Auch in der Fremde zielsicher

Nachdem das Pistolenteam der FSG Kempten schon bei den Deutschen Meisterschaften 2010 mit neuen Rekorden auftrumpfte, macht es jetzt auch international als Nationalteam Furore. Die Kombination Heise/Heise/Grimm siegte im tschechischen Pilsen gleich zweimal deutlich gegen starke internationale Konkurrenz mit der Luftpistole und der Freien Pistole.

Zum Auftakt setzten sich die 19-jährigen Heise-Zwillinge, Andreas und Michael, mit der Freien Pistole an die Spitze. Michael deutlich mit 554 Ringen, Andreas jedoch nur knapp mit 546 vor dem Franzosen Vincent Jeanningros (545). Im anschließenden Finale baute Michael seine Führung auf über zehn Ringe aus und freute sich über seinen ersten IWK-Triumph: „Ich war oft schon nah dran, aber noch nie ganz oben.“ Nachbarschafts-Duell Um Platz zwei kam es zu einem spannenden Deutsch-Französischen Duell. Mit 0,4 Ringen gewann schließlich der sympathische Sportsmann aus Frankreich Silber. Philipp Grimm freute sich, dass er mit 535 Ringen überhaupt ins Finale kam und behauptete seinen sechsten Platz. „Die Heise-Brüder sind so gut drauf“, meint der freundliche 18-Jährige aus Volkach, „ich freu mich mit Ihnen im Team zu sein und versuche mit meinem Ergebnis möglichst nichts für die Mannschaftswertung kaputt zu machen.“ Und das gelang hervorragend, denn mit 1635 Ringen lag das Team nochmals fünf Ringe über dem eigenen Rekord. Mit der Luftpistole sah es die ersten drei Serien dagegen zunächst nicht so toll aus. Andreas hatte das Setup seiner Waffe ebenso wenig ausgearbeitet wie Michael: „Uns fehlte im Vorfeld die Zeit, weil wir nur noch mit der Freien Pistole trainiert haben.“ Aber mit einem starken Finish schaffte Andreas 574 Ringe und Platz drei für den Einzug ins Finale, während Michael es mit 570 Ringen knapp verpasste. Solide 565 Ringe von Philipp Grimm sicherten jedoch das zweite Team-Gold. Spannendes Finale Vor dem Finale führte der Ungar Antal mit scheinbar uneinholbaren 579 Ringen, während Vincent Jeanningros nur einen Ring Vorsprung hatte. „Ich wollte Platz zwei und das hieß, Vincent zu schlagen“, so Andreas Heise. Und tatsächlich erreichte er Platz zwei, doch an dem Franzosen kam er trotzdem nicht mehr vorbei. Der Ungar Antal fiel aufgrund seiner Finalschwäche sogar noch auf Platz vier hinter den Tschechen Dubovy zurück.

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