Das Baugebiet nimmt Formen an

Bereits im Mai soll mit der Erschließung des Baugebietes „Am Petzenbühl“ begonnen werden. Wie mehrfach berichtet, werden auf den derzeit noch landwirtschaftlich genutzten Flächen in Heiligkreuz künftig Wohnbauflächen angeboten, die mit Einfamilienhäusern bebaut werden sollen. Geplant ist eine verkehrsberuhigte Erschließungsstraße von der Straße Am Petzenbühl aus in das Wohngebiet.

Die Straße im Wohngebiet besteht laut Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann aus einer ringförmigen Erschließung im Süden und einer Stichstraße mit Wendemöglichkeit im Norden. Zur Verdeutlichung des verkehrsberuhigten Charakters der Straße werden zusätzlich noch Pflasterflächen im Fahrbahnbereich vorgesehen. Zudem werden zehn öffentliche Stellplätze errichtet. Im Norden des Baugebietes werden als Ausgleichsmaßnahmen für die Bebauung der bisher verrohrte Bleicher Bach geöffnet und in den Grünflächen wechselfeuchte Geländemulden erstellt. Außerdem werden Bäume und Sträucher gepflanzt. Zusätzlich können im Zuge der Resterschließung noch Einengungen und Pflanzeninseln errichtet werden. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, da die Lage der Einfahrten erst nach Errichtung der Gebäude feststeht.“ Neue Einfahrt Im Zuge der Erschließungsmaßnahme wird auch die nördliche Ortseinfahrt umgebaut. Die Fahrbahn wird verengt und verschwenkt. Im Bereich der Verschwenkung wird eine Wertstoffinsel untergebracht. Die bestehenden Asphaltflächen werden soweit möglich hierfür genutzt. Noch nicht mit inbegriffen in der Roherschließung ist der geplante Gehweg zu Schule und Kindergarten. Nachdem mit der Kirche keine Lösung einer Wegeführung durch den Pfarrgarten gefunden werden konnte, sprach das Stadtplanungsamt Amtsleiterin Antje Schlüter zufolge nochmal mit dem Referat für Jugend, Schule und Soziales über die Möglichkeit, den Weg über das Schulgrundstück zu führen. Eine Durchquerung des Schulgeländes mit einem Fußweg wurde dabei grundsätzlich in Aussicht gestellt. Die genaue Wegeführung wird bis zur Stadtratssitzung am Donnerstag, 15. März, definiert. Aufgrund dieser Umplanungen muss der sich in der Aufstellung befindende Bebauungsplan „Am Petzenbühl“ nun noch einmal öffentlich ausgelegt werden. Eine Gegenstimme Die Kosten für die Gesamterschließungsmaßnahmen, sprich Straßenbau und ökologischer Ausgleich, belaufen sich auf etwa 430 000 Euro. Die erforderlichen Haushaltsmittel für die Roherschließung von 250 000 Euro stehen im Haushalt 2012 zur Verfügung. Im Zuge der Roherschließung, die bis Juli abgeschlossen sein soll, werden auch alle Kanal und Hausanschlüsse verlegt. Der Bauausschuss empfahl am Dienstagabend bei einer Gegenstimme von Grünen-Stadtrat Hans Mangold dem Stadtrat die erneute Auslegung des Bebauungsplans und segnete die Planung für die Roherschließung ab.

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