Polizei zieht Bilanz

Auch am Osterwochenende verhielten sich die Bürgerinnen und Bürger besonnen 

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Landkreis/ Schwaben - Auch am vergangenen Osterwochenende führte die Polizei durchschnittlich 250 bis 300 Kontrollen durch. 

Laut Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West hatten die Dienststellen vor allem in größeren städtischen Bereichen und bei Ausflugszielen Unterstützung der Bereitschaftspolizei erhalten.  Zudem hätten Beamte der Alpinen Einsatzgruppe die Bergregionen unter anderem durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers kontrolliert.

Insgesamt war das gesamte Einsatzgeschehen über das Osterwochenende jedoch ruhig gewesen. Am Samstag- und Sonntagnachmittag wäre die Einsatzbelastung etwas angestiegen, da sich der Ausflugsverkehr aufgrund des guten Wetters bemerkbar gemacht hätte. Am Freitag wären die Beamtinnen und Beamten zu etwa 45 Einsätzen mit Corona-Bezug ausgerückt (Samstag: 136, Sonntag: 93). Am Ostermontag wären es bis Mittag lediglich zehn gewesen . In der Regel handelte es sich bei den Einsätzen um Kontrollen, bei denen die Polizei überprüft hatte, ob gegen die verhängten Ausgangsbeschränkungen verstoßen wurde.

Das gesamte Osterwochenende über herrschte vergleichsweise wenig Verkehr, darunter auch kaum Ausflugsverkehr. Auswärtige Fahrzeuge und Motorräder habe die Polizei an allen drei Tagen nur vereinzelt festgestellt können. Die Hauptverkehrswege (BAB 7, BAB 980, B12 und 19) wiesen in dieser Zeit ein extrem niedriges Verkehrsaufkommen auf. Eine Ausnahmen bildete die B19, diese wies am Samstag im Bereich Sonthofen zeitweise regen Verkehr auf - allerdings mit überwiegend örtlichen Kennzeichen. Bei den durchgeführten Kontrollen konnten die Fahrzeugführerinnen und -führer in der Regel triftige Gründe für ihren Fahrtantritt geltend machen. Spezielle Kontrollen in Bezug auf Motorrad-Ausflugsverkehr hatte die Polizei das gesamte Wochenende zwischen Baden-Württemberg und Bayern durchgeführt. Einerseits stellte die Polizei hier keinen örtlichen Schwerpunkt fest, anderseits konnten die Zweiradfahrerinnen und -fahrer auch hier in der Regel einen triftigen Grund vorweisen.

Das Verkehrsaufkommen war am Osterwochenende weit geringer gewesen als sonst. Zwei durchgeführte stationäre Geschwindigkeitsüberwachungen, eine am Samstag auf der Bundesstraße 19 zwischen Kempten und Sonthofen (Höhe Herzmanns, Lkr. Oberallgäu), die zweite am Sonntag auf der B16, Höhe Roßhaupten (Lkr. Ostallgäu), hatten über mehrere Stunden einen Verkehrsdurchfluss von etwa einem Drittel bzw. sogar nur etwa 15 Prozent eines jeweiligen Vergleichstages ergeben. 

Der lokal vor Ort festgestellte Verkehr wären überwiegend Spaziergänger und Radfahrer aus der näheren geografischen Umgebung gewesen. Von den Ausflugszielen abgesehen  handelte es sich dabei nahezu ausschließlich um Einheimische. Vor allem der Rad(ausflugs-)verkehr stieg aufgrund des guten Wetters stark an. An den größeren Seen im Schutzbereich (Bodensee, Weißensee, Forgensee, Hopfensee, Schwansee, Alpsee) stellte die Polizei insbesondere am Samstag ab der Mittagszeit vergleichsweise hohes Besucheraufkommen fest. Allerdings hätten sich die Bürger überwiegend an die bekannten Rahmenbedingungen gehalten, es hatte wenig Grund zu Beanstandungen gegeben. Rund 70 Prozent der im Bereich Füssen festgestellten Fahrzeuge waren allerdings auswärtigen Zulassungsbezirken zuzuordnen gewesen (Augsburg, München, Starnberg und angrenzendes Baden-Württemberg). In diesem Zusammenhang kontrollierte Personen nannten nahezu in jedem Fall einen triftigen Grund für ihren Aufenthalt.

kb

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