Auch noch Pech im Unglück

Franz Engstler mit dem Liqui Moly Z4 GT3, der dem Wiggensbacher Rennstall beim 24-Stunden-Rennen in Dubai allerdings kein Glück brachte. Foto: privat

Es war ein wahres Auf und Ab für das Liqui Moly-Team Engstler beim 24-Stunden-Rennen in Dubai. Von Platz 15 waren Franz Engstler (49), Dominik Kraihamer (21), Florian Spengler (23) und Kristian Poulsen (31) mit dem Liqui Moly Z4 GT3 ins Rennen gestartet. Auf Platz vier konnte sich die Truppe zunächst vorarbeiten. Doch dann kam alles anders.

Der erste Rückschlag sollte schon bald kommen: eine gebrochen Antriebswelle zwang das Team zu einer 40-minütigen Reparaturpause in die Box. Auf Platz 54 nahm der wiggensbacher Rennstall den Kampf erneut auf und kämpfte sich bis auf Platz 17 vor. Doch dann die nächste Schrecksekunde: das Heck des BMW Z4 fing Feuer. Eine gebrochene Ölleitung war die Ursache. Zwar konnten die Flammen gelöscht werden, aber die sensible Technik erlitt einen irreparablen Defekt, sodass das Rennen nach 19 Stunden für den Allgäuer Rennstall zu Ende war. „So ist es eben im Motorrennsport. Es sind viele Faktoren, die für einen Erfolg wichtig sind“, so Franz Engstler. „Dieses Mal wollte die Technik nicht mitspielen, dafür haben wir als Team umso besser zusammen gewirkt“, so der Teameigner nach dem Rennen in Dubai. Sehr gut hingegen schlugen sich die beiden Neuzugänge Spengler und Kraihamer bei ihrem ersten 24-Stunden-Einsatz. „Besonders während der Nachtstunden überzeugten sie mit konstant schnellen Zeiten und standen den alten Hasen um nichts nach“, berichtet Teammanager Kurt Treml. Der nächste Einsatz steht bereits fest, und zwar beim 12-Stunden-Rennen in Sepang/ Malaysia im September.

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