Attraktiver Berg

Wie lange er dafür gebraucht hat, konnte er nicht so genau sagen. „Brutto etwa sieben Jahre“, die Nettostunden habe er nicht gezählt, meinte der Kemptener Hobby-Modellbauer Hans Magg und blickte zufrieden auf sein etwas über ein Quadratmeter großes, detailgetreues Gipsmodell des Schneck-Massivs. Vergangene Woche übergab er den 1:1 getreuen Ausschnitt aus den Allgäuer Alpen im Maßstab 1:2500 an OB Dr. Ulrich Netzer (CSU), der sich über die Bereicherung für die topographische Abteilung des Alpinmuseums freute.

Neben der Höfats sei der 2268 Meter hohe Schneck „der attraktivste Berg“ in der Gegend, erklärte Magg, der Grasberge generell reizvoller findet als Felsberge, seine Modellwahl. Zudem kenne er den Berg gut, da er ihn mehrfach bestiegen habe. Erstmals im Jahr 1949 zusammen mit seinem Kameraden Benno Spieler erinnerte er sich, und zeigte am Modell die unterschiedlichen Anforderungen der Wege. Während die Ostwand mit ihren Überhängen an Bergsteiger eine echte Herausforderung biete, sei die andere Seite „relativ leicht begehbar“, erklärte er. Von ureigenen Erfahrungen mit der Schneck-Ostwand wusste auch Markus Noichl, der zudem für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte, zu erzählen. Anhand von Fotos und einer genauen Karte seien die maßstabgetreuen Details am Modell entstanden, erzählte der Bildhauer Hermann Rudolph dem KREISBOTE, der Magg bei den Gipsarbeiten unterstützt hatte und gab eine Besonderheit preis: Normalerweise werde so ein Modell von unten nach oben aufgebaut, dagegen habe Magg „beim Gipfel angefangen und nach unten gearbeitet“.

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