AW-Sportler erfolgreich

Das Special Olympics Sommer-Team der Allgäuer Werkstätten: Jutta Fischer (v.l.), Christoph Dürheimer, Katja Eisert, Eva Freudenberger, Kathrin Schmid, Stephan Weigand, Christina Scholl (Betreuerin), Michael Engelmaier, Coach Bertram Ehrlich und Waldemar Seeger. Foto: AW

Mit vier Goldmedaillen, drei Bronzemedaillen und jede Menge toller Eindrücke kehrten jetzt die Sportathleten der Allgäuer Werkstätten GmbH von den Nationalen Special Olympics Sommerspielen in München zurück. Das AW-Team bestand diesmal aus fünf Schwimmern und drei Leichtathleten.

Mit dem Ergebnis sind die Olympioniken zufrieden: „Bei der großen Teilnehmerzahl von 5000 Sportler mit Behinderung gab es natürlich auch eine große Konkurrenz in den Einzeldisziplinen. Bei den Schwim-mern und Leichtathleten gab es in den Finals nur hauchdünne Zeitunterschiede“, so Coach Bertram Ehrlich. Ob ein Medaillenplatz oder „nur“ Blech – „Dabeisein“ stand für die acht Sportlerinnen und Sportler aus den Allgäuer Werkstätten an oberster Stelle. Die Schwimmer waren mit ihren drei Goldmedaillen und zwei Bronzemedaillen hoch zufrieden. Überraschungssieger waren Eva Freudenberger und Jutta Fischer mit jeweils einem Titel. Die guten Platzierungen für Katja Eisert und Kathrin Schmid waren dagegen vorprogrammiert. Bei der vier Mal 50 Meter Staffel hatten sich die Schwimmer ebenfalls eine Medaille erhofft, verfehlten diese aber ganz knapp. Die Schwimmer mussten sich mit dem Platz sechs begnügen, da nutzten auch die Anfeuerungsrufe der vielen Zuschauer nichts. In der Leichtathletik waren die 400 Meter und 1500 Meter Läufer stets in den vorderen Leistungsklassen zu finden. Waldemar Seeger erzielte mit seiner Vorlaufzeit sogar die Leistungsklasse eins (über 30 Jahre) und erreichte als einer der ältesten Teilnehmer im Feld den respektablen fünften Platz. Gold gab es beim 1500 Meter Lauf (unter 30 Jahre) für Michael Engelmaier. Außerdem erlief er sich über 400 Meter die Bronzemedaille. Vielfältiges Rahmenprogramm Außerhalb der Wettkämpfe gab es ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm. „Schade, dass wegen des langen Zeitplans nicht viel Zeit dafür war“, bedauerten die AW-Sportler. Für alle war es ein großes Erlebnis mit der Möglichkeit viele neue Bekanntschaften zu machen. Eindruck machte auch die grandiose Eröffnungsfeier mit Folklore, Musik und Show in der Olympiahalle mit viel Prominenz. „Da haben wir sogar unseren Bundespräsidenten gesehen“, so Michi Engelmaier.

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