Unterführung in desolatem Zustand

Gibt es bald einen Tunnel?

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Gehören die Ampeln, die derzeit den Verkehr am Freudenberg regeln, bald der Vergangenheit an? Das Tiefbauamt prüft jedenfalls Pläne für eine Untertunnelung.

Kempten – Im Kemptener Baureferat werden derzeit Überlegungen angestellt, den Knotenpunkt Fußgängerzone/Freudenberg zu untertunneln.

Das geht aus einem Schreiben von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) an Stadtrat Helmut Hitscherich (UB/ödp) hervor. Hitscherich hatte bereits Anfang Dezember in einem Brief an Netzer den Zustand der Unterführung harsch kritisiert und dringenden Handlungsbedarf angemahnt. Nach Angaben von Netzer untersucht und prüft das Kemptener Tiefbauamt unter der Leitung von Markus Wiedemann derzeit die Tunnellösung. Bereits vor Jahren war eine Unterführung im Gespräch, seinerzeit aber wegen des zu hohen Aufwandes von Politik und Verwaltung wieder verworfen worden. Nun sollen erneut „weitere Planungsüberlegungen“ angestellt werden, so OB Dr. Ulrich Netzer. „Dabei sind die unterschiedlichsten Nutzungsanforderungen zu berücksichtigen“, betont er gegenüber Stadtrat Hitscherich. Dies betreffe vor allem den allmorgendlichen Anlieferverkehr für die Kemptener Fußgängerzone. Stadtrat Hitscherich hatte zuvor in einem Schreiben an den Kemptener Rathauschef argumentiert, dass durch eine Untertunnelung der Straße eine durchgehende Fußgängerzone und ein zentraler Platz mit hoher Aufenthaltsqualität gewonnen werden könnte. Außerdem: „Der Autoverkehr könnte an dieser Stelle ungestört fließen, die Fußgänger könnten ohne anzuhalten durch die gesamte Fußgängerzone flanieren.“ Laut OB Netzer soll bereits in einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses ein Zwischenbericht zum Stand der Planungen erfolgen. Matthias Matz

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