Bauverwaltung schreitet ein

Die Wintertauglichkeit des großen Baulochs am August-Fischer-Platz soll nun im Auftrag der Stadtverwaltung von Fachleuten des Zentrums für Geotechnik der TU München überprüft werden. Das gab die Bauverwaltung Ende vergangener Woche bekannt. Als Grund führte Baureferentin Monika Beltinger an, dass die Schweizer Bauherren ihrer „Verantwortung zur Sicherung der Baustelle nicht ausreichend“ nachkämen. Bei der derzeitigen Wetterlage bestehe nach Ansicht der Experten aber „noch kein akuter Handlungsbedarf“, so Beltinger.

„Nachdem nach zweimaliger Aufforderung zwar Unterlagen vorgelegt wurden, die die Liste der Fragen des Prüfstatikers jedoch nur unzureichend beantworten“, erläuterte die Baureferentin, habe die Bauverwaltung nun selbst die erforderlichen Maßnahmen ergriffen. So sollen nun die Experten vom Münchner Zentrum für Geotechnik die Wintertauglichkeit prüfen und Maßnahmen für die Frostperiode vorschlagen. Sollte die Ritter&Kyburz GbR diese erneut nicht umsetzen, wird die Stadt Beltinger zufolge erneut einspringen und in Vorleistung gehen. Darüber hinaus will das Baureferat weitere Maßnahmen zur Absturzsicherung einleiten: „Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird im besonders gefährdeten Kreuzungsbereich eine konstruktive Absicherung mit Drahtschotterkörben erstellt“, so Baureferentin Beltinger. Dieser Schritt solle bereits in dieser Woche erfolgen. Außerdem habe die Stadt nun eigene Messungen an der Baugrubensicherung in Auftrag gegeben, um Veränderungen oder mögliche Bewegungen in der Konstruktion rechtzeitig feststellen zu können. Der Grund: Auch die nach Beltingers Angaben bereits im Sommer vereinbarten regelmäßigen Kontrollen durch den Bauherren seien bisher nicht nachgewiesen worden.

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