Baier-Müller folgt auf Stiller

Der bisherige Quartiersmanager Oliver Stiller (links) mit seinen Nachfolgerinnen Melanie Rutherford (v.l.) und Indra Baier-Müller. OB Dr. Ulrich Netzer wünscht dem Trio viel Erfolg. Foto: Matz

Nach viereinhalb Jahren saß Oliver Stiller am Dienstagnachmittag zum letzten Mal im Stadtteilbüro mit am Tisch der Lenkungsgruppe „Soziale Stadt St.-Mang“. Stiller wird nach viereinhalb Jahren als Quartiersmanager ab 1. März die Leitung des Wilhelm-Löhe-Hauses übernehmen. Neu in der Runde war Indra Baier-Müller. Die Diplom-Sozialpädagogin wird zusammen mit Melanie Rutherford künftig das Quartier leiten.

Stiller trat die Stelle als Quartiersmanager des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt St.-Mang“ am 1. September 2007 an – zunächst ohne Büro. Erst seit dem 19. September 2007 gibt es das Stadtteilbüro im Oberösch, wie OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) in Erinnerung rief. Das, was in knapp fünf Jahren im Stadtteil St.-Mang erreicht worden sei, „ist mit Ihr Verdienst“, lobte er den scheidenden Quartiersleiter. Vor allem sei Stiller „maßgeblich“ an den Projekten „Bürgertreff zur frohen Aussicht“, Entwicklung des Spielparks an der Magnusstraße, Gründung einer Genossenschaft und Einrichtung eines Miniladens in Zusammenarbeit mit der BSG beteiligt gewesen. Außerdem habe er unter anderem zahllose Beteiligungsgespräche zu den vielen Bauprojekten im Stadtteil geführt, verschiedene Projekte im Rahmen des Programms „Stärken vor Ort“ begleitet, die Zusammenarbeit mit den Kotterner Vereinen gefördert und die Stadtteilzeitung mit ins Leben gerufen. Stillers Nachfolgerin ist die Diplom-Sozialpädagogin Indra Baier-Müller. Die Immenstädterin wird das Stadtteilbüro künftig gemeinsam mit Melanie Rutherford leiten. Netzer sicherte ihr am Dienstag seine Unterstützung zu – trotz der massiven Kürzung der Fördergelder durch den Bund. „Wir als Stadt stehen aber weiterhin zu unserer Verantwortung, hier im Stadtteil St.-Mang die Voraussetzungen für einen funktionierenden und attraktiven Stadtteil mit einem reichen und vielfältigen gesellschaftlichen Leben zu gestalten“, sagte er. Dabei gehe es auch darum, möglichst viele Bürger zu beteiligen – deshalb sei die Stadt mit dem Stadtteilbüro vor Ort präsent.

Auch interessant

Meistgelesen

Feiern verbindet
Feiern verbindet
Schüler zeigen Einsatz
Schüler zeigen Einsatz
Bezirksmusikfest in Probstried
Bezirksmusikfest in Probstried
"Summer Splash" mit Radio Fantasy im Allgäu Skyline Park
"Summer Splash" mit Radio Fantasy im Allgäu Skyline Park

Kommentare