Präsentationsmöglichkeiten der Sammlung für die künftige Museumsentwicklung besser einschätzen zu können. So manches könne aus einem Dornröschenschlaf geweckt werden, meinte Ursula Winkler von den Kemptener Museen im Rahmen eines Pressetermins vergangene Woche.
Zeugen der Erdgeschichte

Mehr Transparenz

Dass Privatpersonen, vor allem wohlbetuchte, immer mal wieder etwas für gemeinnützige Zwecke spenden, ist keine Seltenheit. Um die Spendengelder aber nicht in den Verdacht zu bringen, mit ihnen die Gunst der Kommune respektive Stadt bei dem ein oder anderen Projekt zu kaufen, hat der Stadtrat jüngst eine Handlungsempfehlung verabschiedet. „Handlungsempfehlung für den Umgang mit Spenden, Schenkungen und ähnlichen Zuwendungen für kommunale oder gemeinnützige Zwecke“ heißt das Papier, mit dem vor allem kommunale Wahlbeamte vorbeugend geschützt werden sollen, wie Peter Riegg von der Stadtverwaltung den Stadträten erklärte.
Mehr Transparenz

Neuer Stifterwille

Mit dem Ziel, „den Stifterwillen in die heutige Zeit zu übertragen“ hat der Stadtrat kürzlich einstimmig beschlossen, bei zwei Stiftungen die Zielgruppe der Fördermittel zu erweitern. Damit folgte das Gremium einer Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses (der KREISBOTE berichtete).
Neuer Stifterwille

Ski-Sprinter geben alles in Isny

Über 5000 Zuschauer haben kürzlich bei den Deutschen Ski-Sprint-Meisterschaften herausragende Wettkämpfe im Isnyer Langlaufstadion erlebt. Einige Sportler aus der Region fuhren hervorragende Platzierungen ein. Auch die Organisatoren zeigten sich zufrieden.
Ski-Sprinter geben alles in Isny

"Mit Zuversicht und Tatkraft"

Dichtes Gedränge herrschte vergangene Woche in der Schrannenhalle des Kemptener Rathauses. Ein Zeichen dafür, dass viele Menschen auf die ein oder andere Weise zu einer positiven Entwicklung der Stadt beigetragen und damit das Gemeinwohl gefördert haben. Denn dafür bedankte sich OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) auch heuer traditionell mit einer Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt, den die geladenen Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und Politik, von Vereinen, Behörden und vielerlei gesellschaftlicher Bereiche zum regen Austausch nutzten.
"Mit Zuversicht und Tatkraft"

Die pure Lebenslust

Sprühende Lebensfreude haben rund 80 Akrobaten, Tänzer, Musiker und Sänger mit ihrer Show „Afrika! Afrika!“ nach Kempten gebracht und rissen das Publikum in der ausverkauften bigBOX von der ersten Minute an schlicht mit. In einem zweistündigen Augen- und Ohrenschmaus eröffnete sich die reiche Kultur des schwarzen Kontinents quer durch seine überlieferten bis modernen Facetten.
Die pure Lebenslust

Tödliche Piste

Zu zwei schweren Wintersportunfällen ist es in dieser Woche auf Oberallgäuer Pisten gekommen: Bereits am Montag kam ein vierjähriger Bube bei einem Rodelunfall ums Leben. Nur einen Tag später verunglückten zwei Teenager schwer. Dabei erlitt eine 16-Jährige lebensgefährliche Kopfverletzungen. Beide trugen keinen Schutzhelm.
Tödliche Piste

Wirrwarr um das Wasser

Zum Jahreswechsel steigen die Preise für Wasser und Abwasser in Kempten (Der KREISBOTE berichtete). „Mit den neuen Preisen läge Kempten im Vergleich bayerischer Städte ähnlicher Größe im Mittelfeld“, heißt es in einer Pressemitteilung des KKU. Allerdings hat das KKU bei seinem Vergleich andere Allgäuer Städte ausgeklammert. Stadtrat Dr. Philipp Jedelhauser möchte Klarheit und stellt nun selbst den Vergleich mit anderen Südbayerischen und Allgäuer Städten an.
Wirrwarr um das Wasser

Das Allgäu im Web 2.0

Innovativer Relaunch eines erfolgreichen Urlaubs-Portals: Mit der Neukonzeption der ihrer Website www.allgaeu.info will das Allgäu Maßstäbe im deutschen Tourismusmarketing setzen. Unter den drei Zielvorgaben Verkaufsorientierung, Suchmaschinen-Optimierung sowie Nutzerfreundlichkeit realisierte der Immenstädter Internet-Spezialist Dreamway GmbH im Auftrag der Allgäu Marketing GmbH ein neues Online-Portal, das der Tourismus- und Freizeitwirtschaft Präsentationsflächen und den Gästen Information und Buchungsmöglichkeiten bieten soll.
Das Allgäu im Web 2.0