Was ist Autismus?

Zum fünften Mal fand "Jugend präsentiert" am Hildegardis-Gymnasium statt

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Die diesjährigen Sieger beim „Jugend präsentiert“-Wettbewerb am Hilde (v. hinten l.): Elias Bechteler, Lukas Träger, Fairlane Mettke, Nina Mittermaier, Lukas Graf, Nina Müller, Lea Sattelmaier, Nadine Jörg und Sonja Prater.

Kempten – Warum macht zu viel Schlaf müde? Wie funktioniert ein Elektromotor? Was ist ein Déjà-vu? Mit solchen und ähnlichen naturwissenschaftlichen Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am Hildegardis-Gymnasium auseinander. Denn dort fand am vergangenen Mittwoch zum fünften Mal in Folge der Schulwettbewerb „Jugend präsentiert“ statt.

Von November bis kurz vor Weihnachten hatten die Neuntklässler Zeit, sich mittels eines Videos für die nächste Runde zu qualifizieren und ihre Präsentation vor einer Jury, bestehend aus einem Lehrer der Naturwissenschaften, einem Deutschlehrer sowie zwei Jugendlichen, die im letzten Jahr am Wettbewerb teilgenommen hatten, vortragen zu dürfen.

Im Vordergrund stand dabei neben dem eigentlichen Inhalt vor allem die Präsentationskompetenz. So mussten die 23 Schülerinnen und Schüler, die die nächste Qualifikationsrunde erreicht hatten, die Jury in sechs Minuten in den Bereichen Sachkompetenz, Darstellungsvermögen und Adressatenorientierung überzeugen. Der Einsatz digitaler Medien war dabei nicht erlaubt. Ansonsten durften sich die Jugendlichen jedoch kreativ austoben, Modelle basteln, Plakate aufhängen oder die klassische Tafelanschrift nutzen. „Angelehnt an die Wettbewerbskriterien, wollen wir in Zukunft allgemein ab der neunten Jahrgangsstufe bei Referaten und Präsentationen nicht nur auf den Inhalt Wert legen, sondern auch Feedback zur Art des Präsentierens geben“, erklärte Lehrer Matthias Klug.

Die Schülerinnen Baria Krodinger und Ronja Feierabend stellten sich mit dem Thema „Die Atombombe“ als Team der Herausforderung. Dabei erklärten die beiden, wie es zur Kernspaltung kommt und welche unterschiedlichen Atombomben-Arten es gibt. Oliver Sauter versuchte hingegen, mit einer Einzelpräsentation zu begeistern. Er hatte sich für den Schulwettbewerb mit dem Hausbau mit alternativen Energien auseinandergesetzt. „Umweltschutz ist ein Thema, das uns alle bewegt. Wir alle wohnen in Häusern und können somit etwas für den Umweltschutz tun“, leitete der Schüler seine Präsentation ein. Im Folgenden ging er auf die Funktionsweise eines Passivhauses ein, wodurch eine gleichbleibende Wärme erzielt werden kann. Dabei skizzierte er ein Schaubild an die Tafel. „Auch, wenn öffentliche Gebäude neu gebaut werden, sollte mehr auf solche Punkte geachtet werden“, endete Sauter mit einem Appell an die Verantwortlichen.

Prämiert wurden die ersten sechs Plätze, wobei sich die ersten drei direkt für das Länderfinale Ende April in Hersbruck bei Nürnberg qualifizierten. Die überzeugendste Präsentation lieferten in diesem Schuljahr Nina Müller und Lea Sattelmaier ab (1. Platz: Was ist Autismus?), gefolgt von Nina Mittermaier und Sonja Prater (2. Platz: Was ist ein Déjà-vu?) sowie Lukas Träger (3. Platz: Wie entstehen Polarlichter?), die sich allesamt für den Länderwettbewerb qualifizierten. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Lukas Graf und Elias Bechteler (4. Platz: Wie funktioniert ein Elektro- motor?), Nadine Jörg (5. Platz: Warum macht zu viel Schlaf müde?) sowie Fairlane Mettke (6. Platz: Wie kommt es zum Seitenstechen?).

Dominik Baum

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