Asphalt zu dünn

Der geplante Ausbau der Mozartstraße muss warten. Wie Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann am vergangenen Mittwoch im Bauausschuss erklärte, reiche es nicht aus, wie geplant nur die Asphaltdecke zu erneuern. Der Straßenbelag müsse komplett saniert werden. Die Mittel dafür muss der Stadtrat im Vermögenshaushalt des kommenden Jahres festsetzen. Aus Geldern des Konjunkturprogramms I will das Tiefbauamt außerdem die Immenstädter Straße ausbauen.

Kernbohrungen hätten ergeben, dass der Asphalt in der Mozartstraße sieben bis neun Zentimeter dick ist – völlig unterdimensioniert für eine Hauptverkehrsstraße, erklärte der Tiefbauamtsleiter. Rund 20 Zentimeter Dicke seien erforderlich. Eine solche Maßnahme sei keine bloße Reparatur mehr, es seien Vermessungen und Planungen notwendig. Die ursprüngliche Sanierung war mit 100000 Euro im Verwaltungshaushalt vermerkt. Damit sei es nun nicht mehr getan, so Wiedemann. Der Stadtrat müsse die Kompletterneuerung als Investition in den Vermögenshaushalt des kommenden Jahres nehmen. Heuer werde lediglich der Betriebshof zu Werke gehen und das Nötigste flicken. Nach der Beethovenstraße soll nun auch die Immenstädter Straße vom Konjunkturpaket I profitieren. Auch sie gehört zur B19, für die der Bund verantwortlich ist. Das Staatliche Bauamt habe 130000 Euro zur Verfügung gestellt, um den Asphalt zwischen der Hermann-von-Barth-Straße und der Maler-Lochbihler-Straße zu erneuern. 15000 Euro für die Bushaltestellen will die Stadt zusätzlich selbst in die Hand nehmen. „Wir gehen schon seit zwei Jahren den Weg, dass wir die Bushaltestellen barrierefrei gestalten“, erklärte Wiedemann. Die Gehwege sollen bleiben wie sie sind.

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