Eintritte, Skulpturen und die Biologische Sammlung

Aus dem Ausschuss für Kultur und Stadttheater

Zumsteinhaus Museen Kempten (Allgäu).
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Zumsteinhaus Museen Kempten.

Kempten – Da im Kulturamt „keinerlei Kompetenzen“ für die ehemals im Zumsteinhaus ausgestellten Biologische Sammlung sei, wolle man sie gerne an ein Naturkundliches Museum in Augsburg mit Kompetenz für Pflege und Instandhaltung abgeben, so Museumsleiterin Dr. Christine Müller Horn im Kulturausschuss.

Nicht davon betroffen seien die Tiere sowie die Steine, die von dem noch „sehr aktiven geologischen Kreis in Kempten“ betreut würden. Eine entsprechende Empfehlung an den Stadtrat wurde einstimmig beschlossen.

Skulpturen im öffentlichen Raum

Einem Antrag von der Kulturbeauftragten des Stadtrats Annette Hauser-Felberbaum (Freie Wähler) folgend sollen 50 Kunstwerke im öffentlichen Raum katalogisiert werden. Für deren besucherorientierte Erschließung und einen Rundgang sollen zudem Mittel im Haushalt 2022 eingestellt werden.

Kunstausstellung im September

Seit Monaten ist sie im Marstall aufgebaut, geöffnet war sie bislang gerademal eine Woche. Deshalb wurde die Ausstellung der Freunde Kemptener Museen (fkm) bis zum 27. Juni verlängert. Da dadurch auch erst später als geplant mit dem Aufbau der Ausstellung im Rahmen der Festwoche, die bereits im zweiten Jahr ohne Festwoche stattfinden muss, begonnen werden kann, verschiebt sich dieser Termin nach hinten. Eröffnung ist am 19. September geplant.

Freier Eintritt in Kulturstätten Kempten

Als Anregung aus dem Bildungsbeirat der Kemptener Museen hat Markus Naumann an das Stadtgremium den Wunsch nach freiem Eintritt für Schülerinnen und Schüler in allen städtischen Museen und Ausstellungen formuliert. Ebenso sei die kostenfreie Nutzung von Projekten und Führungen diskutiert worden. Laut Dr. Kerstin Batzel vom Kulturamt sind Schüler aller Schulformen eine Hauptbesuchergruppe in den Museen der Stadt. 2019 seien 6546 Schüler gezählt worden, die bei einem reduzierten Eintritt von 50 Cent insgesamt 3273 Euro eingebracht hätten. Mit der Gegenstimme von Josef Mayr (CSU) soll der Stadtrat beschließen, dass allen Menschen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie altersunabhängig Schülern, Auszubildenden und Studierenden, die Teil einer öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie einer Vollzeit-, berufsbildenden- Fachhochschule oder Universität sind freien Eintritt in den städtischen Museen zu gewähren. Mayr sah darin eine Ungleichbehandlung , da Corona auch im Sport „Lücken“ gerissen habe und an ihn u.a. die Bitte herangetragen worden sei, freie Schwimmbad-Eintritte für Kinder zu ermöglichen, die keinen Schwimmunterricht bekommen konnten. Für Lajos Fischer (Grüne) hatte die Entscheidung nichts mit Corona zu tun, sondern „hätte eigentlich schon längst passieren müssen“. Katharina Schrader (SPD) meinte, es sei „nicht allein städtische Aufgabe das Schwimmdefizit aufzufangen“. Vielmehr müsse man sich an anderer Stelle darüber unterhalten, „wie wir als Stadtrat hier unterstützen können“.

Wohnbebauung in der Parkstraße

Nach dem Willen des Kulturausschusses soll die Teilzeitstelle der Theaterpädagogin am Theater in Kempten in eine Vollzeitstelle umgewandelt werden. Einen entsprechenden Antrag hatte Stadtrats-Kulturbeauftragte Annette Hauser-Felberbaum (Freie Wähler) gestellt, um die Coronasituation für Kemptener Grundschulkinder aufzuarbeiten. Über die Bereitstellung der veranschlagten 25.000 Euro im Wirtschaftsplan muss der Haupt- und Finanzausschuss entscheiden.

Christine Tröger

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