Ressortarchiv: Kempten

Die einfache Mehrheit reicht

Die einfache Mehrheit reicht

49 615 Kemptener Bürger sollen am kommenden Samstag, 10. April, darüber abstimmen, ob der Hildegardplatz mit oder ohne Tiefgarage umgestaltet wird. Damit der Bürgerentscheid überhaupt gültig ist, muss ein bestimmtes Quorum erfüllt werden, wie Konrad Pfister, Leiter des Einwohnermeldeamts, am Freitag gegenüber dem KREISBOTEN erklärte.
Die einfache Mehrheit reicht
Das Ende der langwierigen Diskussion?

Das Ende der langwierigen Diskussion?

Seit Ende 2008 ist die Umgestaltung des Hildegardplatzes bereits ein Hauptthema der städtischen Politik. Anfangs waren es sechs Varianten zur Umgestaltung, die den Bürgern präsentiert wurden. Am kommenden Sonntag, 10. April, stehen beim Bürgerentscheid nun noch zwei zur Auswahl: eine Neugestaltung mit 88 oberirdische Parkplätzen oder eine mit 40 oberirdischen und 142 Parkplätzen in einer Tiefgarage. Der KREISBOTE blickt zurück, wie es dazu gekommen ist.
Das Ende der langwierigen Diskussion?
Entscheidung vertagt

Entscheidung vertagt

Vorerst zurückgestellt hat der Verkehrsausschuss in seiner jüngsten Sitzung die Entscheidung über die Errichtung einer Überquerungshilfe für Fußgänger auf Höhe des Parkplatzes in der Rottachstraße. Einige Stadträte waren mit der vorgestellten Planung noch nicht zufrieden. Sie befürchteten Einschränkungen für die Feuerwehr und bemängelten, dass die geplante Insel zu lang sei.
Entscheidung vertagt
Planung optimiert

Planung optimiert

Bessere Leistungsfähigkeit und weniger Flächenverbrauch – aus diesen Gründen soll an der Kreuzung Kaufbeurer Straße/Heisinger Straße nun ein sogenannter Turbokreisverkehr entstehen. Die Pläne segnete der Verkehrsausschuss vergangene Woche einstimmig ab. Außerdem soll die Kaufbeurer Straße teilweise vierspurig ausgebaut werden, um Rückstaus künftig zu vermeiden.
Planung optimiert

Neuer Rekord

Im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens hat die Sparkasse Allgäu mit ihrer Bilanzsumme erstmals die Vier-Milliarden-Euro-Grenze geknackt. „Und auch unser Betriebsergebnis konnten wir gegenüber dem Vorjahr nochmals steigern“, frohlockte Vorstandsvorsitzender Martin Haf anlässlich der Bilanzpressekonferenz vergangene Woche. Als Hauptgrund führte Haf die überraschend starke Konjunkturentwicklung im vergangenen Jahr an. „So schnell es ins Tal ging, noch schneller ging es wieder raus“, so Haf.
Neuer Rekord
Kreuzer bleibt Vorsitzender

Kreuzer bleibt Vorsitzender

Bei der Kreisdelegiertenversammlung zog der CSU-Kreisvorsitzende und frisch ernannte Staatssekretär Thomas Kreuzer eine positive Bilanz für den Kreisverband Kempten. Die traditionellen Veranstaltungen wie der Neujahrsempfang und der politische Aschermittwoch hatten einmal mehr stattgefunden und waren gut besucht.
Kreuzer bleibt Vorsitzender
»Eine der sichersten Regionen«

»Eine der sichersten Regionen«

„Wir sind besonders stolz auf unsere Aufklärungsquote“, frohlockte Hans-Jürgen Memel, Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, am Montagmittag bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2010. Die Quote liegt bei 68,4 Prozent, das heißt, dass die Polizei über zwei Drittel aller angezeigten Straftaten klären konnte. Insgesamt registrierte das Polizeipräsidium im Jahr 2010 41 740 Straftaten. Das ist der niedrigste Wert seit über zehn Jahren.
»Eine der sichersten Regionen«

Positiver Trend

Die Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter: Im März waren 2540 Menschen ohne Job. Das sind 79 weniger als im Februar und sogar 720 weniger als noch vor einem Jahr. Diese Zahlen gingen jetzt aus dem neuesten Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Kempten hervor.
Positiver Trend

Zwingend erforderlich?

Der Bürgerentscheid zum Hildegardplatz hat Dr. Ulrich Netzer (CSU) nicht nur massive Kritik wegen seiner parteiischen Haltung pro Tiefgarage eingebracht. Jetzt hat der OB auch noch Ärger mit dem Bund der Steuerzahler Bayern.
Zwingend erforderlich?
»Die Planungen überdenken«

»Die Planungen überdenken«

49 165 Wahlberechtigte sind aufgerufen, am kommenden Sonntag, 10. April, über den Bau einer Tiefgarage unter dem Hildegardplatz abzustimmen. Da zuletzt aber zunehmend Stimmen laut wurden, die eine komplett neue Planung für die Umgestaltung des Platzes fordern, könnte die Debatte auch weit über den 10. April hinaus weitergehen.
»Die Planungen überdenken«